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Inhaltsverzeichnnis

Baden-Württembergisches Finale LBS-Cup 2015
Gaueinzelmeisterschaft Gerätturnen männlich 2015
Gaueinzelmeisterschaft Gymnastik 2015
Ligafinale Bezirksklasse 2015
Ligafinale Nord.-Bad. Regio-Liga 2015
Gauliga männlich Rückkampf 2015
Kinderturnfest 2015 Gymnastik in Mosbach
Kinderturnfest 2015 in Königshofen
Kinderturnfest 2015 Zwingenberg
Kinderturnfest 2015 in Osterburken
Einladungen für Kindertunfest 2015
Turnerjugend Bestenkämpfe Gerätturnen weiblich 2015
Kinderturnfeste 2014
Kinderturnfest 2014 in Haßmersheim
Turnerjugend Bestenkämpfe Gerätturnen weiblich 2014
Großes Kinderturnfest in Buchen
Gauentscheid
Ausschreibungen
Gaueinzelmeisterschaft männlich 2013 in Hettingen
Gaueinzelmeisterschaft weiblich 2013 in Neckarelz
Gauliga weiblich Rückkampf 2013
Gauliga Rückkampf - Gerätturnen weiblich
Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen weiblich
Siegerbilder von den Gaueinzelmeisterschaften weiblich und dem Synchronwettkampf
Gaumeisterschaften Gymnastik-Synchronwettkampf
Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen männlich 2012
Gauliga Vorkampf - Gerätturnen weiblich 2012
Kinderturnfeste im Main-Neckar-Turngau 2012
Kinderturnfest am 21. Juli 2012 in Lauda
Kinderturnfest am 30. Juni 2012 in Walldürn
Kinderturnfest in Zwingenberg am 17. Juni 2012
Großes Kinderturnfest des Main-Neckar-Turngaus
Liga-Wettkampf Hettingen
Ergebnisse Gauliga Vorkampf weiblich
Turnerjugendbestenkämpfe Gerätturnen weiblich 2012
2011_Gauliga Gerätturnen weiblich
2011_Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen weiblich
Gauentscheid weiblich 2011
Gauentscheid männlich 2011
Gaueinzelmeisterschaften weiblich 2010
Gauliga Vorkampf 2010
Gaueinzelmeisterschaften im Gerätturnen weiblich 2009
2009: Gaueinzelmeisterschaft im Gerätturnen weiblich und Synchronwettkampf der Gymnastik
2009: LBS-Team-Cup Gerätturnen weiblich in Königshofen
Baden-Württembergisches Finale Gerätturnen männlich
Gauliga Vorkampf männlich 2014 in Hettingen
Gymnastik Synchronmeisterschaft
Gauliga weiblich Rückkampf 2014
Gaueinzelmeisterschaft weiblich 2014
Gauliga Vorkampf weiblich 2014
Gaueinzelmeisterschaft männlich 2014 in Hettingen
Ligarunde Endkampf KM III
Ligarunde Endkampf

 

Baden-Württembergisches Finale LBS-Cup 2015

Kunstturnen: Doppelerfolg der Hettinger Kunstturner zweimaliger Vizemeister beim Baden-Württembergischen Finale LBS Cup bei den P-Übungen und in der Kür LK II
 
Ludwigsburg/Hettingen. (LS) Die Turner des FC Hettingen haben vergangenen Sonntag einen anstrengenden Wettkampftag hinter sich gebracht. Nach den hervorragenden Ergebnissen, die 14 Tage zuvor bei den Gaueinzelmeisterschaften erzielt wurden, standen den Hettinger Turnern am Sonntag den 22. November zwei Finalwettkämpfe bevor: Das Baden-Württemberg Finale LBS Cup in der offenen Klasse der P-Stufe und in der offenen Klasse der LK II kürmodifiziert. Für die beiden Wettkämpfe haben sich jeweils acht Mannschaften qualifiziert – der FC Viktoria Hettingen war der einzige badische Verein, weshalb der Druck und die Erwartungshaltung von außen zusätzlich gesteigert wurde.
 
Am Nachmittag stand somit der P-Stufen Wettkampf an, bei dem bereits im Vorhinein klar war, dass es wohl ein hauchdünnes Rennen um die ersten Platzierungen geben würde. Um die Leistungsträger für den noch bevorstehenden LK II-Wettkampf zu schonen, wurde beim Mannschaftskader für den ersten Wettkampf verstärkt auf die Nachwuchs- und Jugendturner zurückgegriffen. 
 
Somit waren Dominik Linsler, Antonios Lovrinovic und Niklas Mackert die Leistungsträger, so dass die Mannschaft durch die Routiniers der LK Turner lediglich ergänzt wurde. Die Nachwuchstalente waren sich ihrer Verantwortung bewusst und zeigten sich daher an jedem Gerät hoch konzentriert. Dominik Linsler zeigte anfangs am Boden, dass die neue Mannschaftsaufstellung durchaus gelungen war und erturnte durch seine erstklassige Übung 17,00 Punkte am Boden. Gerätespezialist Niklas Mackert war am Seitpferd in seinem Element und setzte mit seiner Wertung von 14,70 Punkten ein klares Ausrufezeichen. An den Ringen bewies Antonios Lovrinovic den Kampfrichtern und Zuschauern, dass Turnen durchaus auch als Kraftsport gesehen werden kann. Mühelos präsentierte er die unterschiedlichsten Krafthalteteile und errang mit seiner eleganten Ausführung wichtige Punkte. Seine schon etwas wettkampferfahreneren Mannschaftskollegen Felix Müller und Lukas Schmidt untermauerten die Spitzenübung mit ebenfalls schönen Pflichtübungen. Am Sprung zeigte Nicolas Heck weshalb er an diesem Tag bester Turner der Mannschaft war. Durch die überaus hohe erste und zweite Flugphase bei seinen Sprüngen, war eine Traumwertung mit 16,40 Punkten zu verzeichnen, Dominik Linsler erreichte wieder eine glatte 17er Wertung und machte damit den Erfolg am Sprung perfekt.
An den Geräten Barren und Reck zeigte sich dann, dass die extra Trainingseinheiten im  Leistungszentrum alles andere als Zeitverschwendung waren. Übungen mit einem sehr hohen Ausgang wurden perfekt ausgeturnt und technisch sauber präsentiert. Antonios Lovrinovic zeigte am Barren eine einwandfreie Pflichtübung mit elegant geturnten Schwungstemmen und einer Kreishockwende in den sauberen Stand, was mit einer Topwertung von 15,85 Punkten vom Kampfgericht belohnt wurde. Die Übung P7 am Barren wurde von allen Nachwuchsturnen in einer äußerst guten Ausführung präsentiert, was auch wichtige Punkte für eine gute Platzierung einbrachte.
Am Königsgerät, dem Reck, spielte Dominik Wagener seine Erfahrung aus und konnte völlig abgeklärt die Mannschaft auf Podestkurs halten. 
Seine Übung (P7) wies hohe Umschwüngen und Unterschwüngen sowie eine nahezu abzugsfreie halbe Riesenfelge auf.
Durch ihre durchweg starke Leistungen rechtfertigten so die Turner das Vertrauen, das ihr Trainerteam Tobias Mackert und Michael Schmecher in sie gesetzt hatte. Am Ende verfehlten sie den ersten Platz auf dem Treppchen nur knapp mit 3,45 Punkten Rückstand und wurden so Baden-Württembergischer Vizemeister.
 
 
Für einen Teil der Mannschaft war damit aber nur der erste Wettkampf beendet. An dem abends folgenden Wettkampf der LK II, sollten sie zusammen mit den übrigen Turnern der LK II-Mannschaft antreten. Hier war mit einem äußerst starken Aufgebot der gegnerischen Mannschaften zu rechnen, da diese für das Landesfinale teilweise Sportler aus der Bundesliga rekrutierten.
Trotz der Doppelbelastung durch den schon bestrittenen Wettkampf und der starken Mannschaftaufstellung der Kontrahenten, ließen sich die Sportler des FC Hettingen nicht aus der Ruhe bringen und zeigten sich umso motivierter.
Das erste Gerät sollte diesmal der Barren sein. Der Ausgangswert der Barrenübung von  Pascal Briem war durch den deutschen und den Schweizer Handstand mit halber Drehung sowie dem Rückwärtssalto von entsprechend hohem Ausgang und wurde aufgrund der nahezu perfekten Ausführung von den Unparteiischen mit einer hervorragenden Punktezahl bewertet.
Da er am Königsgerät Reck ebenfalls eine Kür mit einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen konnte, waren unter anderem Riesenfelgen mit Drehungen im Kamm- und im Ristgriff zu sehen. So dass die ersten beiden Geräte einen guten Start in den Wettkampf darstellten.
Am Boden zeigte Nicolas Heck, dass seine Kräfte durch den ersten Wettkampf noch lange nicht erschöpft waren und führte seine Akrobatikelemente ebenso hoch wie sauber aus. Auch Christof Mackert zeigte mit seinen Vorwärts-, Rückwärts und Seitwärtssaltos, was durch unzählige Trainingseinheiten am Boden möglich sein kann.
Das Seitpferd wiederum war von der flüssig durchgeturnten Darbietung von Dominik Wagner geprägt. Er konnte durch seine Kür am Pauschenpferd einen größeren Rückstand auf die gegnerischen Vereine verhindern.
An dem vorletzten Gerät hätte es für die antretenden Hettinger Turner kaum besser laufen können. Die Ringekür von Tobias und Christoph Schmelcher sowie Lukas Schmidt beinhaltete jeweils zwei Kreuzhänge in den verschiedensten Ausführungen. Da die Abgänge alle in den sicheren Stand erfolgten, war das kräftezehrende Gerät „Ringe“ wieder ein wichtiger Eckpunkt in diesem Landesfinale.
Auch am letzten Gerät, dem Sprung, riefen die Turner aus Hettingen ihr volles Leistungsniveau ab:
Christoph und Tobias Schmelcher waren die beiden besten Turner der Kürmannschaft und  beendeten ihren Sechskampf am letzten Gerät mit Vorwärts- und Rückwärtssaltos außerordentlicher Höhe. Damit war auch der zweite Wettkampf bestritten und die Siegehrung folgte.
Die Turner des FC Viktoria Hettingen wurden auch in der LK II Vizemeister.
Das Trainerteam Tobias Mackert und Michael Schmelcher verzeichnete den Wettkampftag angesichts der bärenstarken Konkurrenz als vollen Erfolg
Als lizenzierte Kampfrichter werteten an diesem Tag Vivien und Anita Briem, sowie  Konstantin Scheuermann, welche die starke Leistung der Mannschaft nur bestätigen konnten.
So zeigte sich auch der Vorsitzende Timo Steichler mehr als zufrieden, da zwei Mal der Titel Landesvizemeister gewonnen werden konnten.

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Gaueinzelmeisterschaft Gerätturnen männlich 2015

Neue P-Übungen bei den Gaueinzelmeisterschaften der männlichen Turnerjugend in Hettingen

Hettingen. (LS) Am Samstag, den 14. November führte der Main-Neckar-Turngau seine jährlichen Gaueinzelmeisterschaften beim FC Hettingen durch. Der Jugendtrainer des FC Hettingen Jürgen Achilles zeigte sich erfreut über die rund 150 anwesenden Zuschauer und hieß die neuen Hettinger Mitbürger aus dem Irak an diesem Wettkampftag in der Turnhalle willkommen. Außerdem hob er nach der Begrüßung der anwesenden Turner besonders hervor, dass zu den bisher angetretenen Vereinen die Spfr. Haßmersheim das erste Mal mit 3 Turnern Jahrgang 2006 am Wettkampf teilnahm.  Des Weiteren nahmen der SV Königheim, der TV Königshofen und der Wettkampfausrichter FC Hettingen teil. Wie der Name Einzelmeisterschaft schon sagt traten die Turner an diesem Tag nicht als Mannschaft an, sondern jeder Wettkampfteilnehmer versuchte für sich durch die sogenannten P-Übungen möglichst viele Punkte zu ergattern. Dies stellte an diesen Meisterschaften eine besondere Herausforderung für die Trainer, Sportler und Kampfrichter der jeweiligen Vereine dar, weil durch eine grundlegende Änderung des Reglements vollkommen neue Pflichtübungen zu turnen waren. Wie sich aber im Laufe des Wettkampfs herausstellte, konnten alle Beteiligten die Feuertaufe der kürzlich eingeführten P-Übungen mit Bravur bestehen. Während die Turner Jahrgänge 2006-2008 einen Vierkampf an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck absolvierten, zeigten die älteren Turnern bis hin zum Herrenbereich einen 6-Kampf mit den zusätzlichen Geräten Seitpferd und Ringe. So waren an diesem Samstagnachmittag die unterschiedlichsten Übungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu sehen. Die insgesamt 50 Turner boten den Zuschauern somit Übungen der P-3 bis zur technisch anspruchsvollen Übung P-9. In der jüngsten Altersklasse  belegte Florian Berens vom Debütant SpVG Haßmersheim den dritten Platz. Den zweiten Platz belegte Lennard Scheible vom TV Königshofen, gefolgt vom erstplatzierten Finn Pfeil, FC Viktoria Hettingen. In der nächsten Altersklasse konnte sich Julian Lesch mit dem ersten Platz vom TV Königshofen gegen seine Turnkameraden Jonas Meixner (Platz 2) und Lucas Staudinger (Platz 3) vom FC Hettingen durchsetzen. In der Altersklasse des Jahrgangs 2002 bis 2003 errang Noah Wörner mit einem klaren Vorsprung von 11,90 Punkten den Titel des Gaueinzelmeisters. Sein Vereinskollege Robert Balint erturnte Platz 2 vor Nico Zipf vom TV Königshofen (Platz 3). In der Turnriege Jahrgang 2000 und jünger dominierten die Turner des FC Hettingen: Toni Lovrinovic (FC Hettingen) kam seine Wettkampferfahrung ,die er in der vergangenen Runde der LK III sammeln konnte zu Gute, so dass er durch souverän geturnte Übungen Platz 3 errang. Sein Trainingskollege Nicolas Heck zeigte ebenfalls welche Fortschritte innerhalb eines Jahres bei zusätzlichen Trainingseinheiten möglich sind und wurde an diesem Tag Gaueinzelvizemeister. Pascal Briem (ebenfalls FC Hettingen) zeigte am Reck die Übung mit der höchsten Anforderung, an die sich selbst die Turner der offenen Klasse nicht wagten. Seine Erstplatzierung war aufgrund der sauberen Ausführung somit die logische Konsequenz.

Die Turner der zweithöchsten Altersklasse konnten an diesem Wettkampf zeigen, dass sie der ältesten Altersklasse durchaus gewachsen sind und erturnten durch hohe Schwierigkeiten sehr gute Wertungen.  Den dritten Platz errang Marcel Friedlein, Zweiter wurde Florian Gramlich und Sieger wurde Dominik Linsler, alle drei Turner sind Vereinsmitglieder des FC Hettingen. In der ältesten Altersklasse waren wieder alle Plätze auf dem Treppchen durch Sportler des FC Hettingen belegt. Die Turner der offenen Klasse sahen die Gaueinzelmeisterschaften nicht zuletzt als Generalprobe für das Baden-Württembergische Finale kommenden Sonntag im schwäbischen Wernau.  Tobias Schmelcher trumpfte mit der höchsten Gesamtwertung des Tages von 104,00 gegen seinen Bruder Christoph Schmelcher (2.Platz) und gegen seinen Mannschaftskollegen Tobias Mackert (3. Platz) auf, womit er schließlich den Sieg errang. Nach der Siegerehrung zeigte sich Gaukunstturnwart und Wettkampfleiter Dirk Michel aufgrund des reibungslosen Ablaufs sehr zufrieden worauf er sich bei den Kampfrichtern und den Jugendtrainern der jeweiligen Vereine bedankte.  Außerdem verwies er auf die Unterstützung von den Organisatoren vor Ort, Jürgen Achilles, Klaus Müller und Michael Schmelcher.


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Gaueinzelmeisterschaft Gymnastik 2015

Gaueinzelmeisterschaft Wettkampfgymnastik des Main Neckar Turngaus

Die Gaueinzelmeisterschaft der Wettkampfgymnastik fand kürzlich in Lauda statt. Die Vorsitzende des ETSV Lauda Anni Miller freute sich über rund 100 Zuschauer in der Stadthalle. 35 Gymnastinnen aus drei Vereinen des Main-Neckar-Turngaus nahmen am Wettkampf teil. Nach dem gemeinsamen Einmarsch der Gymnastinnen begrüßte die Fachwartin des MNTG Beate Papp die Zuschauer und die  Teilnehmerinnen im Alter von 8 bis 18 Jahren.
An diesem Nachmittag eröffneten die 8/9 jährigen mit einem Einsteiger Wettkampf den Wettbewerb. Aus Sechs Übungen, mit oder ohne Handgerät, durften sie sich zwei  Übungen aussuchen und mit Musik umsetzten. Als erste Siegerin des Tages ging Clara Scheunert  aus dem Wettkampf hervor. Auf dem zweiten Platz landete Sophie Fischer beide vom TSV Tauberbischofsheim und der dritte Platz ging an Elvira Sporta von TV Mosbach.
 Die gleiche Auswahl hatten die Einsteigerinnen der 10/11 jährigen. Nach dem Zweikampf freute sich Johanna Dia vom TSV Tauberbischofsheim über ihren Pokal. Über ihren zweiten Platz und an einer Silbermedaille erfreute sich Nienke Rudolph vom ETSV Lauda, ihre Vereinskollegin Emily Derr erturnte sich den dritten Platz.
Im Gymnastik Dreikampf  der Altersklasse (AK) 10/11 waren drei Pflichtübungen gefordert, wahlweise zwischen der Schwierigkeitsstufe P4 bis P6. Diesem Anspruch waren nur zwei Gymnastinnen vom TV Mosbach gewachsen. Siegerin wurde Stefani Genschoi, Zweitplatzierte  Arianna Feiler.
In der AK 12/13 brachte es Anne Gastler vom TV Mosbach, vor ihrer Vereinskollegin Alisa Dulski auf den Ersten Platz. Dritte Siegerin wurde Gau QuianRü vom ETSV Lauda.
Nach drei Durchgängen in der AK 14/15 stand Deborah Kohl von TV Mosbach als Gaumeisterin fest. Aileen Ries errang  die Silbermedaille und Nina Schneider durfte sich über die Bronzemedaille freuen, beide starteten für den ETSV Lauda und turnten erstmals die Übungen Schwierigskeitsstufe P8.
Ball, Band, Keule, Reifen oder  Seil, das war auch in der AK 16/17 die Frage. Der Reifen war wohl das Lieblingsgerät der Gymnastinnen in dieser  Altersstufe, das alle gewählt hatten. Gefolgt von Ball, Keule und Seil. Da setzten sich die Wettkampferfahrenen Mosbacher Gymnastinnen auf allen Drei Plätzen durch. Lara Köhler konnte wiederholt ihren Gaumeistertitel erfolgreich verteidigen. Die Plätze zwei und drei erkämpften sich Julia Waschitschek , gefolgt von Sandra Petric.
In der AK 18+ durfte Lara Wünsch den Pokal und den Titel der Gaumeisterin mit nach Tauberbischofsheim nehmen.
Die Fachwartin und Wettkampfleitung Beate Papp zeigte sich mit den gezeigten Leistungen und dem reibungslosen Ablauf des Tages sehr zufrieden.
Die Siegerehrung der Gaueinzelmeisterschaft übernahmen die Kampfrichterinnen. Sie überreichten allen Gymnastinnen die Urkunde und ein Präsent.  (Pabe)
 
 

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Ligafinale Bezirksklasse 2015

Gerätturnen: FC Hettingen souverän Meister der Badischen Bezirksklasse -Aufstieg in die Bezirksliga                                                                                 

 Beste Einzelturner 1. Platz Tobias Schmelcher, 2. Platz Pascal Briem und 3. Platz Christoph Schmelcher

Waghäusel-Wiesental. (LS) Am vergangenen Sonntag endete die Wettkampfrunde der Leistungsklasse II mit dem Endkampf in Waghäusel-Wiesental. Da alle Mannschaften der Badischen Nord- und Südstaffel an diesem Wettkampf teilnahmen, musste sich der FC Viktoria Hettingen gegen 11 Mannschaften mit insgesamt 80 Turnern beweisen. Weil sich die Turner aus Hettingen mit 10 Siegpunkten und 56 Gerätepunkten in der Vorrunde eine gute Ausgangssituation für das Ligafinale erarbeitet hatten, gehörte sie zusammen mit dem TV Bühl und TV Erzingen zu den Titelanwärtern der Wettkampfrunde und damit auch zu den Favoriten für den Aufstieg.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ligabeauftragten Karsten Bickel-Herres konnte mit dem Wettkampf begonnen werden, wobei der FC Hettingen und der TV Erzingen der olympischen Reihenfolge entsprechend am Boden starteten. Hier war es wichtig gute Wertungen zu erzielen, da der Boden bei einigen gegnerischen Mannschaften zu den stärksten Geräten zählte. Dementsprechend hoch war der Druck, der auf dem ersten Turner Christof Mackert lastete. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung als Bodenturner wusste er allerdings mit seiner Situation umzugehen, weshalb sein souveränes Auftreten mit der ersten Topwertung von 11,60 Punkten honoriert wurde. Dies ermöglichte es Christoph Schmelcher bei seiner Übung auf volles Risiko zu gehen, so dass er in seiner Kür den äußerst anspruchsvollen gestreckten Vorwärtssalto mit ganzer Drehung den Kamprichtern präsentierte. Aufgrund der sauberen Ausführung und hohen Schwierigkeit seiner Übung wurde er mit einer Wertung von 12,35 Punkten belohnt. Pascal Briem rundete den starken Auftritt der Hettinger Turner am Boden mit einer erstklassigen Übung ab und konnte mit 12,85 Punkten die absolute Tagesbestwertung des gesamten Ligafinals einfahren.

Am nächsten Gerät, dem Pauschenpferd, galt es nun den guten Start am Boden zu untermauern, um möglichst viele Gerätepunkte und Siegpunkte zu erlangen. Die Seitpferdspezialisten Dominik Wagner und Pascal Briem waren sich ihrer großen Verantwortung an diesem Gerät bewusst und konnten durch schwierige technische Übungsteile wie zum Beispiel der Russenwendeschwung wichtige Punkte für den FC Hettingen erturnen. Tobias Schmelcher konnte mit seinen einwandfrei ausgeturnten Kreisflanken an diese Leistung seiner Turnkollegen anknüpfen, was ihm ebenfalls eine gute Wertung einbrachte.

Weil die Ringe das wohl stärkste Gerät der Turner aus Hettingen sind, stellte dieses Gerät ein Knackpunkt im Ligafinale dar, da hier besonders viele Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden mussten. Dies konnte Christoph Schmelcher in seiner Übung perfekt umsetzen, so dass die  Kampfrichter unter anderem eine Schwungstemme Rückwärts in den Kreuzhang zu sehen bekamen. Lukas Schmidt und Tobias Schmelcher legten im Vergleich zu den Vorrundenwettkämpfen an diesem Ligafinale an Ringen noch eine Schippe drauf: Mit ihrer Felge direkt in den Kreuzhang als Angang konnten beide ein D-Teil in ihrer Kür vorweisen und durch verschiedene Krafthalteelemente und -verbindungen wie zum Beispiel Kreuzhang in den Winkelstütz oder Kreuzhang in die Hangwaage Wertungen von 12,00 bzw. 12,20 Punkten erkämpfen.

Trotz der starken Darbietung an den Ringen, musste am Sprung das Niveau gehalten werden, um weiterhin im Rennen um den Titelgewinn zu bleiben. Durch die Tsukahara Sprunge von Christoph Schmelcher, Pascal Briem und Nicolas Heck, die allesamt hohe Rückwärtssaltos in den sauberen Stand zum Besten gaben, gelang es den Hettinger Turnern Wertungen mit geringen Abzügen in der E-Note zu ergattern. Tobias Schmelcher konnte seinem Handstützüberschlag mit anschließendem Vorwärtssalto ebenfalls mit einer sehr hohen ersten und zweiten Flugphase umsetzen, womit er mit 12,25 Punkten eine ähnlich hohe Wertung wie Nicolas Heck (12,30 Punkte) erturnte.

Der Barren war geprägt durch die Darbietungen von den Jungturnern Jonas Dosch und Pascal Briem. Obwohl es für beide das erste Ligafinale in der Leistungsklasse II war, konnten sie die Entscheidung des Trainers Tobias Mackert, sie am Barren antreten zu lassen, durch ihre Übungen nur bestätigen. Aufgrund der hohen Ausgangwerte und fehlerfreien Ausführung ihrer A- und B-Teile, wie der Schweizer Handstand, hielten sie den FC Hettingen schließlich weiter auf Kurs Richtung Titel. 

Das Reck als letztes Gerät sollte also die Entscheidung bringen. Auch hier trumpften die beiden Jungturner Pascal Briem und Jonas Dosch voll auf. So zeigte Jonas Dosch in seiner Übung ein Ausgrätschen und Pascal Briem eine Riesenfelge mit halber Drehung vom Rist- in den Kammgriff. Bei ihren gestreckten Rückwärtssaltos in den sicheren Stand gab es an der Höhe und der technischen Ausführung nichts zu bemängeln. Tobias Schmelcher zeigte mit seiner ganzen Drehung in seiner Reckübung eine ebenso glänzende  Kür und konnte als Routinier die Gesamtleistung am Reck perfektionieren.

Da die Turner aus Hettingen an jedem der sechs Geräte die übrigen Mannschaften bezwingen konnten, gingen sie mit der maximalen Anzahl von 11 Siegpunkten und 66 Gerätepunkten aus dem Wettkampf. Aufgrund der durchweg starken Leistung der Mannschaft konnte der FC Viktoria Hettingen den ersten Platz erringen und damit den Titelgewinn der diesjährigen Runde einfahren und gleichzeitig in die Leistungsklasse I aufsteigen. Die besten drei Turner in der Einzelwertung des Endkampfes waren Tobias Schmelcher (70,30 Punkte), Pascal Briem (68,30Punkte) und Christoph Schmelcher (67,40 Punkte), alle drei FC Hettingen. Jugendleiter Michael Schmelcher, Trainer Tobias Mackert, Spartenleiter Marco Michel und der lizensierte Wettkampfrichter Konstantin Scheuermann zeigten sich mehr als zufrieden mit dem Endkampf und dem Verlauf der Runde insgesamt. Durch den klaren Sieg an dem Ligafinale, zeigten sie sich zuversichtlich im Hinblick auf die Wettkampfrunde in der Bezirksliga die Anfang nächsten Jahres beginnen wird. Der Vorsitzende Timo Steichler war stolz und hoch erfreut über diese souveräne Meisterschaft. Er gratulierte dem erfolgreichen Team zu diesem Erfolg und wünschte für die kommende Bezirksligarunde weiterhin turnerische Spitzenleistungen.

 

Abschlusstabelle:

Platz                                                       Gerätepunkte                      Siegpunkte

  1. FC Viktoria Hettingen                 122                                            21
  2. TV Erzingen                                  94                                            18
  3. TV Bühl                                          85                                            17
  4. TV Sexau                                        75                                            14
  5. WKG Sexau/Kollnau                    68                                            13
  6. TG Kraichgau                                75                                            12
  7. SV Istein                                         71,5                                            11
  8. TV Gengenbach I                          47                                            8
  9. TV Ersingen                                   52                                            5
  10. TV Lahr                                          42                                            4
  11. TV Gengenbach II                         10,5                                            2
  12. TG Gutach/Wolfach                       14                                            1


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Ligafinale Nord.-Bad. Regio-Liga 2015

Ligafinale Gerätturnen Nordbadische Regio-Liga: FC Hettingen I Vizemeister - 0,25 Punkte hinter Meister SG Kirchheim

Waibstadt/Hettingen. (MS) Ein Ligafinale der Extraklasse erlebten die zahlreichen  Zuschauer in der Sporthalle in Waibstadt. Die SG Kirchheim und der FC Hettingen I hatten aus den beiden Vorkämpfen jeweils einmal gewonnen und einmal den zweiten Platz belegt. Beide Mannschaften hatten somit die gleiche Ausgangsposition und es war klar, dass die Tagesform entschied und nur jede kleine Unachtsamkeit ausschlaggebend sein konnte. Die weiteren Mannschaften konnten auf Grund der beiden Vorkämpfe nicht mehr bei der Meisterschaft mitmischen, hatten aber den dritten Platz im Visier. Durch diese Ausgangslage war höchste Spannung bei diesem Ligafinale geboten und die Nachwuchsturner trumpften nochmals groß auf.

Thomas Kaiser, TV Waibstadt, begrüßte die Nachwuchsturner der SG Kirchheim, TSG Seckenheim, TV Philippsburg, TV Waibstadt, FC Hettingen und freute sich über die große Zuschauerkulisse.
 
Am ersten Gerät dem Boden zeigte Pascal Briem FC Hettingen I mit 12,20 Punkten eine Spitzenleistung und überzeugte das Kampfgericht mit Rondat, Flick-Flack, Handstützüberschlag, Salto gestreckt, Schweitzer, Twist, Salto vor- und rückwärts. Dominik Linsler überzeugte ebenfalls mit 10,95 Punkten für FC Hettingen II. Der Gerätesieg ging an den Titelfavorit SG Kirchheim mit 36,4 Punkten vor FC Hettingen I (35,45), TV Waibstadt (34,15), TSG Seckenheim (33,25), FC Hettingen II (32,35) und TV Philippsburg (27,65).
 
Beim zweiten Gerät, dem Pauschenpferd, mussten die Turner versuchen ohne Sturz zu turnen. Dies gelang der SG Kircheim und dem FC Hettingen I und es wurde eine enge Entscheidung, Jonas Dosch, FC Hettingen I, überzeugte die Kampfrichter mit 10,45 Punkte. Er zeigte Kopfkreisflanken, Schere, Wandern, Wanderspreitzen, Unterkreisen und Kreisflanken. Auch Christof Mackert (9,25), FC Hettingen II, zeigte eine anspruchsvolle Leistung. Der Gerätesieg ging an den FC Hettingen  I mit 31,15 Punkten vor der SG Kirchheim (30,95), TV Waibstadt und TSG Seckenheim (28,75), FC Hettingen II (26,3) und TV Philippsburg (23,65).
 
Nun folgten die Ringe und Sebastian Dikel (12,20) vom FC Hettingen II zeigte eine perfekte Übung. Mit Zugstemme, Winkelstütz, Einkugeln, Kreuzhang, Doppelschleudern und Salto gestreckt als Abgang war er bester Turner an diesem Gerät. Für Hettingen I konnte Nicolas Heck (11,6P) die meisten Punkte sammeln. Die SG Kirchheim sicherte sich mit 35,05 Punkten den Gerätesieg vor dem FC Hettingen I (34,45), TV Waibstadt (34,4), TSG Seckenheim (33,75), FC Hettingen II (32,95) und TV Philippsburg (30,3).
 
Am Sprung trauet Sich Christoph Schmelcher (11,05) vom FC Hettingen I an den nächsten Schwierigkeitsgrad und zeigte einen Zukahara perfekt in den Stand. Dominik Linsler holte für FC Hettingen II 10,1 Punkte. Der Gerätesieg ging an FC Hettingen I mit 32,55 Punkten vor TV Waibstadt (30,9), SG Kirchheim (30,5), FC Hettingen II (30,2), TSG Seckenheim (30,05) und TV Phillipsburg (26,15).
 
Es folgte das vorletzte Gerät der Barren. Die Zuschauer sahen Kippen, Oberarmstand, Handstand mit halber Drehung, Schwungstämme vor- und rückwärts und Salto als Abgang am laufenden Band. Christoph Schmelcher FC Hettingen I zeigte eine perfekte Übung und holte
11,1 Punkte. Die SG Kirchheim zeigte die stärkste Mannschaftsleistung und konnte den Gerätesieg mit 34,4 Punkten verbuchen. Es folgten der TV Waibstadt (33,2), FC Hettingen I (32,9), FC Hettingen II (32,25), TSG Seckenheim (32,1) und TV Philippsburg (27,95).
 
Am Königsgerät dem Reck traute sich Christoph Schmelcher an das Flugelement Überkehren und verbuchte mit 10,6 Punkten die höchste Wertung für FC Hettingen I. Dominik Linsler, FC Hettingen II, überzeugte ebenfalls mit 9,85 Punkten. Den Gerätesieg sicherte sich der TV Waibstadt mit 31,5 Punkten vor FC Hettingen I (31,25), SG Kirchheim (30,7), TSG Seckenheim (30,2), FC Hettingen II (30,15) und TV Philippsburg (28,5).
Am Ende holte sich die SG Kirchheim mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,25 Punkten die Meisterschaft vor den Nachwuchsturnern vom FC Hettingen I.
 
In der Mannschaft FC Hettingen I turnten Noah Wörner, Jonas Dosch, Nicolas Heck, Pascal Briem, Niklas Mackert und Christoph Schmelcher. Für Hettingen II waren Toni Lovrinovic, Florian Gramlich, Ramon Briem, Dominik Linsler, Sebastian Dikel, Christof Mackert und Trainer Michael Schmelcher an den Geräten zu sehen. Auch wenn die Meisterschaft um Haaresbreite verpasst wurde, war das Trainerteam mit Tobias Mackert und Michael Schmelcher mit dem Leistungsschub der vergangenen Wochen beider Hettinger Mannschaften hoch zufrieden und wollen im nächsten Jahr wieder angreifen.  Als Wettkampfrichter waren Anita Briem, Konstantin Scheuermann und Felix Müller im Einsatz.
 
Ergebnis Endkampf:
  1. SG Kirchheim 198,00 Punkte
  2. FC Hettingen I 197,75 Punkte
  3. TV Waibstadt 193,20 Punkte
  4. TSG Seckenheim 188,10 Punkte
  5. FC Hettingen II 184,20 Punkte
  6. TV Philippsburg 164,20 Punkte
 
Abschlusstabelle:
  1. SG Kirchheim 28:2 Punkte
  2. FC Hettingen I 26:4 Punkte
  3. T Waibstadt 16:14 Punkte
  4. TSG Seckenheim 14:16 Punkte
  5. FC Hettingen II 6:24 Punkte
  6. TV Philippsburg 0:30 Punkte
 
Beste Einzelturner:
 
  1. Kevin Esquibel SG Kirchheim 66,15 Punkte
  2. Jonas Dosch FC Hettingen I 64,95 Punkte
  3. Pascal Briem FC Hettingen I 64,90 Punkte

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Gauliga männlich Rückkampf 2015

Main-Neckar-Turngau: Gerätturnen auf höchstem Niveau

 
Gauliga-Rückkampf: Gastgeber FC Hettingen fleißiger Titelsammler – Pascal Briem, Nicolas Heck und Tobias Schmelcher durchbrechen die Schallmauer von 100 Punkten
 
Hettingen. (LS) Der Main-Neckar-Turngau veranstaltete am vergangenen Samstag seinen Gauligarückkampf beim FC Hettingen. Hierbei galt es das Punktekonto des Vorkampfes auszubauen, um eine möglichst hohe Gesamtpunktzahl zu erzielen. Der Jugendleiter des FC Hettingen Jürgen Achilles zeigte sich erfreut über die große Zuschauerzahl und begrüßte die Mannschaften vom SV Königheim, TV Königshofen, SV Neunkirchen und FC Hettingen.
Bei diesem Rückkampf traten die Teilnehmer in Teams mit einer Mannschaftsstärke von 3 bis 5 Turnern an. Bei den Jüngsten Turnern der Jahrgänge 2005-2007 wurde unterschieden in Gau- und Bezirksklasse. Während in der Gauklasse ein Vierkampf an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck absolviert wurde, zeigten die Turner in der Bezirksklasse bis hin zum Herrenbereich ein 6-Kampf mit den zusätzlichen Geräten Seitpferd und Ringe. So waren an diesem Samstagnachmittag die  unterschiedlichsten Übungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu sehen. Die insgesamt 55 Turner boten den Zuschauern somit Übungen der P-3 bis zur technisch anspruchsvollen Übung P-9.
Die jüngste Altersklasse Jugend E, waren insgesamt 3 Mannschaften zu sehen. Der FC Hettingen wurde mit 308,2 Punkten Sieger und gewann den Wanderpokal. Dahinter folgten SV Neunkirchen (305,7P) und TV Königshofen (273,4P). In dieser Altersklasse war Paul Lostorfer vom SV Neunkirchen bester Punktesammler (51,3P) vor Melvin Onos und Lucas Staudinger (50,9P) beide FC Hettingen. Trotz des geringen Alters der Turner waren schön ausgeturnte Übungen mit z.B. Rollen vorwärts und rückwärts am Boden oder elegante Schwünge am Barren zu sehen.
In der Bezirksklasse der Jugend E starteten mit dem SV Königheim, TV Königshofen und dem FC Hettingen drei Mannschaften. Dieses Feld beherrschte der FC Hettingen klar mit seinem Nachwuchstalent Noah Wörner 95,7 P gefolgt von Jonas Meixner (80,9P) FC Hettingen und Julian Lesch (80,7P) TV Königshofen. Stärkster Turner beim SV Königheim war Julian Vollmer (74,8P). Mit 508,3 Punkten sicherte sich der FC Hettingen den ersten Platz und errang somit den begehrten Wanderpokal. Den zweiten Platz errang der TV Königshofen (465,5P) vor dem SV Königheim (460,7P). Vor allem am Boden, Reck und den Ringen trauten sich die Turner an die hohen Anforderungen der P 7. So sahen die Zuschauer Kippen, Überschläge, Räder, Winkelstütz und Sprunghocke am laufenden Band.
In der Jugend D konnte der FC Hettingen an seine Leistung des Vorkampfes (253,9 Punkte) anknüpfen und erturnte 261Punkte den ersten Platz. Bester Turner war hier Jonas Dosch mit 97,8 Punkten vor Toni Lovrinovic (81,4P) und Rico Leitz (80,1P).
Bei der Jugend C sahen die Zuschauer Übungen der P 6 bis P 9 auf höchstem Niveau. In absoluter Topform waren die Turner vom FC Hettingen und sicherten sich souverän den Titel mit 581,3 Punkten. Dahinter folgten der TV Königshofen (523P) und der SV Königheim (482,1P). Die besten drei Turner waren Nicolas Heck (100,7P), Pascal Briem (100,4P) und Dominik Linsler (97,3P) alle vom FC Hettingen. Für den TV Königshofen war David Volkert (92,3P) und für den SV Königheim Sören Hofmann (81,8P) beste Punktesammler.
In der ältesten Altersklasse beherrschte Spitzenturner Tobias Schmelcher klar das Feld. Er zeigte durchweg Übungen mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad in Perfektion und war mit 103 Punkten Turner des Tages. Der FC Hettingen holte mit 530 Punkten den Titel.
Der Vorsitzende vom Main-Neckar-Turngau Werner Wissmann dankte den Turnern für die gezeigten Leistungen und dem FC Hettingen für die Durchführung dieses Wettkampfes. Ebenfalls dankte er den Kampfrichtern und allen Jugendtrainern für ihr Engagement. Im Anschluss führte er mit dem stellvertretenden Spartenleiter Klaus Müller und Jugendleiter Jürgen Achilles, beide FC Hettingen, die Siegerehrung durch.  Zum  Schluss dankte er noch dem Wettkampfbüro mit Lisa Mackert und Klara Schmelcher. Der nächste Wettkampf der Gauentscheid findet  am 8. März in Königheim statt.
 

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Kinderturnfest 2015 Gymnastik in Mosbach

Kinderturnfest MNTJ in der Gymnastik in der LES
 
Trotz brütender Hitze fand das Kinderturnfest der Main-Neckar-Turnerjugend  in der Gymnastik letztes Wochenende für den Kreis Mosbach in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule statt.
 
Vierzig Sportlerinnen fanden sich zum Wettkampf in der allgemeinen Klasse im Zweikampf mit Ball, Seil oder Reifen und in der Leistungsklasse im Dreikampf mit Seil, Reifen und Keulen ein.
 
Gewertet wurde von erfahrenen Kampfrichterinnen in drei Kampfgerichten ab der niedrigsten Anforderungsstufe P 2  bis zur höchsten Wettkampfstufe P 9.
 
Die Begrüßung nahm die Vorsitzende der Main-Neckar-Turnerjugend Christine Söhner vor, unterstützt durch Uta Gallion vom Main-Neckar-Turngau. Die Gesamtleitung lag in den bewährten Händen von der Abteilungsleiterin  Gymnastik im TV Mosbach, Trude Schalek.
 
In wechselnder Reihenfolge betraten die Gymnastinnen die Wettkampffläche  und zeigten von ganz einfachen bis zu schwierigsten Sprüngen und Drehungen ihre Kunststücke mit den Handgeräten. Alle Mädchen gaben ihr Bestes, besonders die älteren und wettkampferfahrenen Sportlerinnen zeigten schon perfekte Körper- und Gerätetechniken mit Seil, Reifen und Keulen.
 
Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten alle Siegerinnen Medaillen, Urkunden und ein kleines Geschenk, das von Mosbacher Geschäften und Banken gespendet wurde.
 
Hier die jeweils erstplatzierten Wettkämpferinnen:
 
Im Wettkampf            40 a          Hannah Jacoby                    3.70            Punkte
                                    40 b         Helena Dörner                     2.80               "
                                    41            Jasmina Gruber                   5.60               "
                                    42            Sina Nigl                             5.50               "
                                    43 a         Verena Crnjak                      8.70               "
                                    43 b         Elvira Sporta                        9.30               "
                                    44            Alisa Dulski                       16.50               "
                                    46            Madeleine Crnjak               19.25               "
                                    47            Deborah Kohl                     24.30               "
                                    48            Julia Waschischek              24.60               "
                                    49            Lara Köhler                        25.25               "
 
Zum Abschluss zeigten die 15-17 jährigen Mädchen ein Reifen-Duo und eine wunderschöne  Bandgestaltung, wofür es sehr viel Applaus von den Zuschauern gab. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

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Kinderturnfest 2015 in Königshofen

Main-Neckar-Turngau: Rund 220 Teilnehmer beim Kinderturnfest im Königshofen

Königshofen. Naemi hat Tränen in den Augen.  Noch bevor sie einen Fuß auf den Schwebebalken gesetzt hat, bevor sie den Barrenholm fest umgriffen hat, scheint dieses Kinderturnfest für sie gelaufen zu sein. „Mein Name steht nicht in der Riegenmappe“, sagt Naemi mit zittriger Stimme zu Kristina Stockmeister, Vorsitzende der ausrichtenden Main-Neckar-Turnerjugend (MNTJ). „Dann schreiben wir dir ganz schnell einen neue Teilnehmerkarte“, entgegnet Stockmeister und lächelt. „Du bist nämlich angemeldet, das weiß ich.“ Naemi nickt, wischt sich mit der Hand über die Augen. Die erste Hürde an diesem Tag hat sie geschafft.

„Wir hatten über 230 Anmeldungen in mehr als 30 Wettkampfklassen – Fehler lassen sich da fast nicht vermeiden“, erklärt Stockmeister. Umso erstaunlicher, dass Naemi ein Einzelfall bleibt: Alle anderen Teilnehmer strömen sofort an ihr erstes Gerät. Es ist ein Gewusel, das in der Tauber-Franken-Halle in Königshofen herrscht. Hier zeigen kleine Buben Übungen am Boden, dort schwingen Mädchen in Turnanzügen zum Handstand auf dem Balken auf. Im hinteren Teil der Halle wirbeln die Gymnastinnen Bälle, Bänder oder Seile durch die Luft.

Auf dem Sportplatz rennen, springen und werfen die Leichtathleten unterdessen um begehrte Punkte. Und auch in der Turnhalle, die dem Co-Ausrichter TV Königshofen gehört, geht es zur Sache: Am Sprungtisch, der das altbekannte Sprungpferd fast vollkommen verdrängt hat, zeigen die Teilnehmer Hocken und Überschläge. Damit das alles funktioniert und keiner in die Anlaufbahn läuft, führt Waltraud Grünewald ein strenges Regiment. Sie ist Vorsitzende des TV Königshofen und koordiniert die Kampfrichtereinteilung.

„Es war nicht ganz einfach, genügend Wertungsrichter für jedes Gerät zusammenzubringen“, erzählt sie. Grünewald weiß, wie schwer es gerade kleinen Vereinen fällt, für so einen Tag genügend Übungsleiter, Helfer und Kampfrichter zu motivieren. „Aber gleichzeitig sind wir darauf angewiesen. Wir wollen, dass jedes Kind fair bewertet ist. Dafür ist es nötig, dass die Kampfrichter aus verschiedenen Vereinen stammen“, sagt sie.

Dass es dieses Problem überhaupt gibt, hat zwei Gründe:  Erstens sind immer weniger Menschen bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen. Hinzu kommt der demografische Wandel. Waren zu Hochzeiten im Turnkreis Tauberbischofsheim über 400 Kinder aus einem Dutzend Vereine fürs Kinderturnfest gemeldet, gingen dieses Jahr nur Nachwuchssportler vom TSV Tauberbischofsheim, SV Königheim, FC Grünsfeld, ETSV Lauda, TV Boxberg und TV Königshofen an den Start. „Das hat uns schon ein bisschen enttäuscht, schließlich versuchen wir, mit diesem Wettkampf alle Leistungsklassen anzusprechen“, sagt Kristina Stockmeister. Und weniger teilnehmende Vereine bedeuten eben auch weniger zur Verfügung gestellte Kampfrichter.

Seit Jahren überlegt die Main-Neckar-Turnerjugend daher, statt drei nur noch zwei Kinderturnfeste auszurichten. Schließlich steckt hinter so einer Veranstaltung viel Arbeit: Schon im Voraus müssen für alle gemeldete Kinder Teilnehmerkarten erstellt und in Riegenmappen einsortiert werden. Die beiden EDV-Experten Reinhard Wähler und Sebastian Herrmann, die das MNTJ-Team im Wettkampfbüro unterstützen, haben die Namen der Kinder in ihre Excel-Listen eingepflegt. Und auch für den ausrichtenden Verein, den TV Königshofen, ging die Arbeit nicht erst am Wettkampftag los: Schon am  Vorabend wurden die Geräte von der Turn- und die Tauber-Franken-Halle transportiert und aufgebaut.

„Wir sind der Stadt Lauda-Königshofen sehr dankbar, dass sie uns die Halle für diese Jugendsportveranstaltung kostenlos zur Verfügung stellt“, betont TV-Vorsitzende Grünewald. Kritisch sieht sie hingegen, dass in der großen Tauber-Franken-Halle ganz und gar keine Turn- und Sportgeräte mehr zur Verfügung stehen. Nicht mal ein Geräteraum ist noch vorhanden. „Das erhöht den Aufwand für uns natürlich enorm“, sagt sie.

Da haben die Gymnastinnen Vorteile: Sie bringen alles, was sie brauchen, selbst mit: Die Handgeräte Band, Ball, Keulen und Reifen sind leicht zu transportieren. „Dieses Mal haben wir sogar eine Übung ganz ohne Handgerät gesehen“, erzählt Beate Papp, die den Gymnastik-Wettkampf koordiniert. Diese Möglichkeit bestehe eigentlich schon länger, werde aber kaum genutzt. „Dabei können sich die Mädchen dabei ganz auf ihren Körper konzentrieren, besonders auf Spannung und Ausdruck achten“, findet Papp.

Sie sorgt an diesem Tag auch dafür, dass bei jeder Übung die richtige Musik erklingt. Zum Beispiel bei Aileen, die für den ETSV Lauda an den Start geht und gerade eine P8 mit dem Reifen zeigt. „Oh Gott, das war eine Katastrophe“, sagt sie zu ihren Teamkameradinnen, als sie fertig ist. Dabei hat sie saubere Sprünge und Drehungen gezeigt, den Reifen nur einmal nicht richtig zu fassen bekommen. „Aber mir ist heute irgendwie nicht so gut, ich wusste manchmal nicht mehr, in welche Richtung ich jetzt turnen muss“, erzählt sie anschließend. Dann aber sagt sie einen Satz, der alle Verantwortlichen freuen wird: „Spaß hat’s mir trotzdem gemacht.“

Dass die Freude am Sport nicht zu kurz kommt, wird vor allem am Nachmittag deutlich: Die Hindernisstaffel, die der TV Königshofen vorbereitet hat, kommt bei den Kindern richtig gut an. Immer sechs junge Sportler bilden dabei eine Mannschaft. Nacheinander rennen sie im Slalom, ziehen sie sich über eine Turnbank oder überwinden einen Kasten. „Besonders gut hat mir gefallen, dass dieses Mal alle gemeinsam ins Ziel gekommen sind“, sagt MNTJ-Mitarbeiterin Natalie Krauß. „So entsteht genau der Teamgeist, den wir mit diesem Spaßwettkampf fördern wollen.“ Man könnte auch sagen: Am Ende sitzen alle in einem Boot. Ganz wörtlich sogar: im aufblasbaren Kanu auf Rollen ziehen sich die Gruppen am Tau über die Ziellinie – angetrieben von den Anfeuerungsrufen der Vereinskameraden.

Alternativ dazu kann ein "SGW-Light-Wettkampf" absolviet werden.  Bei diesem Schüler-Gruppen-Wettstreit müssen die sechs bis zwölf Teilnehmer in vier Disziplinen antreten: Neben einer Überraschungsaufgabe stehen Pendelstaffel, Volleyballweitwurf, Gruppenbodenturnen, Tanzen, Singen oder Gruppengymnastik zur Auswahl.  „Dieses Jahr waren fünf Gruppen am Start – so viele wie noch nie“, freut sich MNTJ-Vorsitzende Stockmeister. Das kommt auch bei den Zuschauern, die den ganzen Tag hervorragend kulinarisch versorgt wurden, gut an: Bei den Turn- und Tanzvorführungen zu Musik klatschen sie begeistert mit. Und das eine oder andere Turnkind raunt seiner Trainerin zu: „Können wir auch mal so ein Show machen?“

Richtig spannend wird es noch mal bei der Siegerehrung. Wer hat den Sprung aufs Treppchen geschafft? Wer darf sich fortan Turnfestsieger nennen? Kristina Stockmeister, Lauda-Königshofens Bürgermeister-Stellvertreter Herbert Bieber und die Königshöfer Turnvereinsvorsitzende Waltraud Grünewald spannten die Kinder nicht lange auf die Folter. Immer die drei Erstplatzierten dürfen aufs Siegertreppchen klettern – und strahlen gegenseitig um die Wette.   Isabell Boger (ib)


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Kinderturnfest 2015 Zwingenberg

Kinderturnfest in Zwingenberg musste abgesagt werden

Mosbach. Unschöne Premiere: Erstmals wurde das Kinderturnfest – für den kommenden Samstag in Zwingenberg angesetzt – abgesagt. Über die Gründe spricht die Vorsitzende der Turnerjugend im Main-Neckar-Turngau (MNTJ), Chrsitine Söhner, im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung.

> Zu wenig Resonanz, zu viel Aufwand: Erstmals musste man das Kinderturnfest im Altkreis Mosbach absagen. Diese Entscheidung hat man sich sicher – bei MNTJ und SV Zwingenberg – nicht leicht gemacht…

Es ist nicht nur das erste Kinderturnfest im Kreis Mosbach, sondern auch das erste Kinderturnfest im Main-Neckar-Turngau überhaupt, seit ich bei der MNTJ dabei bin. Die Entscheidung wurde von Seiten des SVZ getroffen, wir hätten uns natürlich ein Kinderturnfest gewünscht. Letztlich müssen wir uns aber nach dem Ausrichter richten – und der hat schweren Herzens abgesagt. Sicher wäre die Entscheidung des SVZ anders ausgefallen, wenn der Gerätetransport nicht so unheimliche aufwändig gewesen wäre.

> Die Zahl der gemeldeten Teilnehmer ist enttäuschend. Gerade mal gut 70 turnende Kinder aus lediglich vier Vereinen waren angemeldet? Wo sieht man die Gründe für diesen Rückgang?

Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass noch rund 40 Gymnastinnen aus Mosbach gemeldet sind, diese werden ihren Wettkampf in Mosbach auch absolvieren. Es war von Anfang an geplant, das sie ihren Wettkampf in Mosbach durchführen, weil die Hallenkapazitäten in Zwingenberg nicht ausreichen würden. Die genauen Gründe für den Rückgang bei den Turnern kann ich leider auch nicht nennen. Wir wissen, dass die Kinder der SpVgg Neckarelz aus terminlichen Gründen (Landesgymnaestrada in Karlsruhe) im Kreis Buchen gestartet sind. 2014 war es umgekehrt, da startete ein Verein aus dem Altkreis Buchen in Haßmersheim. Das ist also auch nichts Ungewöhnliches.

> Gibt es zu viele Konkurrenzveranstaltungen?

Dieses Jahr findet das Landeskinderturnfest in Pforzheim statt. Viele Vereine aus dem Turngau werden teilnehmen. Wenn man sich an das Landeskinderturnfest in Mosbach,Diedesheim und Obrigheim erinnert, ist das ja auch verständlich. Es ist eine tolle Veranstaltung, mit der wir im Gau nicht mithalten können. Die finanziellen Voraussetzungen sind völlig andere. Wenn sich ein Trainer nun für ein Kinderturnfest entscheiden muss, fällt die Entscheidung oft auf das „Event“ Landeskinderturnfest. Und natürlich hat auch der Turnsport mit dem demografischen Wandel zu kämpfen.

> Mancher sieht den gewählten Termin für das Gaukinderturnfest als ungeeignet, gerade auch wegen überregionaler Veranstaltungen. Wie sehen Sie es?

Die Termine für die Kinderturnfeste liegen schon immer zwischen Mitte Juni und Mitte Juli. Die Herausforderung dabei ist, drei Kinderturnfeste unterzubringen und dabei noch darauf zu achten, dass es zu keinen Terminüberschneidungen mit Veranstaltungen des Badischen Turnerbundes gibt. Da die Ausrichter sich auch noch an weiteren Veranstaltungen in der Gemeinde orientieren müssen, macht es die Sache fast unmöglich. Wir haben das Wochenende, an dem das Landeskinderturnfest stattfindet, von Beginn an ausgeschlossen. Die Gymnaestrada nicht, da es sich hierbei nicht um die klassische Kinderveranstaltung handelt. Die Konkurrenz durch überregionale Turnveranstaltungen gibt es natürlich, das ist nicht von der Hand zu weisen. Oft ist aber die Einstellung der Trainer und Betreuer entscheidend, sind diese bereit, zwei Wochenende für den Sport zu opfern, dann finden wir sie auf beiden Veranstaltungen, bei uns und auf Badischer Ebene.

> Bei den regionalen Kinderturnfesten in Königshofen und Osterburken waren jeweils rund 200 Kinder aktiv. Für Zwingenberg hingegen nur gut 70 gemeldet. Hat also (nur) der Altkreis Mosbach ein Nachwuchsproblem bei den Turnern?

Leider ist es nicht nur ein Problem des Altkreises Mosbach, es fallen immer wieder Vereine weg, auch im Kreis Buchen. Diese Entwicklung hat aber schon vor 20 Jahren eingesetzt, das ist leider nichts Neues mehr. Das eigentliche Gerätturnen gibt es nur noch in zehn bis 15 Vereinen im Turngau, der Sport ist zeitintensiv und teuer für die Vereine geworden. Bei der Gymnastik sieht es noch schlimmer aus, hier gibt es nur noch drei Vereine im Turngau, die diese Sport betreiben. So wie Zwingenberg geht es vielen Vereinen, auch sie müssen die Turngeräte fürs Turnfest bei anderen Vereinen ausleihen und transportieren, ein simpler Anhänger reicht da oft nicht aus. Ein Sprungtisch, ein Spannbarren und unterschiedliche Sprungbretter stehen nicht in jeder Halle.

> Also ist Turnen nicht mehr angesagt?

In vielen Vereinen gibt es noch das klassische Kinderturnen, bei dem die Kinder die Grundlagen für viele Sportarten lernen. Leider bleiben diese Kinder nur selten beim Turnen. Das Angebot ist heute vielfältiger, jede Sportart kämpft um ihren Nachwuchs. Bei vielen Kindern fehlt auch das Interesse an Wettkämpfen, und das obwohl bei uns jedes Kind nach seinem Wettkampf eine Urkunde und eine Medaille bekommt.

> Die Frage, die sich aus der Ursachenforschung ergibt: Wie will man entgegensteuern?

Wenn ich das wüsste, würde dieses Jahr auch in Zwingenberg ein Kinderturnfest stattfinden. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder die Ausschreibung für das Kinderturnfest überarbeitet. Wir haben neue Wettkampfklassen für die jüngeren Kinder eingeführt, verschiedene Nachmittagsprogramme ausprobiert und die Auswahl bei den Disziplinen bei den gemischten Wettkämpfen erhöht. Leider hat bisher nichts geholfen. Eine weitere Ursache ist natürlich, dass wir immer weniger Übungsleiter haben. Daher liegt es mir auch fern, denjenigen, die jede Woche für unsere Kinder da sind, hier einen Vorwurf zu machen. Für uns sind alle Kinder in den Vereinen wichtig, nicht nur die, die unsere Turnfeste besuchen.

> Inwiefern gibt es da Hilfestellung vom Badischen Turnerbund? Ein mangels Masse abgesagtes Turnfest kann nicht im Interesse des Verbandes sein, oder?

Wir sind meines Wissens der einzige Turngau, der aufGrund seiner geografischen Gegebenheien drei Kinderturnfeste durchführt. Auch wir werden diese Vorgehensweise in Zukunft überdenken müssen. Bereits 2013 hatten wir auf Grund des Landeskinderturnfestes in der Region nur ein Kinderturnfest mit knapp 400 Teilnehmern. Allerdings würde uns diese Entscheidung auf einige wenige Ausrichter festlegen. Wer „nur“ eine Halle hat, würde dann ausscheiden.

 

 


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Kinderturnfest 2015 in Osterburken

 

Main-Neckar-Turnerjugend: 180 Teilnehmer bei Kinderturnfest in Osterburken

Osterburken. Christine Söhner und Bürgermeister Jürgen Galm geben alles. Freundlich begrüßen sie die Teilnehmer des Kinderturnfestes in Osterburken, danken schon mal allen mitgereisten Trainern, Kampfrichtern und Eltern. Sie sprechen den jungen Sportlern Mut zu, ermuntern sie, ihr Bestes zu geben, sich von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Und doch: Wirklich freundlich werden die rund 180 jungen Teilnehmer des Kinderturnfestes der Main-Neckar-Turnerjugend (MNTJ), deren Vorsitzende Söhner ist, nicht empfangen. Es liegt nicht an ihr oder Co-Ausrichter SV Osterburken. Es liegt, schlicht und einfach, am Wetter.

Es sind nicht ein paar Tropfen, die auf das Dach der Sporthalle am Ganztagesgymnasium in Osterburken prasseln. Es sind Regenergüsse. Anhaltende Regenergüsse. Nicht schlimm, könnte man meinen, schließlich wird ja meistens in der Halle geturnt. „Aber bei den Kinderturnfesten wollen wir möglichst viele Kinder für den Sport begeistern, deshalb bieten wir auch leichtathletische und gemischte Wettkämpfe an“, erklärt Dirk Michel. Er ist Ressortleiter Wettkampf bei der MNTJ und hat das Kinderturnfest weitestgehend organisiert.

Deshalb sind es vor allem die Kinder draußen auf dem Sportplatz, die mit dem Regen zu kämpfen haben. „Zwischendrin durften wir nicht mehr sprinten“, erzählt die kleine Lea. „Die Kampfrichter haben gesagt, das sei zu gefährlich.“ Für die, die den ganzen Morgen draußen ausharren müssen, wird dieses Kinderturnfest – normalerweise kämpfen die Ausrichter meist mit zu hohen Temperaturen – zur wahren Bewährungsprobe. „Meine Regenjacke hat überhaupt nichts abgehalten. Jetzt weiß ich wenigstens, dass ich sie wegschmeißen kann“, nimmt es einer der Wertungsrichter mit Humor.

„So etwas haben wir wirklich noch nicht erlebt“, sagen auch Reinhard Wähler und Sebastian Herrmann. Sie leiten an diesem Tag das Wettkampfbüro, sorgen dafür, dass alle Wertungen, Weiten und Zeiten richtig in den Computer eingegeben werden – und nachmittags eine Siegerehrung stattfinden kann. „Durch den Regen war ein Teil der Riegenzettel so durchnässt, dass die Kampfrichter und Trainer sie neu zusammenkleben mussten“, so Herrmann.

In der Halle hingegen geht alles seinen gewohnten Gang: Hier zeigen kleine Buben Übungen am Boden, dort schwingen Mädchen in Turnanzügen zum Handstand auf dem Balken auf. Am Sprungtisch, extra von Sennfeld hertransportiert und über das enge Treppenhaus in die Halle bugsiert, wird auch der eine oder andere Handstandüberschlag gezeigt.

„Wir hatten bei den Gerätturnern 90 Starter, in der Leichtathletik 55 und bei den gemischten Wettkämpfen 33“ , fasst Christine Söhner zusammen. Wirklich zufrieden ist sie damit nicht. „Wir stellen seit Jahren fest, dass die Meldezahlen rückläufig sind. Das liegt zum einen tatsächlich am demografischen Wandel“, sagt die MNJT-Vorsitzende.

Ernüchternd sei für sie im Vorfeld aber gewesen, dass große Vereine wie der TV Walldürn oder der TSV Buchen gar nicht gemeldet hätten. „Die meisten ihrer Kinder hätten kein Interesse daran, an einem Wettkampf teilzunehmen“, fasst Söhner die Rückmeldung zusammen. „Das stellen wir in allen Vereinen fest, was natürlich schade ist. Wir werden uns Gedanken machen müssen, wie wir damit umgehen.“

Ein weiteres Problem ist seit Jahren der Kampfrichtermangel. „Wir sind immer etwas knapp besetzt, weil die Vereine natürlich auch Trainer und Betreuer brauchen und häufig nicht so viele Ehrenamtliche zur Verfügung haben“, sagt Konstantin Scheuermann. Er ist seit Kurzem Kampfrichterwart männlich im Main-Neckar-Turngau und war für die Einteilung der Wertungsrichter zuständig. „Mädchen und Jungen wurden im Endeffekt meist von einem Kampfgericht bewertet, aber dich denke, das hat ganz gut geklappt.“  

Das will Julia von der TSG Reisenbach/Mudau gar nicht bestreiten. Mit ihren 14 Jahren ist sie beim Kinderturnfest schon ein „alter Hase“. Wirklich zufrieden mit ihrem Wettkampf ist sie dennoch nicht. „Ich bin beim Abgrätschen am Reck total abgerutscht, das kostet viele Punkte“, sagt sie niedergeschlagen. Sie sei diese Metallstange einfach nicht gewohnt. „Zuhause turnen wir an einer Holzstange“, erzählt sie. Zusammen mit dem FC Hettingen (beide 38) stellt ihr Verein die meisten Teilnehmer. Auch aus dem relativ kleinen Sennfeld kommen immerhin 31 Starter. Ausrichter Osterburken stellt 36, der TV Hardheim zehn Teilnehmer, aus Neckarelz sind 25 Turnerinnen angereist. Letztere bestreiten ihr Kinderturnfest normalerweise im Sportkreis Mosbach. „Für uns ließ sich dieser Termin aber dieses Jahr leider nicht realisieren, deshalb sind wir nach Osterburken gekommen“, erklärt eine der Trainerinnen.

Mit der Ausrichtung ist sie zufrieden. Dass das so ist, liegt auch an Cornelia Ernst und ihren Helfern. „Die Verantwortlichen vom SV Osterburken haben die Wettkampfstätte wirklich super vorbereitet – und auch für das Wohl der vielen Zuschauer war bestens gesorgt“, freut sich Dirk Michel.

Unterdessen erklärt Christine Söhner Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm, was es mit dem Turnen so auf sich hat. Er, eigentlich eher Fußballer, zeigt sich interessiert, will zum Beispiel wissen, warum es Unter- und Oberstufe gibt. Also warum Kinder des gleichen Alters unterschiedlich schwere Übungen turnen. „Beim Kinderturnfest wollen wir auch Kindern eine Chance geben, die nur einmal die Woche trainieren können“, erklärt Söhner. Wer „Oberstufe“ turne, sei hingegen meist zweimal pro Woche im Einsatz und bestreite auch das gesamte Jahr über zahlreiche Wettkämpfe.

Häufig geht es deshalb auch nicht nur um die Platzierung – sondern vor allem um den Spaß. So wie bei Paul, gerade mal fünf Jahre alt. „Vergangenes Jahr hatte ich ihn dabei und ihm war langweilig“, erzählt seine Mutter Dagmar Hufnagel, Trainerin beim TV Sennfeld. Deshalb hatte sie sich entschlossen, ihn einfach mal mitmachen zu lassen. Und der kleine Mann hat mächtig viel Spaß.

Generell ist die Stimmung trotz des Regens super. „Absoluter Höhepunkt war die Hindernisstaffel am Nachmittag“, sagt Kampfrichterwart Konstantin Scheuermann am Schluss. „Die ganze Halle war voll und alle wurden angefeuert.“ Genauso soll es auch sein: Schließlich geht es bei diesem Mannschafts-Gaudi-Wettkampf vor allem um den Spaß an der Bewegung. Auf Zeit müssen sechsköpfige Gruppen dabei einen Hindernisparcours überwinden: über Kästen springen, um Stangen rennen, sich über Bänke ziehen. Das Strahlen, das den Kindern dabei ins Gesicht geschrieben steht, ist fast so groß wie das bei der Siegerehrung. Unter Mitwirkung des Bürgermeisters wurden – als Tageshöhepunkt – dabei die ersten drei Sieger geehrt. Eine Medaille gab es aber für alle. 

Hier geht es zur Siegerliste des Kinderturnfestes in Osterburken

 


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Einladungen für Kindertunfest 2015

Die Einladungen für die Kinderturnfeste gibt es hier als PDF:

Königshofen

Osterburken

Zwingenberg

 


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Turnerjugend Bestenkämpfe Gerätturnen weiblich 2015

Gerätturnen: Rund 300 Teilnehmerinnen bei Turnerjugend-Bestenkämpfen in Königshofen

Königshofen. Hannah strahlt. Mit leuchtenden Augen steht sie ganz oben auf dem Siegertreppchen. Die Arme hält sie fest an den Körper gedrückt, die Urkunde in der Hand. Es ist eng, auf diesem Turnkasten, der als Podest dient. Doch Hannah und ihren vier Mannschaftskameradinnen ist das egal. Sie lassen sich beklatschen, lächeln in die Kameras der Eltern.
„Ich bin zufrieden“, wird die Neunjährige sagen, als sie wieder heruntergeklettert ist. Vor allem auf ihre Balkenwertung ist die Turnerin der Sportvereinigung Neckarelz stolz: 13,9 Punkt hat sie von den Kampfrichtern für ihre P4 – eine Pflichtübung der Schwierigkeitsstufe vier – erhalten. Nur ein Zehntel weniger als die Höchstpunktzahl. Und weil es ihre Teamkolleginnen in der Altersklasse 9/10 Jahre nicht viel schlechter machten, haben sie sich nun als Erstplatzierte für den Bezirksentscheid qualifiziert.
„Turnerjugend-Bestenkämpfe“ heißt der Wettkampf, der am Samstag in der Könighöfer Tauber-Franken-Halle stattfand, offiziell. „Wir sagen oft aber auch Gauentscheid dazu“, erklärt Christine Söhner, Vorsitzende der Main-Neckar-Turnerjugend (MNTJ). Das rühre daher, dass man sich dabei für die Bezirksebene qualifizieren könne. Dort treten die besten zwei Teams jeder Altersklasse des Main-Neckar-Turngaus – also auch die Neun- und Zehnjährigen aus Neckarelz – gegen Mannschaften aus den Turngauen Mannheim, Heidelberg und Elsenz-Sinsheim an.
Wer dort bestehen will, muss richtig gut sein, richtig schwierige Elemente zeigen, richtig konstant an allen vier Geräten turnen. Das geht nur, wenn man viel trainiert. Doch nicht alle Kinder können zwei oder dreimal pro Woche die Turnstunde besuchen. Andere haben erst spät mit der Sportart angefangen oder wurden durch Verletzungen zurückgeworfen. Deshalb gibt es neben dem Qualifikationswettkampf („Bezirks-Ebene“) auch noch die normalen Bestenkämpfe („Gau-Ebene“).  „Für Außenstehende ist das ein wenig verwirrend“, gibt Söhner zu. Wer es mit Fußball vergleichen wolle, könne der Einfachheit halber aber von verschiedenen Ligen ausgehen.
Insgesamt gingen am Samstag 55 Mannschaften sowie acht Einzelturnerinnen an den Start. „Obwohl drei Mannschaften krankheitsbedingt ausgefallen sind, können wir damit zufrieden sein“, urteilt Kristina Stockmeister, ebenfalls MNTJ-Vorsitzende. Auch dank der guten Organisation vonseiten des Vereins („Der TV Königshofen ist ja ein erfahrener Veranstalter“) sei man im Zeitplan geblieben. Dass das nicht selbstverständlich ist, weiß Waltraud Grünewald. Die Vorsitzende des TV Königshofen war jahrelang Kampfrichterwartin und wurde beim Wettkampf mit einem Blumenpräsent und vielen Dankesworten aus dem Amt verabschiedet.
„Im Vorfeld weiß man ja nie, wie viele Mannschaften in den jeweiligen Altersklassen gemeldet werden“, erklärt sie. Damit es aber nicht zu langen Wartezeiten komme, verlaufe der Wettkampf immer auf drei Etappen: morgens die Jüngsten, mittags die Zehn- und Elfjährigen, nachmittags die Älteren. Um im Zeitplan zu bleiben, brauche man ein gutes Wettkampfbüro. „Das hat geklappt“, freut sich Grünewald.
 
Und das wird auch von den Zuschauern honoriert. „Es ist toll, dass es noch Menschen gibt, die so einen Wettkampf organisieren und durchziehen“, sagt eine der mitgereisten Mütter. Für ihre Tochter sei es immer etwas besonderes, daran teilzunehmen. „Auch wenn sie davor natürlich aufgeregt ist.“
Das spürt man auch unten in der Halle. So manchem Mädchen zittern die Knie, wenn es über den nur zehn Zentimeter dicken Schwebebalken läuft, darauf Sprünge, Drehungen und sogar Räder oder Handstände vollführt. Gebannt schaut das Publikum auf die Bodenbahn, wenn die älteren Turnerinnen dort Überschläge und Flick-Flack vollführen, oder zum Sprungtisch, wo das Auge kaum erfassen kann, wann die Mädchen beim „Halb ein, halb aus“ um welche Achse drehen.
„Was ihr heute geleistet habt, war einfach toll“, lobt auch Herbert Bieber, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen. Neben Söhner, Stockmeister, Grünewald und Sonja Müller vom Main-Neckar-Turngau nimmt auch er eine der Siegerehrungen vor.
Ihm gefällt es natürlich, dass der heimische TV Königshofen mit zehn Teams die meisten Mannschaften stellt und zwei weitere vom ETSV Lauda stammen. Insgesamt waren übrigens  14 Vereine gemeldet: Von Grünsfeld und Tauberbischofsheim über Hardheim, Wertheim, Königheim bis Hettingen, Reisebach/Mudau, Mosbach, Obrigheim, Neunkirchen und Aglasterhausen. „Uns freut es, dass alle die mitunter lange Anreise auf sich genommen haben“, sagt Grünewald abschließend. Dass überall gute Arbeit geleistet werde, zeige sich auch dadurch, dass die Sieger der elf Wettkampfklassen aus sechs unterschiedlichen Vereinen stammen. Nicht nur Hannah von der Spielvereinigung Neckarelz hatte an diesem Samstag also allen Grund zum Strahlen. (ib) 
 
Die Siegerliste vom Turnerjugendbestenwettkampf weiblich findet ihr hier 

 

 


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Kinderturnfeste 2014

Kinderturnfeste 2014 in Hettingen, Grünsfeld und Haßmersheim
 
Insgesamt über 500 Kinder aus 20 Vereinen nahmen an den drei Kinderturnfesten teil, die in diesem Jahr in Grünsfeld, Haßmersheim und Hettingen ausgetragen wurden. 
Es war wieder eine Herausforderung für die Organisatoren von der Turnerjugend, die lange im Vorfeld damit begann überhaupt Ausrichter für diese Veranstaltungen zu finden. Doch auch unmittelbar vor den Wettkämpfen gab es sehr viel zu tun. Denn teilweise wurden die Wettkämpfe, nicht nur im Leichtathletikbereich, sondern auch im Turnbereich auf dem Sportplatz ausgetragen.  Hier waren viele helfende Hände gefragt, denn die Geräte mussten erstmal dorthin gebracht werden, wo sie dann schließlich gebraucht wurden. So kam z.B.  in Haßmersheim das THW zu Hilfe. 
Kritische Blicke gab es an diesen Tagen auch, aber meistens nur Richtung Himmel. "Hoffentlich hält das Wetter!", dachten nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer und Zuschauer. Nachdem alle Kinder angetreten waren und von den Verantwortlichen begrüßt wurden ging es mit den Wettkämfen los. Teilweise nahmen die Kinder zum erstenmal an so einem Wettkampf teil und waren entsprechend aufgeregt, während andere schon ganz gelassen an die Geräte gingen. 
Die meisten Kinder absolvierten einen Geräte-Vier-Kampf im Gerätturnen, aber auch ein reiner Leichtathletik-Wettkampf, sowie ein gemischter Vierkampf (LA und Turnen) wurden angeboten. Ebenso wie ein Gymnastikwettkampf, der zusätzlich noch in Mosbach angeboten wurde. Dominierend treten an diesen drei Tagen die Mädchen auf, die in der Teilnehmerzahl die Zahl der Jungs deutlich überboten. 
Es war wieder einmal ein tolles Erlebnis für die teilnehmenden Kinder und auch für ihre Trainer und Betreuer, sowie für die Zuschauer. Wenn man am Ende in viele strahlende Gesicher blicken kann, die alle eine Urkunde erhalten haben, hat sich die Arbeit die mit so einem Turnfest verbunden ist aber wieder gelohnt. Deshalb sei hier allen gedankt, die dazu beigetagen haben, dass diese drei Veranstaltungen stattfinden konnten. Ohne die Vereine, die sich bereit erkären als Ausrichter zu fungieren, und ohne die vielen Helferinnen und Helfer, die für die Verpflegung usw. sorgen, sowie die zahlreichen Kampfrichter, die gebraucht werden um ein gerechtes Ergebnis zu ermitteln gäbe es diese Turnfeste nicht mehr. Umso wehmütger stimmt es, wenn man von Jahr zu Jahr mit sinkenden Teilnehmerzahlen kämpfen muss. Denn der demografische Wandel schlägt sich langsam aber sicher nieder. 
Doch die Verantwortlichen der Turnerjugend sind sich sicher, dass es von ihrer Seite auch im nächsten Jahr wieder Kinderturnfeste geben wird, sofern sich die Ausrichter hierfür finden. Und mit Haßmersheim und Grüsfeld haben in diesem Jahr auch zwei Vereine gezeigt, dass es nicht unbedingt ein "großer Verein" sein muss, sondern auch mit kleineren Hallen und einem Sportplatz ist es möglich so ein Wettkampf durchzuführen. 
 
Hier findet ihr die Ergebniss aus Haßmersheim
 
Hier ist die Siegerliste aus Hettingen
 
Die Ergebniss aus Grünsfeld gibt es hier
 
 

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Kinderturnfest 2014 in Haßmersheim

Kinderturnfest in Haßmersheim

Am Anfang ist Christine Söhner, Vorsitzende der Main-Neckar-Turnerjugend  (MNTJ) skeptisch. Ein Turnwettkampf, der zu großen Teilen auf dem Sportplatz stattfindet – „das ist schon ungewöhnlich“, sagt Söhner. Immer wieder guckt sie kritisch in Richtung Himmel. Denn die Schwüle, die am vergangenen Sonntag in Haßmersheim herrscht, ist so drückend, dass ein Gewitter fast vorprogrammiert scheint.
Langsam füllt sich die Rasenfläche. Kinder in Leggins und Turnanzügen oder kurzen Hosen und T-Shirts kommen zusammen mit ihren Eltern und Betreuer angelaufen. Während die Jungs im Teenageralter nach außen hin große Gelassenheit ausstrahlen, sind andere richtig aufgeregt: Für manche Kinder ist das Kinderturnfest im Sportkreis Mosbach der erste Wettkampf überhaupt. Sie treten unruhig von einem Bein aufs andere, fragen ihre Trainer noch mal nach dem Ablauf einer Übung – oder schauen einfach erwartungsvoll nach vorne.
Dort stehen Söhner und Uta Gallion, stellvertretende Vorsitzende des Main-Neckar-Turngaus im Kreis Mosbach. Sie begrüßen alle Anwesenden, wünschen gutes Gelingen und vor allem einen verletzungsfreien Verlauf. Dann werden die insgesamt 168 Kinder in Riegen aufgeteilt. Schließlich gehen sie in über 20 unterschiedlichen Wettkampfklassen an den Start. Aufgeteilt nach Alter, Geschlecht und Wettkampfart. 
„Die meisten Kinder absolvieren einen Geräte-Vier-Kampf im Gerätturnen“, erklärt Söhner, deren MNTJ den Wettkampf zusammen mit den Sportfreunden Haßmersheim ausrichtet. Aber auch ein reiner Leichtathletik-Wettkampf sowie gemischte Vierkampfe (Leichtathletik und Turnen) werden angeboten. „Wir wollen einfach möglichst viele Kinder zum Mittmachen ermutigen“, sagt Söhner. Deshalb findet am selben Wochenende auch das Kinderturnfest für rund 40 Gymnastinnen statt – allerdings in Mosbach.
Während die Kinder am Boden Räder schlagen und Pferdchensprünge vollführen, mit Hocke oder Grätsche über den Sprungtisch springen oder am Reck (es steht als einziges Gerät in der Sporthalle) Umschwünge vollführen, erzählt Söhner noch ein bisschen. Davon, dass die Teilnehmerzahlen seit Jahren abnehmen. Dass der demografische Wandel sich langsam, aber sicher niederschlage. Und davon, dass die Zahl der Abmeldungen in diesem Jahr besonders hoch war. Einer der Gründe: „In Sennfeld ist die Sommergrippe ausgebrochen“, weiß Söhner von Dagmar Hufnagel.
Teilnehmerstärkster Verein ist der der TV Aglasterhausen mit 44 Kindern, die Hausherren sind mit 35 jungen Sportlern mit von der Partie. Doch auch aus Sennfeld, Neckarelz, Mosbach, Obrigheim, Zwingenberg und Neunkirchen sind Kinder angereist. Die Mädchen dominieren dabei stark: 119 von ihnen stehen 29 Jungs gegenüber.
Sie alle warten nur darauf, den Kampfrichtern ihre Übungen präsentieren zu können. „Davon hätten wir ruhig ein paar mehr haben können, dann wären wir sicher noch schneller durchgekommen“, sagt Marcus Heck, Verantwortlicher bei den Sportfreunden Haßmersheim. Mit dem Verlauf ist er trotzdem zufrieden. Und auch Söhner hat sich mittlerweile mit dem Wettkampf unter freiem Himmel angefreundet: „Dadurch, dass alle Kinder ihren Wettkampf auf dem Sportplatz bestreiten, entsteht hier ein richtiger Turnfest-Charakter“, sagt sie. Das macht auch den Kindern Spaß. Zwischen den Übungen können sie herumspringen, miteinander spielen und lachen.
Ein Wehrmutstropfen ist es da, dass das Wetter dann doch nicht ganz durchhält. Gleich zwei Mal muss eine Wettkampfpause eingelegt werden. Die Geräte werden mit Plastikplanen abgedeckt. „Das geht ja wahnsinnig schnell“, sagt ein Papa und schüttelt ungläubig den Kopf.
Nach zehn Minuten sind die Wolken vorübergezogen und Anton Isaev kann endlich am Sprungtisch antreten. Der 2003 geborene Mosbacher konzentriert sich, läuft an – und zeigt dann eine schwungvolle Hocke. „Ich glaube, die war ganz gut“, sagt er dann und grinst.
Und er soll recht behalten: Obwohl er bei den Zwölf- und 13-Jährigen angetreten ist, steht er bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen. Stolz nimmt er Urkunde und Medaille von Thomas Busch (MNTG) und Silke Wunderlich (Ehrenmitglied MNTG) entgegen. „Es ist mein erster erster Platz“, sagt er und strahlt – so wie alle, die sich nach diesem Tag „Turnfestsieger“ nennen dürfen.
Auch die Ausrichter sind zufrieden. „Es ist alles gut gelaufen, Haßmersheim hatte den Wettkampf gut vorbereitet“, lobt Söhner. Marcus Heck von den  Sportfreunden nimmt dieses Lob dankend entgegen – aber nicht, ohne auch seinen vielen Helfern zu danken. „Besonders gefreut haben wir uns auch, dass das THW uns beim Transport der Geräte geholfen hat“, sagt er.
Noch steht nicht fest, welcher Verein das Kinderturnfest im Kreis Mosbach im kommenden Jahr ausrichtet. Interessierte Vereine melden sich bei der Main-Neckar-Turnerjugend.


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Turnerjugend Bestenkämpfe Gerätturnen weiblich 2014

Gerätturnen: 14 Vereine und 276 Turnerinnen beim Gauentscheid weiblich in Tauberbischofsheim
 
14 Teams, je fünf Turnerinnen und vier mal drei Wertungen
 
Tauberbischofsheim. Es gibt einen gemeinen Spruch: „Wenn Turnen einfach wäre, wäre es Fußball.“ Was von der sportlichen Herausforderung her einfach ist und was schwer – darüber mag man streite. Fest steht hingegen: Die Regularien sind beim Turnen wesentlich komplizierter. Das zeigte sich mal wieder bei den Turnerjugend-Bestenkämpfen des Main-Neckar-Turngaus in Tauberbischofsheim.
Unterteilt in Gau- und Bezirksklasse lieferten sich die 276 teilnehmenden Mädchen einen spannenden Mannschaftswettkampf. Für die Starter der Gauklasse endet der Wettkampf auf Turngau-Ebene. In der Bezirksklasse qualifizieren sich die besten beiden Mannschaften jeder Altersstufe für einen Vergleichswettkampf mit Teams aus den Turngauen Elsenz-Sinsheim, Mannheim und Heidelberg. Wer dort die Nase vorne hat, fährt zum Landesentscheid.
„Generell müssen in der Gauklasse immer einfachere Übungen geturnt werden“, erklärt  die Vorsitzende der Main-Neckar-Turnerjugend, Kristina Stockmeister, die den Wettkampf leitet. Damit soll auch Mannschaften die Chance gegeben werden, die nur einmal pro Woche trainieren. Die Mädchen stammten aus den Vereinen TSV Tauberbischofsheim, TV Königshofen, TV Mosbach, SpVgg Neckarelz, SV Germania Obrigheim, SV Neunkirchen, FC Grünsfeld, SV Königheim, FC Hettingen, TV   Aglasterhausen, TV Wertheim, TV Hardheim, TSG Reisenbach-Mudau und TSV Buchen.
 
Wörthalle, 9 Uhr. Am einen Ende der Halle laufen sich Mädchen warm, auf den Bodenmatten sitzen Turnerinnen und dehnen ihr Beine. Am Reck haben die ersten schon mit dem Einturnen begonnen. Den Anfang machen am Morgen die Zehn- und Elfjährigen. In der Bezirksklasse zeigen die Mädchen Übungen der Leistungsstufe drei bis fünf (P3 bis P5). Mühlumschwünge am Barren sind zu sehen, Hocken über den Sprungtisch, Radwenden am Boden und Sprünge am Balken. Konzentriert schauen jeweils zwei Kampfrichterinnen zu, kritzeln Notizen und Abzüge auf ein Blatt Papier. „Es ist gar nicht leicht, immer genügend Wertungsrichter zu finden“, erklärt Kristina Stockmeister. Heute aber ist sie zufrieden: „Es sind sogar vier neue dabei.“
Die Mädchen sind hingegen routiniert, turnen ihre Übungen sauber durch. Doch während die vier Teams der Bezirksklasse am  Boden und Sprung nahezu gleichauf sind, spielt der TSV Tauberbischofsheim I vor allem an Reck und Balken seine Stärken aus: Die Mädels siegen am Ende mit 172,30 Punkten vor der zweitplatzierten SpVgg. Neckarelz mit 167,60 Punkten. Im Gau (acht Mannschaften) können weniger Punkte geholt werden, schließlich sind nur P2 bis P4 verlang. Hier siegt Neckarelz (156,90 Punkte) knapp vor dem TV Wertheim 3 (153,6).
 
Bis die Mädchen die Ergebnisse bei der Siegerehrung erfahren, turnen sich schon die nächsten ein: Die Altersklassen 6/7 und 8/9. Acht der 14 gemeldeten Vereine stellten hier Mannschaften – und die Tribüne war dementsprechend gut gefüllt.  Für die entsprechende Verpflegung sorgt Marion Dluzak mit ihrem Team. 
 
Gegen 14.30 Uhr starten die ab Zwölfjährigen ihren Wettkampf. Während in der offenen Klasse (Jahrgang 2000 und älter) sowie in der AK 16/17 nur Teams aus Mosbach und Tauberbischofsheim  an den Start gehen, sind bei den  Zwölf- und 13-Jährigen zwölf (Gau) bzw. vier (Bezirk) Mannschaften am Start. „Das macht Mut“, sagt Stockmeister. Schließlich sei dies erfahrungsgemäß das Alter, in dem die Mädchen häufig mit dem Turnen aufhören. „Dass so viele gemeldet sind, lässt uns hoffen, dass sie länger dabeibleiben.“
Bei den Gau-Mannschaften haben letztendlich die Mädchen aus Reisenbach/Mudau (164,5 Punkte)  die Nase vorne, zweiter wird der SV Königheim 2 (162,10). Im Bezirk siegen die Mosbacherinnen (184,6), die vor allem mit guten Überschlägen über den Sprungtisch die Konkurrenz abhängen können. Der zweitplatzierte TV Königshofen kommt auf 172,3 Punkte.
 
„Eigentlich lief heute alles nach Plan“, bilanziert Stockmeister am Ende des Tages. Einziger kleiner Wermutstropfen: In der AK 14/15 geht nur der TSV Tauberbischofsheim im Bezirk an den Start. Das macht jedoch den Gau-Wettkampf interessanter: Sechs Mannschaften kämpfen hier um Punkte an den vier olympischen Geräten. Bis zu fünf Turnerinnen dürfen ihre Übungen zeigen. Am Ende kommen die drei besten in die Wertung. Für den Zuschauer ist das schwerer nachvollziehbar, als wenn beim Fußball ein Tor fällt.
Das Jubeln, wenn die drei erstplatzierten Mannschaften dann glücklich aufs Siegerpodest steigen, fällt aber genauso leicht.
 
Infobox:
 
Die restlichen Ergebnisse (die nicht im Text aufgeführt sind, jeweils Erst- und Zweitplatzierte):
 
Gauklasse:
AK 6/7: 1. FC Grünsfeld (130 Punkte), 2. TSG Reisenbach/Mudau (121,7).
AK 8/9: 1. SpVgg Neckarelz (144,8), 2. TV Wertheim 4 (141,2).
AK 14/15: 1. TSG Reisenbach/Mudau (175), 2. SV Neunkrichen (173,8)
 
Bezirksklasse:
AK 8/9: 1. SpVgg Neckarelz 2 (159,8), 2. SpVgg Neckarelz 2
AK 14/15: 1. TSV Tauberbischofsheim (177,7)
AK 16/17: 1. TV Mosbach (182,8), 2. TSV Tauberbischofsheim (182,5)
Offene Klasse: 1. TV Mosbach (202,9), 2. TSV Tauberbischofsheim (174)
 

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Großes Kinderturnfest in Buchen

Ilka und Ayleen sind ganz aufgeregt. „Eigentlich turnen wir beide denselben Geräte-Vier-Kampf, aber jetzt stehen bei  Ayleen Leichathletik-Disziplinen auf der Wettkampfkarte“, sagt Ilka.  Schnell rennen die beiden zwölf- und 13-Jährigen ins Wettkampfbüro. Dort laufen die Fäden des großen Gaukinderturnfestes, das am Samstag in Buchen stattfand, zusammen. Und dort sitzen Jens Kugler und Reinhard Wähler und haben mächtig zu tun.
 
„Weil wir dieses Jahr nur ein Kinderturnfest ausrichten, an dem aber über 400 Kinder teilnehmen, ist das organisatorisch schon eine Herausforderung“, sagt Kugler. Da könne es schon mal passieren, dass – wie bei Ayleen – eine Wettkampfkarte falsch gedruckt wurde. Das solle aber kein Problem sein: In einer Minuten ist das Problem behoben, und die beiden Mädchen aus Mudau steuern ihr erstes Gerät, den Schwebebalken, an.
 
„Im Großen und Ganzen ist alles gut gelaufen“, resümieren die beiden Wettkampfbüro-Leiter später am Tag. Auch mit der Auswertung sind sie und ihre Helfer gut durchgekommen: Um 15.15 Uhr fand die Siegerehrung statt, nicht später als bei normalen Kinderturnfesten. Normal, das würde bedeuten, dass in jedem der drei Turnkreise Tauberbischofsheim, Buchen und Mosbach ein Gaukinderturnfest stattfindet, erklärt Christine Söhner, Vorsitzendende des Main-Neckar-Turnjugend (MNTJ). Weil dieses Jahr aber auch das Landeskinderturnfest im Turngau stattfindet (wir berichteten), habe man sich für eine Zusammenlegung beschlossen.
 
Die sei geglückt – auch, weil der TSV Buchen, der gemeinsam mit der MNTJ das Turnfest ausrichtete, gute Vorarbeit geleistet habe. „Aufwand ist es natürlich immer“, sagt Elisabeth Kast vom TSV. „Aber wir waren wirklich begeistert, dass viele Eltern und sonstige Helfer sich bereiterklärt haben, mitzuarbeiten“, sagt sie dankbar.
 
Und so sind die Zuschauer stets bestens im Essen und Getränken versorgt. Zudem gibt es viel zu gucken: Im Stadion rennen, springen und werfen die Leichtathleten um die begehrten Punkte. Ruhig und professionell geht es in der Sport- und Spielhalle zu. Dort präsentieren die Gymnastinnen  ihre Choreografien mit Band, Seil, Keule, Ball  und Reifen. „Viel Glück“-Rufe hallen vor fast jeder Übung über die Präsentationsfläche und motivieren die Mädels dazu, ihr Bestes zu geben.
 
In  den anderen Hallen, wo die Nachwuchsturner ihr Können zeigen, geht es lauter zu. Trotzdem konzentrieren sich die Kids auf ihre Übungen, zeigen auch mal einen Überschlag  über den Sprungtisch oder eine Fallkippe am Reck. Dann heißt es oft warten: darauf, dass auch die Vereinskameraden ihre Übung zeigen dürfen, darauf, dass die Kampfrichter die Wertungen bekanntgeben. Das kann mitunter dauern: Vor allem am Sprung, den Jungs und Mädchen gemeinsam nutzen, gibt es Warteschlangen. Das sei aber ganz normal, sagt Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald. Vor allem, wenn man zwischen Geräten wechseln müsse (Sprungtisch, Bock, Kasten) oder die Höhen verstellt werden müssen, dauere das eben seine Zeit. „Wichtig ist aber, dass alle eine objektive Bewertung erhalten. Und ich denke, wir kamen trotzdem ganz gut durch“, resümiert Grünewald.
 
Umso erstaunlicher, da viele der Erwachsenen, die im Innenbereich der Halle zu finden sind, in Doppelfunktion unterwegs sind: Mütter und Väter agieren als Betreuer, Trainer leisten ihren Kamprichtereinsatz, MNTJ-Mitarbeiter geben ihren Turnkindern zwischendurch letzte Tipps. „Wir sind eben eine große Familie“, lacht Söhner, die an diesem Tag Mädchen und vor allem Ansprechpartnerin für alle und alles ist.
 
Und auch, wenn ein solches Kinderturnfest für die Beteiligten ein Kraftakt ist: Vor allem am Nachmittag wird viel gelacht: bei den Spielstationen, die der TSV Buchen organisiert hatte, und bei der Hindernisstaffel, dem Teamwettkampf.  Immer sechs Kinder müssen dabei nacheinander einen kleinen Parcours überwinden. Es wird im Slalom gerannt, über einen Kasten gesprungen, über eine umgedrehte Bank balanciert und unter einer Absperrung hindurch geklettert – und stets treiben die Anfeuerungsrufe der Teamkameraden zur Schnelligkeit an. Der alternative  "SGW-Light-Wettkampf" wurde aufgrund der parallel stattfindenden Badischen Meisterschaften dieses Jahr nur von einer Gruppe absolviert. Die gab trotzdem ihr bestes, turnte, rannte und warf den Medizinball.
 
Richtig spannend wir es noch mal bei der Siegerehrung. Wer hat den Sprung aufs Treppchen geschafft? Wer darf sich fortan Turnfestsieger nennen? „Meinst du, ich war gut genug“, fragt zum Beispiel die elfjährige Kristin ihre Trainerin. „Wir werden sehen“, sagt die. Am Ende strahlen beide – weil Platz zwei von 27 Kindern ein toller Erfolg ist.  Isabell Boger (ib)
 


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Gauentscheid

Turnen: Bestenkämpfe der Nachwuchssportler des Main-Neckar-Turngaues fanden in Tauberbischofsheim und Königheim statt
Gefragt waren Kraft, Technik und Eleganz
 
"Gegen wie viele Mannschaften treten wir an?"- "Was mach' ich, wenn ich beim Handstand vom Balken falle?" - "Soll ich jetzt die P5 oder die P6 turnen?" - Fragen über Fragen, die auf die Trainerinnen der zwölf Vereine einprasselten, die an den Turnerjugend-Bestenkämpfen des Main-Neckar-Turngaus in Tauberbischofsheim teilnahmen. Da galt es zu beruhigen, zu beschwichtigen und vor allem Mut zuzusprechen.
Denn alle Mädchen waren aufgeregt, egal, ob sie nun fünf oder 18 Jahre alt sind. Wettkampfturnen ist schließlich immer etwas Besonderes. Speziell für solche Gruppen, die kaum Wettkämpfe besuchen und in der sogenannten "Gauklasse" starteten. Hier werden leichtere Übungen verlangt als in derselben Altersstufe der "Bezirksklasse". Dort wiederum besteht die Möglichkeit zur Qualifikation zum Bezirksentscheid, bei dem die beiden besten Mannschaften einer Altersstufe gegen Turnerinnen aus den Gauen Mannheim, Heidelberg und Elsenz-Sinsheim antreten.
Dasselbe gilt auch für die männlichen Gerätturner, die sich eine Woche zuvor in Königheim maßen. Fünf Bezirks- und drei Gaumannschaften aus den Vereinen FC Hettingen, TV Königshofen, SV Königheim, TV Mosbach und "Neulinge" vom SV Neunkirchen gingen dabei an den Start. "Die Leistung der Mannschaften war gut, aber natürlich wären ein paar mehr Teilnehmer durchaus wünschenswert", bilanzierte Karlheinz Riehle vom ausrichtenden SV Königheim.

Bei den Mädchen zog sich der Wettkampf über den ganzen Tag hin. Das war für die anwesenden Kampfrichter und Trainer zwar sehr anstrengend, andererseits auch erfreulich, zeugt es doch von hohen Teilnehmerzahlen: Rund 50 Mannschaften waren am Start. Dennoch macht sich auch hier der demografische Wandel bemerkbar, wie Wettkampfleiterin und Turngaujugend-Vorsitzende Kristina Stockmeister feststellte: "Besonders bei den jungen Turnerinnen gehen die Zahlen zurück."
Zufrieden war man jedoch mit der Bandbreite der teilnehmenden Vereine: Die Mädchen stammten aus Neckarelz, Obrigheim, Königshofen, Grünsfeld, Wertheim, Aglasterhausen, Hardheim, Reisenbach/Mudau, Neunkirchen, Königheim, Mosbach und Tauberbischofsheim.
Klar, dass es die Treppchenplätze da nicht zu verschenken gab. Und so gaben die fünf Turnerinnen und Turner, die pro Gerät und Mannschaft ihre Übung präsentieren durften, alles. Kleine Patzer konnten ausgeglichen werden, kamen immer nur die drei besten Leistungen in die Wertung. Dennoch konnte ein erarbeiteter Vorsprung leicht wieder verspielt werden, kostete ein Sturz - etwa nach ganzer Drehung, Rad oder Standwaage auf dem Balken - gleich einen ganzen Punkt.
Am Barren war vor allem Kraft und Technik gefragt, während es am Boden auch um die elegante Ausführung und Dynamik ging. Am Sprung stellten sich sogar die Kleinen dem - im Verhältnis zu ihrer Körpergröße - kolossal wirkenden Sprungtisch. Die Älteren machten unterdessen vor, was das Gerät alles hergibt und zeigten gekonnte Überschläge und Yamashitas.
Auch die Jungs versetzten die Zuschauer an diesem Gerät ins Staunen und so verwundert es nicht, dass die Tageshöchstwertung der Jungen (16,9 Punkte) mit einem Handstützüberschlag mit halber Drehung, den Sebastian Dikel vom FC Hettingen den Kampfrichtern bot, erturnt wurde. An den Ringen überzeugten die Jungs mit Kraftelementen, während an Reck und Barren die Dynamik bei Schwüngen und Kippen im Mittelpunkt stand.
Auch für die Kampfrichter war es keine leichte Aufgabe, alles fair zu bewerten. "Ich denke aber, es ist gut gelungen und bin sehr dankbar, dass sich immer genügend Wertungsrichter finden", bilanzierte die langjährige Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald für die Mädchen. Im Jungenbereich war es aufgrund der wenigen Vereine schwieriger, Kampfrichter zu finden. "Doch letztendlich konnten wir alle sechs Geräte besetzten", so Thomas Busch vom Main-Neckar-Turngau.
Richtig spannend wurde es bei den Siegerehrungen. Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht, wie Kristina Stockmeister betonte, war der Ehrgeiz der Jungen und Mädchen doch erwacht und so fieberten sie der Verkündung der Ergebnisse entgegen. Dabei lagen - wie so oft im sport - Freud und Leid nah beieinander. Doch eines ist klar: Der nächste Wettkampf und die Chance auf Revanche kommt bestimmt. ib
 
Hier eine kleine Übersichtu über die Ergebnisse:
 
 
Bezirksklasse männlich
Offene Klasse: 1. FC Hettingen (278,8 Punkte).
M16/17: 1. FC Hettingen (278,6).
M14/15: 1. TV Königshofen (269,4), 2. FC Hettingen (260,6).
M12/13: 1. FC Hettingen (264,7), 2. FC Hettingen (248,4).
M10/11: 1. FC Hettingen (255,4), 2. TV Königshofen (253).
M8/9: 1. TV Königshofen (231,1), 2. FC Hettingen (230,5).
 
Gauklasse männlich
M10/11: 1. FC Hettingen (142,7), 2. SV Königheim (131,4).
M8/9: 1. TV Mosbach (142), 2. TV Königshofen (139,3)..
M6/7: 1. SV Königheim (102,1).
Einzelstarter männlich M12/13: 1. Patrick Hemmberger SV Neunkirchen 54,5.
 
Bezirksklasse weiblich
W8/9: 1. SpVgg Neckarelz (160,5), 2. TSV Tauberbischofsheim (159,1).
W10/11: 1. TSV Tauberbischofsheim I (170,9), 2. TV Königshofen (170,1).
W12/13: 1. SV Neunkirchen (179,7), 2. Mosbach I (178,4).
W14/15: 1. TSV Tauberbischofsheim (183,6), 2. TV Mosbach (182,6).
Offene Klasse: 1. TV Mosbach (198,1).
 
Gauklasse weiblich
W6/7: 1. SpVgg Neckarelz 1 (139,8), 2. SV Obrigheim (137,6)..
W8/9: 1. SpVgg Neckarelz (146,2), 2. TV Wertheim (146,1)..
W10/11: 1. SpVgg Neckarelz (159,7), 2. TV Wertheim (158,9)..
W12/13: 1. SV Neunkrichen (166,9), 2. SpVgg Neckarelz (166,2)..
W14/15: 1. TV Königshfen (171,1), 2. SpVgg Neckarelz (169,3).
 
Einzelstarterinnen Gau W12/13: 1. Sarah Sommer (50,3, FC Grünsfeld), 2. Katrin Kreßner (48,6, TV Hardheim)
Einzelstarterinnen Gau W14/15: 1. Vita Chlopkow (TV Hardheim, 56,3), 2. Gina Döring (TSV Tauberbischofsheim, 54,7), 3. Elisa Hamm (53,1, SV Neunkirchen)
Einzelstarterinnen Gau 16plus: 1. Sanias Abeldini (63,7, SV Neunkirchen), 2. Katharina Renner (54,9, FC Gründfeld), 3. Marina Wittmann (52,4, FC Grünsfeld)
 

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Ausschreibungen

Die Ausschreibungen finden Sie im Arbeitsheft.

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Gaueinzelmeisterschaft männlich 2013 in Hettingen

Main-Neckar-Turngau hoher Leistungsstand bei den Gaueinzelmeisterschaften der männlichen Turnerjugend

Hettingen. (LS) Am Samstag 2.11. führte der Main-Neckar-Turngau seine jährlichen Gau-Einzelmeisterschaften durch. Der Spartenleiter des FC Hettingen Marco Michel zeigte sich erfreut über die große Zuschauerzahl und übergab nach der Begrüßung das Wort an den Gaukunstturnwart und Wettkampfleiter Dirk Michel. Dieser hob besonders hervor, dass zu den bisher angetretenen Vereinen der SV Neunkirchen das erste Mal mit 3 Turnern Jahrgang 2005 am Wettkampf teilnahm. Des Weiteren nahmen der SV Königheim, der TV Königshofen, der TV Mosbach und der Wettkampfausrichter FC Hettingen teil. Wie der Name Einzelmeisterschaft schon sagt traten die Turner an diesem Tag nicht als Mannschaft an, sondern jeder Wettkampfteilnehmer versuchte für sich durch die sogenannten P-Übungen möglichst viele Punkte zu ergattern. Während die Turner Jahrgänge 2004-2006 einen Vierkampf an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck absolvierten, zeigten die älteren Turnern bis hin zum Herrenbereich ein 6-Kampf mit den zusätzlichen Geräten Pauschenpferd und Ringe. So waren an diesem Samstagnachmittag die unterschiedlichsten Übungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu sehen. Die insgesamt 60 Turner boten den Zuschauern somit Übungen der P-3 bis zur technisch anspruchsvollen P-9. In der jüngsten Altersklasse lagen Jonas Meixner vom FC Hettingen und Colin Fischer vom SV Neunkirchen gleich auf und belegten den dritten Platz. Den zweiten Platz errang Peter Weckesser vom TV Königshofen mit nur 0,4 Punkten Rückstand auf den erstplatzierten Julian Lesch, ebenfalls vom TV Königshofen. Vor allem am Barren zeigte Julian Lesch eine perfekt geturnte P 5 und erhielt 14,6 Punkte. In der nächsten Altersklasse waren wiederum die Turner des FC Hettingen etwas dominanter, mit den Nachwuchstalenten Jonas Dosch (94,1P) auf dem ersten Platz und Noah Wörner (93,8P) auf dem zweiten Platz. Beide turnten auf sehr hohem Niveau an allen Geräten P 7 Übungen und lagen am Ende nur 0,3 Punkte auseinander. Während Jonas Dosch am Barren (16 P) mit Schwungstemme vorwärts, Winkelstütz, Oberarmstand, Schwungstemme rückwärts und Kreishockwende dominierte, konnte Noah Wörner am Boden (15,5 P) mit Standwaage, Handstützüberschlag und Radwende Flick-Flack überzeugen. Den dritten Platz belegte Noah Klingert vom TV Königshofen mit 86,6 Punkten. In der Altersklasse des Jahrgangs 2000 bis 2002 war die Entscheidung um die ersten zwei Plätze genauso knapp, so lag Nicolas Heck (94,6P) mit nur 0,4 Punkten vor seinem Vereinskollegen Pascal Briem (94,2P). Auf dem dritten Podest stand mit Jonathan Dittrich ebenfalls ein Hettinger Turner mit 87,4 Punkten. Mit dem hohen Schwierigkeitsgrad P 7 Handstützüberschlag am Sprungtisch war Nicolas Heck der einzige Turner seiner Altersklasse und erhielt beachtliche 16,3 Punkte. Am Pauschenpferd wiederum war Pascal Briem (16 P) der einzige Turner der die P 8 turnte und die Elemente Unterkreisen und Kreisflanken hervorragend meisterte. In der nächsten Altersklasse wurde Marco Müller (FC Hettingen) dritter, Sören Hofmann (SV Königheim) zweiter und Dominik Linsler (FC Hettingen) konnte sich mit 90,2 Punkten durchsetzen und errang damit den ersten Platz. Die Turner der zweithöchsten Altersklasse konnten an diesem Wettkampf zeigen, dass sie der ältesten Altersklasse durchaus gewachsen sind und erturnten durch hohe Schwierigkeiten sehr gute Wertungen. Den dritten Platz errang Christof Mackert mit  95,6 Punkten, zweiter wurde Sebastian Dikel mit 97 Punkten und Sieger wurde Christoph Schmelcher mit 99,1 Punkte, alle drei Turner sind Turner vom FC Hettingen. Vor allem am Sprungtisch überzeugte Christoph Schmelcher mit Handstützüberschlag  ½ Drehung mit 17,5 von 18 Punkten und verfehlte knapp die Schallmauer von 100 Punkten. Dies gelang in der ältesten Altersklasse seinem Bruder Tobias Schmelcher mit der höchsten Gesamtwertung des Tages von 102,5 Punkten gegen seine Vereinskameraden des FC Hettingen Felix Müller (2.Platz) und Lukas Schmidt (3. Platz) womit er schließlich den Sieg errang. Mit dem hohen Schwierigkeitsgrad der P 9 an den Ringen, den Kraftelementen Winkelstütz, gestrecktem Einkugeln, Handstand, Schleudern und Salto gestreckt gelang Tobias Schmelcher mit 18,3 Punkten die Tageshöchstnote. Nach der Siegerehrung zeigte sich Gaukunstturnwart Dirk Michel aufgrund des reibungslosen Ablaufs sehr zufrieden und bedankte sich bei den Kampfrichtern sowie den Jugendtrainern der jeweiligen Vereine. Außerdem verwies er auf die Unterstützung von den Organisatoren vor Ort, Jürgen Achilles und Michael Schmelcher.

 Blick auf die Siegerliste


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Gaueinzelmeisterschaft weiblich 2013 in Neckarelz


Gerätturnen: Gaueinzelmeisterschaften weiblich in Neckarelz

Neckarelz. Am Schlimmsten ist das Warten. Wenn man vor dem Gerät steht, die Kampfrichter anschaut und hofft, dass sie endlich den eigenen Namen aufrufen. „Das ist fast schlimmer als das eigentliche Turnen“, sagt Clara Zwerger. Ihre Teamkolleginnen vom TSV Tauberbischofsheim nicken. „Da geht einem so viel durch den Kopf“, erzählt Nele Paul. Man gehe noch einmal den Ablauf seiner Übung durch, überlege, ob man genügend Teile eingebaut hat – „und hofft, dass man nicht runterfällt, vor allem bei der Rolle“, sagt Clara.

Während die 14- und 15-Jährigen das erzählen, steht schon die nächste Turnerin am Schwebebalken bereit. Auch sie schaut wie gebannt auf die Kampfrichter, die sich über ihre Unterlagen gebeugt haben, ab und zu miteinander diskutieren. Die Hände der Turnerin krampfen sich zu Fäusten, nervös tritt sie von einem Fuß auf den anderen. Dann die Erlösung: „Marie“, ruft Wertungsrichterin Petra Watzal und lächelt. Aufgang, Spreizsprung, Standwage. Maries Beine zittern. Beim Rad auf dem Balken wird es knapp. Marie wackelt, kämpft – und bleibt oben. Nach dem Salto-Abgang ist es geschafft. Jetzt sind wieder die Kamprichter dran.

Auch für die sind die Gaueinzelmeisterschaften im Gerätturnen, die am Samstag in der Patberghalle in Neckarelz stattfanden, eine Herausforderung. Denn währen die jüngeren Turnerinnen Pflichtübungen mit vorgegebener Elementenfolge präsentieren, können die älteren Starterinnen ihre Übung nach bestimmten Kriterien selbst zusammenstellen. „Diese Übungen sind sehr schwer zu bewerten, weil man erst einmal erfassen muss, was die Turnerin gezeigt hat, ob damit alle Anforderungen erfüllt sind wie die Ausführung war“, erklärt die Kampfrichterwartin des Main-Neckar-Turngaus, Waltraud Grünewald.

Auch deshalb lag man nach dem ersten Durchgang am Vormittag (Turnerinnen ab zwölf Jahre) etwas hinter dem Zeitplan zurück, wie Sonja Müller erklärte. In Kooperation mit dem TV Mosbach leitete sie den Wettkampf erstmals als neue Fachwartin fürs weibliche Gerätturnen. Mit der Resonanz war sie zufrieden: 131 Turnerinnen zwischen sechs und 19 Jahren starteten in insgesamt acht Wettkampfklassen – das waren zehn Teilnehmerinnen mehr als im Vorjahr. Sie kamen aus den Vereinen TSV Tauberbischofsheim, TV Königshofen, SpVgg. Neckarelz, TSG Reisenbach/Mudau, TV Mosbach, SV Neunkirchen, TV Aglasterhasuen und TV Hardheim.

Das stärkste Feld gab es bei den bis Neunjährigen, die Pflichtübungen der Schwierigkeitsstufe P2 bis P4 zeigten.  Dabei ging es für die 51 Mädchen um jedes Zehntel: Während Fanzsika Frank vom TSV Tauberbischofsheim sich souverän mit 54,05 von maximal 56 Punkten an die Spitze setzte, lagen zwischen den Plätzen zwei bis zehn gerade einmal sechs Zehntel. Ein kleiner Zwischenschwung am Reck oder ein Wackler am Balken konnten hier über Treppchenplatz oder nicht entscheiden. Die beste Wertung des Wettkampfs erzielte Emely Neuberth mit 13,8 Punkten am Reck.

Die Zehn- und Elfjährigen (28 Starterinnen) konnten Übungen bis zur P6 turnen. Doch nur acht Turnerinnen – alle am Ende unter den ersten neun – gelang es, 15er Wertungen zu erzielen. Kein Wunder, mussten bei der P6 am Barren etwa ein Umschwung vorwärts und ein Abgrätschen, am Balken ein Handstand  oder am Sprung ein Überschlag über den Tisch gezeigt werden. „Je nach Körpergröße der Mächchen ist das schön ganz schön anspruchsvoll“, erklärte etwa Trainerin Marianne Boger vom TV Königshofen.

In den Altersklassen 12/13 und 14/15 konnten die Mädels wählen, ob sie Pflicht- oder Kürübungen turnen. Besonders am Boden imponierten letztere dem Publikum: Auf Musik zeigten die jungen Damen (auch der AK 16/17 und 18+) akrobatische Elemente wie Radwenden, Flick-Flacks oder Salti vorwärts und rückwärts kombiniert mit tänzerischen Passagen, Sprüngen und Drehungen. Immer wieder brandete Applaus auf der Tribüne der Patberghalle auf. Die hatte man übrigens als Austragungsort gewählt, weil die Geräte dort ebenerdig ausgeladen werden können. „Hätten wir den Wettkampf in der Halle der Ludwig-Erhard-Schule in Mosbach ausgetragen, wäre das viel komplizierter gewesen“, so Thomas Busch vom TV Mosbach auf Nachfrage.

Währenddessen lief der Wettkampf weiter und der Sprungtisch entpuppte als wahres Wundergerät: Nicht nur Überschläge in Perfektion, auch Yamashitas und „Halb ein, halb aus“ waren bei den Mädchen ab 14 Jahren zu sehen. Die 15-Jährige Alexandra Rommel vom TV Mosbach entpuppte sich als Meisterin des Geräts und sicherte sich mit 14,4 Punkten die Höchstwertung – auch die des Tages.

Am Balken sorgte vor allem das in der Kür Modifiziert 3 (KM3) geforderte akrobatische Rückwärtselement für Luftanhalten. Doch die Turnerinnen zeigten sich routiniert, setzten die Hände gekonnt, um Rolle oder Bogengang – beides rückwärts – sicher wieder landen zu können.

Während in der AK14/15 und 16/17 die Mosbacher  Mädchen die Nase vorne hatten – sie glänzten vor allem auch am Barren mit Kippen und Riesenfelgbewegungen – freute es die Veranstalter besonders,  auch in der Klasse 18+ zwei Turnerinnen am Start zu haben. „Das ist immer schön, wenn die Mädchen so lange dabei bleiben“, freute sich Waltraud Grünewald im Anschluss an die Siegerehrung über die zwei jungen Frauen vom TSV Tauberbischofsheim. Die strahlten über ihre Medaillen bzw. Pokale genauso wie alle anderen Gaumeister, die hoch auf dem Treppchen für ihre Leistungen beklatscht wurden. ib

 

Infobox:

Bis neun Jahre (Pflicht): 1. Franziska Frank (TSV Tauberbischofsheim, 54,05 Punkte), 2. Emely Neuberth (SpVgg Neckerelz, 52,6 Punkte), 2. Angely Negiz (SpVgg Neckarelz, 52,6 Punkte)

10/11 Jahre (Pflicht): 1. Alicia Zander (TSV TBB, 59,7), 2.Lea Niedermayer (TV Königshofen, 58,75), 3. Anna Wamser (TSV Tauberbischofsheim, 58,6).

12/13 Jahre (Pflicht): 1. Kristin Hönig (TV Königshofen, 59,2), 2. Isabell Bauer (SpVgg Neckarelz, 58,5), 3. Selina Watzal (SpVgg Neckarelz, 57,1)

12/13 Jahre (KM4): 1. Klara Schmelcher (TV Mosbach, 49,7), 2. Flora Stojkaj (TV Mosbach, 48,8), 3. Felicia Fürst (TV Mosbach, 48,5)

14/15 Jahre (Pflicht): 1. Julia Krüger (TV Mosbach, 60,0), 2. Lotta Fädler (SV Neunkirchen, 55,3), 3. Justine Beck (SV Neunkirchen, 55,0)

14/15 Jahre (KM4): 1. Alexandra Rommel (TV Mosbach, 51,9), 2. Jasmin Krischke (TV Mosbach, 49,5), 3. Ann-Sophie Menrath (TSV Tauberbischofsheim, 49,4).

16/17 Jahre (KM3): 1. Vivian Briem (TV Mosbach, 38,9), 2. Nancy Räder (TV Mosbach, 35,3), 3. Cathrin Wolfahrth (TSV Tauberbischofsheim, 35,3)

18+ Jahre (KM 3): 1. Teresa Barthel (TSV Tauberbischofsheim, 36,7), 2. Lisa Baum (TSV Tbb, 35,1) 

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Gauliga weiblich Rückkampf 2013

Gauliga Rückkampf weiblich 2013 

Tauberbischofsheim. Es war ein Krimi, der sich in der B-Liga abspielte. Einer mit zwei Handlungssträngen. Mit zwei Hauptakteuren, von denen keiner so genau wusste, wo der andere gerade steht. Doch jedes der beiden Teams war bestrebt, das Richtige zu tun: Nicht runterfallen, sich bis in die Zehenspitzen spannen, sauber Turnen. Am Ende war es ein Zehntel, das die Mannschaften aus Tauberbischofsheim und Reisenbach/Mudau trennten – bei insgesamt fast 300 erreichten Punkten. 
Ein Zehntel, das ist nichts, wenn an zwei Wettkampftagen jeweils drei Mädchen an vier Geräten in die Wertung kommen. Wenn eine nicht gestreckte Zehenspitze bereits ein Zehntel Abzug gibt. Und wenn man mit Schwierigkeiten gespickte Übungen turnt. Räder und Rollen auf dem Balken, Kippen am Barren, Überschläge am Sprungtisch. Und zur ausgewählten Instrumentalmusik passende Bogengänge, Flick-Flacks und Salti am Boden. 
Ein Zehntel, das heißt, dass es Glück für die bis 15-Jährigen Tauberbischofsheimerinnen war, dass sie am Ende der Gauliga des Main-Neckar-Turngaus oben auf dem Treppchen standen. Und Pech für die Mädchen aus Reisenbach, die beim Vorkampf im Oktober – dem ersten Teil des Krimis – noch fünf Zehntel vorne gelegen hatten.
„Doch diese Spannung macht die Liga ja aus“, sagt die Fachwartin Geärtturnen, Sonja Müller. „Jeder hat die Chance, beim Rückkampf noch mal etwas zu reißen.“ Eine richtige Liga wird es durch den Doppelwettkampf trotzdem nicht, das ist allen Beteiligten klar. Doch das, erklärt Müller, sei in einem räumlich sehr weitläufigen Turngau (von Aglasterhausen bis Wertheim) mit relativ wenigen Turnvereinen auch schwer zu stemmen. Die Fachwartin ist mit dem Verlauf der Gauliga dennoch zufrieden. Auch, weil knappe Ergebnisse für eine hohe turnerische Qualität sprechen. 
Und knapp ging es nicht nur in der B-Liga zu. Auch die bis Zwölfjährigen (C-Liga) lieferten sich ein heißes Rennen um die ersten beiden Treppchenplätze. Am Ende konnte der TV Königshofen 1 seinen Vorsprung halten. Er siegten mit insgesamt 355,3 Punkten vor dem TSV Tauberbischofsheim 1 (353,6 Punkte). Vor allem am Barren und Boden glänzten die Messestädterinnen, während sie am Sprung Federn lassen mussten.
Sieben der insgesamt 17 Mannschaften aus den Vereinen TSV Tauberbischofsheim, TSG Reisenbach/Mudau, TV Wertheim, Sportvereinigung Neckarelz und TV Königshofen gingen in der D-Liga an den Start. Hier zeigten die Jüngsten – Mädchen von sechs bis neun Jahren – sogenannte Pflichtübungen, bei denen die Reihenfolge der Teile fest vorgegeben ist.
 Die jungen Damen der B- und A-Liga hingegen, stellten ihre Kürübungen anhand bestimmter Kriterien selbst zusammen. Hier ist – wie man es aus dem Fernsehen von Fabian Hambüchen kennt – ein Abwägen gefragt: Zeigt man mehr Schwierigkeiten und erhöht dadurch seinen Ausgangswert? Oder geht man lieber auf Nummer sicher und vermeidet damit vielleicht den ein oder anderen Patzer?
„Einen Königsweg gibt es hier nicht“, erklärt Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald. Besonders wenn man man selbst Trainerin sei, leide man zum Teil mit den Turnerinnen mit, wenn diese etwas riskiert hatten, aber nicht belohnt wurden. Abziehen müssen es die Kampfrichter trotzdem. Und so lagen bei der Siegerehrung am Ende Freude und Leid mal wieder nahe beisammen. ib

Die Ergebnisse:
A-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim (271,6 Punkte)
B-Liga: 1.TSV Tauberbischofsheim (294,5), 2. TSG Reisenbach/Mudau (294,4), 3. TV Königshofen (279,80)
C-Liga: 1. TV Königshofen (355,30), 2. TSV Tauberbischofsheim 1 (353,60), 3. TSV Tauberbischofsheim 2 (349,90)
D-Liga: 1. SpVgg Neckarelz 1 (319,90), 2. TSV Tauberbischofsheim 1 (317,90), 3. TV Königshofen (316)

 Blick auf die Siegerliste


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Gauliga Rückkampf - Gerätturnen weiblich

Tauberbischofsheim. „Krissi, kannst du noch mal schauen?“ Das Kind, das fragt, steckt in einem schwarz-roten Turnanzug und schaut seine Trainerin Kristina Stockmeister erwartungsvoll an. Als diese guckt, springt das Mädchen ab, dreht sich in der Luft einmal um die eigene (Längs-)Achse und landet dann wieder auf dem Boden. Am Ende wedelt das Mädchen leicht mit den Armen, einen Schritt nach vorne musste es aber nicht machen. „So ist es okay, so machst du das nachher auch“, sagt Stockmeister und lächelt.
Sie steht inmitten einer Schar von Kindern, alle gehören sie der Turnabteilung des TSV Tauberbischofsheim an. Und alle warten sie gerade darauf, ihren Übung am Boden den Kampfrichtern vorführen zu dürfen. Denn es ist Wettkampfzeit. Genauer: Zeit für den Rückkampf der Gauliga weiblich im Main-Neckar-Turngau.
 

Wegen der großen räumlichen Distanz zwischen den einzelnen Vereinen, wird im Turngau seit Jahren keine richtige „Runde“ mehr geturnt. Vielmehr treffen sich die beteiligten Vereine aller Ligen an zwei Terminen. Jedes Mal absolvieren die Mannschaften einen kompletten Geräte-Vier-Kampf, maximal sechs (bzw. bei den Älteren fünf) Turnerinnen dürfen pro Geräte „ran“, vier bzw. drei kommen in die Wertung. Am Ende werden die Mannschaftswertungen beider Wettkampftage zusammengezählt.  
Beim Rückkampf, dem zweiten Termin, der am Samstag in der Wörth-Halle in Tauberbischofsheim stattfand, gingen zwölf Mannschaften an den Start. Zwei weniger als beim Vorkampf. Der FC Grünsfeld trat aufgrund einer Krankheit der Trainerin nicht wieder an. „Das ist natürlich schade, aber wir haben das Beste daraus gemacht“, sagt Margarete Stockmeister, Fachwartin für das weibliche Gerätturnen. Sie leitete den Wettkampf, sorgte für den reibungslosen Ablauf und die zügige Ermittlung der Ergebnisse.
Geturnt wurde in vier Altersklassen: A-Liga (jahrgangsoffen), B-Liga (Jahrgang 1997 und jünger), C-Liga (2001 und jünger) und D-Liga (2003 und jünger). Außer in der A-Liga absolvierten alle Turnerinnen einen Pflichtwettkampf in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die Elementfolge an den Geräten Boden, Barren, Balken und Sprung ist dabei exakt vorgegeben, und so musste die ein oder andere Turnerin doch mal kurz innehalten, um sich wieder an den genauen Ablauf der Übung zu erinnern. In den meisten Fällen lief es jedoch glimpflich ab und die jungen Damen reihten gekonnt Räder, Sprünge und Drehungen aneinander, um Punkte für die Mannschaftswertung zu sichern.
 

Am Sprung waren vor allem Grätschen, Hocken und Handstützüberschläge zu sehen. Ein besonderen Augenschaus stelle für fachkundige Zuschauer der „Yamashita“ (Überschlag mit Bücken in der zweiten Flugphase) dar. Da am Sprung immer zwei Sprünge pro Turnerin gezeigt werden und nur der bessere in die Wertung kommt, war es auch nicht so schlimm, wenn einer davon schief ging.
 
Spannung, Kraft und Körperbeherrschung waren insbesondere am Barren gefragt. Ein Blick auf die Wertungsübersicht zeigt, dass dies für die jüngeren Turnerinnen noch recht einfach zu bewältigen ist. Je älter sie werden und je komplizierter die Teile sind, desto mehr flachen die Wertungen am Barren gegenüber den anderen Geräten ab. Kein Wunder, braucht es doch ein besonders intensives Training, um beispielsweise eine Kippe zu erlernen, wie sie ab Leistungsklasse P7 gefragt ist.
 
Am „Wackelgerät“ Balken zeigten die Turnerinnen nicht immer ihre Trainingsleistung. Kein Wunder, fällt es, wenn man vor Aufregung zittert, doch schon schwer, nur über den Balken zu laufen. Sollen dann noch Sprünge oder Räder auf dem 10 Zentimeter breiten Gerät absolviert werden, geht schon mal was in die Hose. Oder besser gesagt: auf den Boden!
 
Die Turnerinnen der A-Liga konnten im Rahmen ihres Kür-Wettkampfs die Übungen anhand bestimmter Kriterien selbst zusammenstellen. Besonders als sie am Boden Flick-Flacks, Überschläge, Bogengänge und Tanzpassagen auf Musik aneinanderreihten, brandete beim Publikum Applaus auf. Die höchste Wertung in dieser Klasse erturnte sich Teresa Bartel (TSV Tauberbischofsheim, 14 Punkte) mit ihrem Yamashita am Sprungtisch.
 

Richtig spannend war aber nicht nur der Wettkampf, sonder auch bei der anschließenden Siegerehrung. Anders als in den Vorjahren konnten allerdings – wie sich herausstelle – alle Mannschaften ihre Platzierung vom Vorkampf verteidigen. Dadurch konnte sich
 
Gastgeber Tauberbischofsheim gleich drei Mal über einen ersten Platz freuen. Lediglich in der C-Liga hatte der TV Königshofen die Nase vorne.
 

Hier die Endergebnisse:
 
A-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim (298,30 Punkte), 2. TSG Reisenbach/Mudau (285,10 Punkte)
B-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim 1 (366,9), 2. TSV Tauberbischofsheim 2 (365,2 Punkte), 3. TV Königshofen (349 Punkte), (4. FC Grünsfeld (156 Punkte))
C-Liga: 1. TV Königshofen (459,3 Punkte), 2. TSG Reisenbach/Mudau (440 Punkte), 3. TSV Tauberbischofsheim (433,9 Punkte)
D-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim 1 (434,1 Punkte), 2. SpVgg. Neckarelz (423,8 Punkte), 3. TSV Tauberbischofsheim 2 (405,8 Punkte), 4. TV Königshofen (398,9 Punkte), (FC Grünsfeld (194 Punkte))
 
 
 
 
 
 

Applaus gab es jedoch nicht nur für die Sieger, sondern auch für Margarethe Stockmeister. Sie gibt in Kürze ihr Amt als Fachwartin Gerätturnen nach jahrelangem Engagement ab. „Wir waren uns nicht immer einig, aber letztendlich haben wir immer eine gemeinsame Basis gefunden und es zusammen durchgezogen“, sagte Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald, die für die gute Zusammenarbeit dankte.
Im Namen aller anwesenden Vereine und der Main-Neckar-Turnerjugend mit ihren Vorsitzenden Christine Söhner und Kristina Stockmeister dankte Grünewald Margarethe Stockmeister mit einem Blumenstrauß. Gleichzeitig würdigte sie die Bereitschaft des TSV Tauberbischofsheim, so häufig Wettkämpfe auszutragen. „Auch daran, liebe Margret, hattest du einen entscheidenden Anteil. Wir hoffen aber, dass wir auch nach deinem Abschied noch oft hier zu Gast sein dürfen.
 
 

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Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen weiblich

Main-Neckar-Turngau: Gaueinzelmeisterschaften weiblich in Tauberbischofsheim
 
Gespannt bis in die Zehenspitze
 
Wenn Instrumentalmusiken durch die Halle schallen, Trainer am Mattenrand die Übung fast mitturnen und jeweils vier Kampfrichter pro Gerät gebannt einer Turnerin zuschauen, sind das fast sichere Indizien dafür, dass es sich um einen wichtigen Wettkampf handelt.
 

Und der ist die Gaueinzelmeisterschaft im Gerätturnen allemal. Schließlich gilt es für jede Turnerin, sich an vier Geräten in Bestform zu präsentieren. Sonst besteht wenig Chance auf den wichtigsten Einzeltitel des Turngaus. „Gausiegerin“ heißt er. Und um ihn kämpften am Wochenende rund 120  Mädchen zwischen fünf und 18 Jahren in insgesamt acht Wettkampfklassen. Parallel dazu traten auch die Gymnastinnen gegeneinander an (siehe untenstehenden Bericht).
 
Der Gastgeber TSV Tauberbischofsheim stellte mit 34 Teilnehmerinnen auch die stärkste Truppe. Dabei galt aber nicht etwas das Motto „Masse statt Klasse“. Schließlich stellte der TSV zwölf der 23 Medaillen-Gewinner. Trainerin Margarete Stockmeister hatten also allen Grund zur Freude.
 
Außerdem durfte sie von Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald ein großes Dankeschön entgegennehmen: „Seit Jahren finden die Gaueinzelmeisterschaften nun in Tauberbischofsheim statt. Und immer waren sie gut organisiert. Vielen Dank, dass eure Turnabteilung diese Herausforderung so gut meistert.“
 
Auch diesmal verlief der Wettkampftag wieder reibungslos: Bereits um neun Uhr starteten die Turnerinnen ab zwölf Jahre mit ihrem Geräte-Vier-Kampf, am Mittag waren dann die Jüngeren an der Reihe. Das stärkste Feld gab es bei den bis Neunjährigen, die Pflichtübungen der Schwierigkeitsstufe P2 bis P4 zeigten.
 

Dabei ging es für die 43 Mädchen um jedes Zehntel. Am Ende lagen zwischen Platz eins und fünf nur 0,9 Punkte. Ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Anna Wamser (TSV Tauberbischofsheim) und Alexa Steck (SV Neunkirchen). Nur ein Zehntel trennte die beiden am Ende und vielleicht waren es gerade die 0,1 Punkte mehr am Reck, die Anna Wamser den ersten Platz sicherten. Denn dort hatte mit 13,9 Punkten die höchste Wertung ihrer Altersklasse und ein Zehntel mehr als Alexa Steck erturnt. Dritte wurde Alicia Zander (TSV Tbb).
 
Wie enorm hoch die Qualität bei den Zehn- und Elfjährigen war, zeigt die Tatsache, dass beide Erstplatzierten es auch den Altersstufen 12/13 und 14/15 aufs Treppchen geschafft hätten. Dominant unter den 26 Starterinnen war hier Rosalie Hitzfeld (SV Germania Obrigheim), die einen souveränen Wettkampf hinlegte und am Barren sogar volle Punktzahl holte (16 Punkte). Sowohl Felgauf-, Um- und Mühlumschwung wie auch ein Abgrätschen präsentierte sie mit viel Spannung und flüssig durchgeturnt. Hinter ihr platzierte sich eine starke Könighöfer Gruppe (Plätze zwei bis fünf), die von Kristin Hönig angeführt wurde.
 
 

Bei den Zwölf- und 13-jährigen konnten die Mädchen zwischen einem Pflichtwettkampf (Übungsablauf genau vorgegeben) und einem Kür-Wettkampf wählen. Bei der Pflicht dominierte der TSV Tauberbischofsheim: Thea Wiltschek, Marie-Eve Steinam und Laura Scheuerle sicherten sich mit nur drei Zehntel Differenz die Treppchenplätze. Im Kürbereich lieferten sich Turnerinnen aus Mosbach, Reisenbach/Mudau und eine Starterin vom SV Neunkirchen ein Rennen. Sie präsentierten den Zuschauern bereits Räder auf dem Balken und zum Teil Kippen am Barren. Der Höhepunkt waren jedoch die Bodenübungen: Passend zu einer eigens gewählten Musik wechselten sich tänzerische Passagen und Sprung- und Akrobatikkombinationen ab.
 
Beide Wettkampfarten wurden auch für die Altersklasse 14/15 angeboten. Im Pflichtwettkampf sicherte sich Chantal Reinhard (TSV Tauberbischofsheim) vor allem aufgrund ihrer hervorragenden Sprungwertung (15,6 Punkte) den Titel „Gaumeisterin“. Einen wahren Wow-Effekt lösten die Sprünge aus, den die Mosbacher Mädchen beim Kür-Wettkampf präsentierten. Vor allem für  Yamashita (Überschlag mit  Beugen und Strecken der Hüfte in der zweiten Flugphase) und „Halb ein, halb aus“ (Überschlag mit je halber Drehung in Ein- und Ausflug) lösten Applaus beim Publikum aus.
 
Während in der Altersklasse 16/17 nur zwei Mädchen an den Start gingen, traten im Wettkampf „18+“ vier Mädels an. „Uns freut es immer besonders, wenn auch junge Frauen noch Wettkämpfe turnen“, urteilt Margarete Stockmeister, die nicht nur den TSV Tauberbischofsheim, sondern auch den Main-Neckar-Turngau vertrat und die Wettkampfleitung inne hatte. (ib)
 
 

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Siegerbilder von den Gaueinzelmeisterschaften weiblich und dem Synchronwettkampf

 
Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen weiblich
Wettkampf 3 - 8
Bild: K. Steinam

 
Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen weiblich, Wettkampf 1 und 2
Synchronwettkampf Gymnastik - alle Wettkampfklassen
Bild: K. Steinam

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Gaumeisterschaften Gymnastik-Synchronwettkampf

Main-Neckar-Turngau: Gaumeisterschaften Gymanstik-Synchronwettkampf mit 20 Teams

Eleganz mit Band, Keule und Reifen
 
Nicht, dass es einfach ist, sich an der Musik zu orientieren und den Reifen im richtigen Moment wieder zu fangen. Doch während man sich bei normalen Gymnastik-Wettkämpfen nur auf sich und sein Handgerät konzentrieren muss, kommt beim Synchronwettkampf auch noch eine zweite Person ins Spiel. Ein Partner, auf den man achten muss und ohne den man keine gute Wertung erhält.
Das war den rund 40 Mädchen aus den Vereinen ETSV Lauda, TV Mosbach und TSV Tauberbischofsheim schon vor letztem Samstag klar. Und doch galt es bei den Gaumeisterschaften im Synchronwettkampf wieder, das auch mit seinem Handeln zu beweisen.
Den meisten jungen Damen gelang das jedoch recht gut und so konnten fast alle der 20 Teams zufrieden mit ihrer Leistung sein. „Geturnt“ wurde in der Tauberbischofsheimer Wörth-Halle in sechs verschiedenen Altersklasen. Die Schwierigkeitsstufen der Pflichtübungen waren jeweils vorgegeben. Und dennoch hatten die Gymnastinnen eine Wahl. Schließlich konnten sie zwei Handgeräte aus Ball, Band, Seil, Reifen und Keule auswählen – je nach persönlicher Neigung.
Den Anfang machten die Jüngsten (8/9, 10/11 und 12/13 Jahre). Hier war besonders der Ball angesagt. Jedes der insgesamt 13 Teams präsentierte sich – wie üblich auf eine flotte Musik – mit diesem Handgerät. Die meisten wählten zusätzlich Seil oder Reifen.
Die Kampfrichter belohnten Spannung und eine schöne Ausführung der Sprünge und sonstigen Übungsteile. Maximal ein zusätzlicher Punkt konnte für die Synchronizität vergeben werden. „Da zeigten die Mädels dieses Jahr wirklich gute Leistungen“, lobt Beate Papp,  die als Gymnastik-Beauftragte der Main-Neckar-Turnerjugend (MNTJ) den Wettkampf leitete.
Vor allem bei den älteren Mädchen habe man sehr ausdrucksstarke und elegante Übungen zu sehen bekommen. „Außerdem merkt man, dass sie das schon länger machen, sie zeigten sich sehr gerätesicher“, so Papp weiter. Ein bisschen schade sei es, dass in den Altersklassen ab 14 Jahre nur jeweils zwei Teams an den Start gingen. Diese ließen sich davon aber wenig beindrucken und kämpften dennoch mit viel Wille um den ersten Platz. Und strahlten wie auch die jüngeren, als sie die Plätze auf dem Siegerpodest einnehmen durften. (ib)
 

Sieger und Platzierte:

8/9 Jahre: 
1. Caitlin Mühling und Jolina Ebert  (ETSV Lauda, 5,8 Punkte)
2. Emily Derr und Mitike  Schmitt  (ETSV Lauda, 4,0)

10/11 Jahre:
1. Julianna Ceylan und Madeleine Crnjak (TV Mosbach, 9,8)
2. Julie Wolf und Alisa Dulski (TV Mosbach, 9,3)
3. Sandra Ritter und Nina Schneider (ETSV Lauda, 9,1)
 
12/13 Jahre:
1. Deborah Kohl und Julia Waschitschek (TV Mosbach, 13,95)
2. Kristina Kriegert und Sandra Petric  (TV Mosbach, 13,2)
3. Miriam Würzberger und Henriette Zorn (ETSV Lauda, 9,35)
 
14/15 Jahre:
1. Lara Köhler und Rebecca Neubert (TV Mosbach, 15,05)
2. Rebecca Spies und Ella Merck (TSV Tauberbischofsheim, 12,45)
 
16/17 Jahre:
1. Franziska Imhof und Luisa Förter (TSV Tauberbischofsheim, 15,65)
2. Viktoria Vierneisel und Milena Würzberger (ETSV Lauda, 14,0)
 
18+: 
1. Milla Windermud und Judith Miller (ETSV Lauda, 16,75)
2. Christin und Nicole Rappert (ETSV Lauda, 15,9)
 

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Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen männlich 2012

Gerätturnen: Gaueinzelmeisterschaften männlich fand in Königshofen statt / 72 Teilnehmer am Start
 
Hettingen entschied Rennen für sich
 
Königshofen. Punkt neun Uhr war richtig Leben in der Turnhalle Königshofen. Denn rund um die sechs olympischen Turngeräte Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck hatten sich 72 Turner samt Trainer versammelt, um bei den Gaueinzelmeiserschaften des Main-Neckar-Turngaus gegeneinander anzutreten.
 

Die Jungs, die sich in fünf Altersklassen miteinander maßen, kamen aus vier verschiedenen Vereinen. Neben dem Gastgeber TV Königshofen stellte der FC Hettingen die größte Gruppe. Besonders bei den jüngeren griffen auch der SV Königheim und der TV Mosbach in das Geschehen ein.
„Die Halle ist zwar nicht so groß, aber gerätemäßig gut ausgestattet“, betonte Königshofens Vereinsvorsitzende Waltraud Grünewald bei ihrer Begrüßung. Einem optimalem Wettkampfverlauf stehe daher nichts im Wege, versprach sie, was sich später auch als haltbar herausstellte. Mit dem Pauschenpferd auf der Bühne fanden alle Geräte in der Halle Platz. Auch Dirk Michel, Verantwortlicher für die Wettkämpfe bei der Main-Neckar-Turnerjugend zeigte sich nach Wettkampfende zufrieden: „Es war ruhiger als erwartet und die Atmosphäre war fast schon gemütlich.“
Mit 30 Jungen das größte Teilnehmerfeld gab es bei den Acht- und Neunjährigen, die noch keine Übungen an Pauschenpferd und Ringen zeigen mussten. Mit Abstand die höchste Wertung (15,8 Punkte) konnte sich Noah Wörner vom FC Hettingen am Boden sichern. Da er auch die restlichen Geräte sauber durchturnte und als einziger an drei Geräten die Schwierigkeitsstufe P6 zeigte, verwies er die Konkurrenten auf die Plätze. Mit großem Abstand konnten sich hinter ihm sich drei Königshöfer Turner positionieren. Silber ging letzen Endes an Peter Weckesser, Bronze an Alexander Schamne.
 
Die Zehn- bis Elfjährigen mussten schon einen kompletten Sechskampf absolvieren. Insgesamt 16 Turner aus allen Vereinen stellten sich dieser Herausforderung. Am Sprungboden war sogar eine P7 zu sehen, bei der neben einem Handstützüberschlag vorwärts auch ein Flick-Flack verlangt gezeigt werden muss. Die höchste Wertung der Altersklasse vergaben die Kampfrichter jedoch am Pauschenpferd: Jonas Dosch, vergangenes Jahr vom TV Königshofen zum FC Hettingen gewechselt, sicherte sich diese und wurde nicht zuletzt dadurch Gaumeister. Wie stark die Konkurrenz war, zeigt sich aber vor allem bei einem Blick auf die Folgeplätze: Rang zwei und Rang sieben trennen nur 1,1 Punkte. „Hier konnten nicht gestreckte Zehenspitzen locker eins, zwei Plätze kosten“, wie Dirk Michel erklärt. Die Nase vorne hatten letztendlich Gleb Filin und Hagen Timm (beide TV Königshofen). Trotz des vergebenen Sieges war der TV daher sehr zufrieden, stellte er doch sechs der besten acht Turner. „Wäre es ein Mannschaftswettkampf gewesen, hätten wir uns den Titel geholt“, so Trainer Markus Engert in Hinblick auf das kommende Wettkampfprogramm.
 

Bei den Zwölf- und 13-Jährigen war hingegen der FC Hettingen dominant. Dort turnte der spätere Gaumeister Pascal Briem einen soliden Wettkampf, bei dem vor allem seine Barrenübung  (16,4 Punkte), die er mit einer eleganten Drehhocke beendete, hervorstach. Um Platz zwei kämpften sein Teamkamerad Nicolas Heck und David Volkert vom TV Königshofen. Während ersterer sich vor allem an Barren und Sprung einen Vorsprung herausturnte, präsentierte sich Volkert an Pauschenpferd und Ringen in der besseren Form. Am Ende teilten sich beide mit jeweils 88,9 Punkten Platz zwei.
 
Bei den älteren Turnern erschloss sich die diesjährige Dominanz des FC Hettingen auch dem ungeübten Zuschauer. Schließlich trugen sieben der neun Starter die Vereinsfarben der Odenwälder. Die Qualität der gezeigten Übungen war dennoch hoch und so konnten die rund 30 Zuschauer Saltos am Boden, Kippen an Reck und Barren sowie Überschläge – zum Teil mit Drehung – am Sprung genießen. Die Altersklasse 16+ dominierte Tobias Schmelcher (FC Hettingen), der mit 17,1 Punkten am Boden auch die Tageshöchstwertung einstrich. Ihm geschlagen geben mussten sich Rico Stoermer (TV Königshofen) und Maximilian Porrmann (FC Hettingen).
Auch bei den 14- und 15-Jährigen stand ein „Schmelcher“ ganz oben auf dem Podest: Christoph bewies Mehrkampf-Qualitäten und sicherte sich an allen Geräten 15er-Wertungen. Lediglich am Barren stand ein Ausrutscher zu Buche – glücklicherweise in die richtige Richtung: 16,5 Punkte verliehen ihm die Wertungsrichter für die mit Spannung geturnte Übung. Teamkollege Christof Mackert konnte nur am Sprung mit dieser Leistung mithalten und wurde daher zweiter. Yann Weiland (Königshofen) konnte an Ringen und Reck nicht seine Bestleistung abrufen und nah daher „nur“ die Bronze-Medaille entgegen.
 

 
Nach rund drei Stunden endete der Wettkampf ohne Verletzungen. Wettkampfleiter Dirk Michel zeigte sich zufrieden über den Verlauf. Besonders erfreut war er über die Steigerung der Teilnehmerzahl um 12 Turner gegenüber dem Vorjahr. „Schön ist auch, dass vier Vereine am Start waren“, betonte er und bat den SV Königheim und den TV Mosbach, weiter am Ball zu bleiben. Schließlich werden die Pokale und Medaillen, die bei der diesjährigen Siegerehrung Königshofens Oberturnwart Markus Engert zusammen mit Trainer Florian Rödl überreichte, jedes Jahr neu verteilt. ib
 

Bilder: Gerhard Hönig
Text: Isabell Boger (ib)
 

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Gauliga Vorkampf - Gerätturnen weiblich 2012

Gauliga Gerätturnen weiblich: Vorkampf fand in Tauberbischofsheim statt / 14 Mannschaft am Start
 
Erste Duftmarken gesetzt
 
Tauberbischofsheim. Den Auftakt der neuen Turnsaison bildete für die Gerätturnerinnen im Main-Neckar-Turngau am Samstag der Gauliga-Vorkampf in Tauberbischofsheim. Anders als in anderen Turngauen (zum Beispiel Mannheim), wo eine Vielzahl an Vereinen mehr oder weniger „Tür an Tür“ trainiert, wird im Main-Neckar-Turngau seit Jahren keine richtige Runde mehr geturnt. Der großen räumlichen Entfernung geschuldet wurde ein Vorkampf-Rückkampf-System eingeführt: Alle beteiligten Vereine aller Ligen treffen sich an zwei Terminen und absolvieren somit zwei Wettkämpfe, deren Ergebnisse am Ende addiert werden.
 
Am Samstag wurden nun  in der Wörth-Halle die ersten Duftmarkten gesetzt. Geturnt wurde in vier Altersklassen: A-Liga (jahrgangsoffen), B-Liga (Jahrgang 1997 und jünger), C-Liga (2001 und jünger) und D-Liga (2003 und jünger). Außer in der A-Liga absolvierten alle Turnerinnen einen Pflichtwettkampf in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die Elementfolge an den Geräten Boden, Barren, Balken und Sprung ist dabei exakt vorgegeben, und so musste die ein oder andere Turnerin doch mal kurz innehalten, um sich wieder an den genauen Ablauf der Übung zu erinnern. In den meisten Fällen lief es jedoch glimpflich ab und die jungen Damen reihten gekonnt Räder, Sprünge und Drehungen aneinander, um Punkte für die Mannschaftswertung zu sichern.
 
Am Sprung waren vor allem Grätschen, Hocken und Handstützüberschläge zu sehen, während es am Balken bedächtiger zuging. Denn jeder Schritt musste sitzen. Umso ärgerlicher war es, wenn man dachte, nach Handstand, Spreizsprung und halber Drehung auf einem Bein die Übung schon sicher durchgeturnt zu haben und dann doch noch bei einem simplen Rückwärtsschritt das Gerät verlassen musste. Nicht selten geschah es, dass Trainerinnen dabei die Hände vors Gesicht schlugen, um im nächsten Augenblick die Turnerin zu trösten – schließlich macht keiner gerne Fehler.
Doch auch schöne Szenen ereigneten sich: Turnerinnen freuten sich, endlich eine Übung der höheren Schwierigkeitsstufe am Wettkampf präsentiert zu haben und „Du schaffst das“-Anforderungsrufe an Teamkolleginnen schallten immer wieder durch die Halle.
 
Die Turnerinnen der A-Liga konnten im Rahmen ihres Kür-Wettkampfs die Übungen anhand bestimmter Kriterien selbst zusammenstellen. Besonders als sie am Boden Flick-Flacks, Überschläge, Bogengänge und Tanzpassagen auf Musik aneinanderreihten, brandete beim Publikum Applaus auf. Doch auch Kippen am Stufenbarren und Yamashitas am Sprungtisch waren für den fachkundigen Zuschauer ein besonderer Genuss.
 
 
 

Dass Turnvereine oft eine große Familie sind, zeigte sich, als die A- und B-Liga ihren Wettkampf beendeten: Sogleich eilten viele der älteren Turnerinnen herbei, um die Jüngsten – sie traten nachmittags an – beim Warmmachen und Einturnen zu unterstützen.
 
So mancher Trainer sprach nochmal die Übung durch („Erst kommt der Sprung, dann lauft ihr zwei Schritte vor und dann kommt erst die Drehung“), andere gaben letzte Tipps („Da musst du dann richtig abdrücken“) und auch die Motivation („Du kannst das“) durfte nicht fehlen.
 
Mit dem Ablauf des Wettkampfs war Margarete Stockmeister, Fachwartin Gerätturnen des Main-Neckar-Turngaus, zufrieden. Man habe zügig und ohne Verletzungen durchgeturnt. Gestartet waren 14 Mannschaften aus den Vereinen TSG Reisenbach/Mudau, TV Königshofen, FC Grünsfeld, SpVgg. Neckarelz und der Gastgeber TSV Tauberbischofsheim. „Das liegt auf dem Niveau des Vorjahres“, sagt Stockmeister.
 
Nach Abschluss des Wettkampfs gab sie dann auch die Zwischenergebnisse bekannt. Dabei lagen Freude über einen vorläufigen ersten Platz und Enttäuschung über so manche kleine Patzer, die ganz schön Punkte kosteten, nahe beieinander. Doch noch ist nichts entschieden. „Das ist noch aufzuholen“, meinte eine Trainerin. Ob sie recht hat, wird sich beim Rückkampf im Januar zeigen.  ib
 
 
Info: Bereits am Samstag, 10. November, finden die Gaueinzelmeisterschaften weiblich in Tauberbischofsheim statt. Zuschauer und Interessierte sind willkommen.
 
 


Die vorläufigen Platzierungen nach dem ersten Durchgang:
 
A-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim (152,3 Punkte), 2. TSG Reisenbach/Mudau (145,1 Punkte)
 
B-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim 1 (185,4 Punkte), 2. TSV Tauberbischofsheim 2 (182,9 Punkte), 3. TV Königshofen (175,1 Punkte), 4. FC Grünsfeld (156 Punkte)
 
C-Liga: 1. TV Königshofen (229,3 Punkte), 2. TSG Reisenbach/Mudau (220,8 Punkte), 3. TSV Tauberbischofsheim (212,5 Punkte)
 
D-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim 1 (216,90 Punkte), 2. SpVgg. Neckarelz (211,9 Punkte), 3. TSV Tauberbischofsheim 2 (199,8 Punkte), 4. TV Königshofen (196 Punkte), FC Grünsfeld (194 Punkte)
 

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Kinderturnfeste im Main-Neckar-Turngau 2012

„Mama, Mama, darf ich schon anfangen?“, ruft ein kleines blondes Mädchen.  Es trägt einen blauen Turnanzug und schwarze Leggins. Das Mädchen ist das erste von rund 220 Kindern, die bis 9 Uhr die Stadthalle Lauda bevölkerten – um einen aufregenden Wettkampftag beim Kinderturnfest des Turnkreises Tauberbischofsheim zu erleben. So ähnliche Situationen haben sich wenige Wochen zuvor auch in Zwingenberg (Turnkreis Mosbach) und in Walldürn (Turnkreis Buchen) abgespielt. Denn aufgrund der geographischen Gegebenheiten im Main-Neckar-Turngau finden jedes Jahr gleich drei Kinderturnfeste statt. Dieses Jahr nahmen daran rund 650 Jungen und Mädchen teil.
 
In mehr als 30 Wettkampftypen maßen sie die Nachwuchssportler vormittags im Gerätturnen, in der Leichtathletik, in der Gymnastik und im Gemischten Vierkampf (Turnen/Leitathletik). Ausgerichtet wurden die Veranstaltungen von den Vereinen  ETSV Lauda, SV Zwingenberg und TV Walldürn, jeweils in Kooperation mit der Main-Neckar-Turnerjugend (MNTJ). Die Stimmung war überall gut,  schließlich ging es nicht nur ums gewinnen, sondern um den Spaß am Turnen und der Bewegung. Und den konnte man den anwesenden Kindern vom Gesicht ablesen.
 
Dennoch macht der Demographische Wandel auch nicht vor dem Kinderturnfest halt:  Besonders im Turnkreis Tauberbischofsheim, in dem zu Hochzeiten über 400 Kinder gemeldet waren,  lag die diesjährige Teilnehmerzahl eher tief. „Es ist schade, dass einige kleine Vereine dieses Jahr keine Kinder geschickt haben – dabei wollen wir mit den Kinderturnfesten doch alle Leistungsklassen ansprechen“, resümierte auch MNTJ-Vorsitzende Christine Förtig.
 
Für die Zuschauer, die nebenher mit Essen und Getränken bestens versorgt wurden, gab es dennoch einiges zu schauen: Im Stadion rannten, sprangen und warfen jeweils die Leichtathleten um die begehrten Punkte. In  den Hallen zeigten die Nachwuchsturner ihr Können. Dabei war auch mal ein  Überschlag  über den Sprungtisch oder eine Fallkippe am Reck zu bewundern. Wie in eine andere Welt versetzt, fühlte man sich in Lauda, wenn man in der von Musik und Licht durchströmten „Neuen“ Sporthalle den Gymnastinnen zuschaute: Sie präsentierten gekonnt ihre Choreografien mit Band, Seil, Keule, Ball  und Reifen. Im Turnkreis Mosbach absolvierten die Gymnastinnen zwei Wochen nach dem eigentlichen Wettkampf ihr eigenes Gymnastikkinderturnfest.
 
 „Viel Glück“-Rufe hallten vor fast jeder Übung über die Präsentationsfläche zu den Gymnastinnen und motivierten die Mädels dazu, ihre Bestes zu geben. Im Turnbereich schlug einem hingegen  lautes Stimmengewirr und Kinderlachen entgegen. Denn dort ging es heiß her, musste man doch nicht nur turnen, sondern auch auf seine Mitturner und vor allem die Wertungen der Kampfrichter warten. Die waren zahlreiche im Einsatz – und hätten dennoch weitere Unterstützung gebrauchen können.  „Wir wünschen uns, dass die Vereine einen Ersatz mitbringen, wenn ihnen ein Wertungsrichter ausfällt“, so Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald im Rückblick.  Auch wenn das nicht immer der Fall war, gab es wenig Probleme – denn sowohl Wertungsneulinge als auch die „alte Hasen“ machten sich engagiert ans Werk und gewährleisteten reibungslose Wettkämpfe mit objektiven Wertungen.
 
An den Nachmittagen starten man dann in der Gemeinschaft voll durch:  Eine Bombenstimmung mit ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen herrschte bei den Hindernisstaffeln. Dabei musste beispielsweise in Sechsergruppen nacheinander Hindernisse überwunden, ein  Parcours  durchschlängelt, unter einer Matte hindurchgerobbt und mit dem Hüpfball eine Strecke zurückgelegt werden. 
 
Doch nicht nur die Hindernisstaffel stand auf dem Programm. Alternativ konnte auch ein "SGW-Light-Wettkampf" absolviet werden.  Bei diesem Schüler-Gruppen-Wettstreit müssen die sechs bis zwölf Teilnehmer vier Disziplinen absolvieren: Neben einer Überraschungsaufgabe stehen Pendelstaffel und/oder Volleyballweitwurf sowie Gruppenbodenturnen, Tanzen, Singen und/oder Gruppengymnastik zur Auswahl. Vor allem die Gruppenvorführungen begeisterten das Publikum und animierten zum Mitklatschen.
 
Beim Kinderturnfest im Turnkreis Buchen bot zusätzlich der TV Walldürn ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Angefangen von der "Mobilen Kinderturnwelt" der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg mit vielen kleinen Turn- und Geschicklichkeitsspielen über ein extra ausgeliehenes Air-Track und eine Slackline  bis hin zur klassischen Hüpfburg. Bei strahlendem Sommerwetter wurden diese Angebote von Teilnehmern und Besucher-Kindern gerne angenommen.
 
Ausklang fanden die Kinderturnfeste dann bei der abschließenden Siegerehrung, bei der jedes Kind eine Medaille erhielt. Besonders stolz waren jedoch die Kinder, die sich ein Platz auf dem Treppchen – und im besten Fall den Titel Turnfestsieger – gesichert hatten.  Isabell Boger
 

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Kinderturnfest am 21. Juli 2012 in Lauda

Samstagmorgen, 8.45 Uhr. Noch herrscht in der Stadthalle Lauda entspannte Ruhe, einige Erwachsene wandeln durch die Gegend, rücken Sprungbretter zurecht, legen Matten nach, schmieren Laugenstangen. Dann öffnet sich eine der schweren Holztüren, eine Frau, drei Kinder betreten die Halle. „Mama, Mama, darf ich schon anfangen?“, ruft ein kleines blondes Mädchen.  Es trägt einen blauen Turnanzug und schwarze Leggins. Das Mädchen ist das erste von rund 220 Kindern, die bis 9 Uhr die Stadthalle bevölkerten – um einen aufregenden Wettkampftag beim Kinderturnfest des Turnkreises Tauberbischofsheim zu erleben.
In 29 Wettkampftypen maßen sich den ganzen Vormittag über rund 220 Mädchen und Jungen – im Gerätturnen, in der Leichtathletik, in der Gymnastik und im Gemischten Vierkampf (Turnen/Leitathletik). Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Turnabteilung des ETSV Lauda in Kooperation mit der Main-Neckar-Turnerjugend (MNTJ). Dabei herrschte gute Stimmung, denn es ging nicht nur ums gewinnen, sondern um den Spaß am Turnen und der Bewegung. Und den konnte man den anwesenden Kindern vom Gesicht ablesen.
 

                    

Dennoch macht der Demographische Wandel auch nicht vor dem Kinderturnfest halt:  Während in Hochzeiten über 400 Kinder am Turnfest des Turnkreises teilnahmen, war die diesjährige Teilnehmerzahl eher ein Negativrekord. „Es ist schade, dass besonders die kleinen Vereine kaum mehr Kinder schicken  -  dabei wollen wir mit dieser Veranstaltung doch alle Leistungsklassen ansprechen“, resümierte auch MNTJ-Vorsitzende Christine Förtig, die das Wettkampfbüro leitete. Schließlich waren diesmal nur die Vereine TSV Tauberbischofsheim, TV Wertheim, TV Königshofen, SV Königheim, FC Grünsfeld und ETSV Lauda vor Ort. Dabei stellte der TV Königshofen die weitaus größte Gruppe: Er war mit rund 80 Kindern am Start.
 
Für die Zuschauer, die nebenher mit Essen und Getränken bestens versorgt wurden, gab es dennoch einiges zu schauen: Im Stadion rannten, sprangen und warfen die Leichtathleten um die begehrten Punkte. In der ETSV-Halle und der Stadthalle zeigten die Nachwuchsturner ihr Können. Dabei war auch mal ein  Überschlag  über den Sprungtisch oder eine Fallkippe am Reck zu bewundern. Wie in eine andere Welt versetzt, fühlte man sich, wenn man den langen, grauen Gang zur „Neuen“ Sporthalle abschritt und letztlich in der von Musik und Licht durchströmten Halle den Gymnastinnen zuschaute: Sie präsentierten gekonnt ihre Choreografien mit Band, Seil, Keule, Ball  und Reifen.
 
 „Viel Glück“-Rufe hallten vor fast jeder Übung über die Präsentationsfläche und motivierten die Mädels dazu, ihre Bestes zu geben. Machte man sich als Besucher wieder zurück auf den Weg in die Stadthalle, schlug einem schon bald lautes Stimmengewirr und Kinderlachen entgegen. Denn dort ging es heiß her, musste man doch nicht nur turnen, sondern auch auf seine Mitturner und vor allem die Wertungen der Kampfrichter warten. Die waren zahlreiche im Einsatz – und hätten dennoch weitere Unterstützung gebrauchen können.  „Wir wünschen uns, dass die Vereine einen Ersatz mitbringen, wenn ihnen ein Wertungsrichter ausfällt“, so Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald.
 
Da das leider nicht immer gewährleistet wurde, musste die Einteilung nochmal neu vorgenommen werden. Probleme gab es dennoch wenige – denn sowohl Wertungsneulinge als auch die „alte Hasen“ machten sich engagiert ans Werk und gewährleisteten einen reibungslosen Wettkampfablauf mit objektiven Wertungen.
 

Nachdem auch die Letzten ihre Übungen an allen vier Geräten absolviert hatten und Gymnastinnen und Leichtathleten von ihren Wettkampfstätten zurückgekehrt waren, starten man mit dem Nachmittagsprogramm voll durch. Eine Bombenstimmung mit ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen herrschte bei der Hindernisstaffel. Dabei musste in Sechsergruppen nacheinander Hindernisse überwunden, ein  Parcours  durchschlängelt, unter einer Matte hindurchgerobbt und mit dem Hüpfball eine Strecke zurückgelegt werden.  Die 19 Mannschaften hatten dabei sichtlich Spaß und der Ehrgeiz wurde vor allem durch den direkten Vergleich mit einer anderen Mannschaft geweckt 
 

Doch nicht nur die Hindernisstaffel stand auf dem Programm. Alternativ konnte auch ein "SGW-Light-Wettkampf" absolviet werden.  Bei diesem Schüler-Gruppen-Wettstreit müssen die sechs bis zwölf Teilnehmer vier Disziplinen absolvieren: Neben einer Überraschungsaufgabe stehen Pendelstaffel und/oder Volleyballweitwurf sowie Gruppenbodenturnen, Tanzen, Singen und/oder Gruppengymnastik zur Auswahl. Hier gingen Mannschaften des TSV Tauberbischofsheim und des TV Königshofen  an den Start. Vor allem die Gruppenvorführungen begeisterten das Publikum und animierten zum Mitklatschen. Schließlich konnte mit einer Mannschaft des TSV Tauberbischofsheim auch der amtierende Badische Meister in dieser Disziplin sein Können unter Beweis stellen.
 

Ausklang fand das Kinderturnfest dann bei der abschließenden Siegerehrung. MNTJ-Wettkampfverantwortliche Kristina Stockmeister zeigte sich dabei erfreut über den verletzungsfreien Verlauf und die harmonische Stimmung. „Ihr wart alle klasse“, erklärte sie und versprach: „Dafür gibt es auch für jeden von euch eine Medaille. Besonders stolz waren jedoch die Kinder, die sich ein Platz auf dem Treppchen – und im besten Fall den Titel Turnfestsieger – gesichert hatten.

 
 

Hier gibt es die Siegerlisten:
 
 

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Kinderturnfest am 30. Juni 2012 in Walldürn

Die überaus erfreuliche Teilnehmerzahl von nahezu 300 Kindern und Jugendlichen aus den 7 Vereinen TSV Buchen (21 TeilnehmerInnen), TV Hardheim (39 TeilnehmerInnen), FC Hettingen (34 TeilnehmerInnen), SV Osterburken (34 TeilnehmerInnen), TSG Reisenbach/Mudau 49 TeilnehmerInnen), TV Sennfeld (23 TeilnehmerInnen) und TV Walldürn (70 TeilnehmerInnen) bei wahrem „Kaiserwetter“ mit strahlendem Sonnenschein und tropischen Temperaturen prägte am Samstag das diesjährige Gau-Kinderturnfest des Main-Neckar-Turngaues für die Sportvereine des Altsportkreises Buchen. Nahezu 30 Kampfrichter aus den 7 teilgenommenen Vereinen sorgten unter der organisatorischen Gesamtleitung der Vorsitzenden der Main-Neckar-Turngau-Jugend, Christine Förtig in hervorragender Kooperation mit dem ausrichtenden Verein TV 1848 Walldürn dafür, dass alle Wettkämpfe sowie die abschließende Siegerehrung völlig reibungslos und termingerecht abgewickelt werden konnten.


 
Nach der Begrüßung der ca. 300 jugendlichen Teilnehmer im Alter von 5 - 16 Jahren durch Bürgermeister Markus Günther (Walldürn), den 1. Vorsitzenden des TV 1848 Walldürn, Leo Kehl und die Vorsitzende der Main-Neckar-Turngau-Jugend, Christine Förtig, sowie nach der Riegeneinteilung auf dem Faustballplatz des TV 1848 Walldürn und dem Einturnen in der Halle des Sportzentrums Auerberg bzw. dem Aufwärmen der Leichtathleten auf dem Sportplatz, starteten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst in den verschiedenen Einzelwettkämpfen, die sich aus reinen Turnwettkämpfen (Geräte-Vierkampf), aus gemischten Wettkämpfen /Geräteturnen/Leichtathletik) sowie aus reinen Leichtathletik-Wettkämpfen (La-Dreikampf) zusammensetzten und die, was die turnerischen Wettkämpfe anbetraf, in der Walldürner Nibelungenhalle, sowie was die leichtathletischen Wettkämpfe anbetraf, auf dem Auerberg-Schulsportplatz ausgetragen wurden.
 
         
 

In der Nibelungenhalle geturnt wurde ein klassischer Vierkampf, der sich bei den Mädchen aus Bodenturnen, Barren, Balken und Sprung und bei den Jungen aus Bodenturnen, Barren, Reck und Sprung zusammensetzte. Alternativ stand ein leichtathletischer Dreikampf (Lauf, Weitsprung, Schlagball/200 g Ball) oder ein aus gemischter Vierkampf mit jeweils zwei Disziplinen aus dem Geräteturnen und der Leichtathletik zur Auswahl.
Nach den Einzelwettkämpfen am Samstagvormittag stand dann am Samstagnachmittag ab 13:00 Uhr die sportliche Betätigung in der Gemeinschaft bzw. Mannschaft im Mittelpunkt: Bei der Hindernisstaffel im Team galt es einen Parcours zu meistern, bei dem nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Geschicklichkeit gefragt war.


Rund um das Gau-Kinderturnfest bot der TV 1848 Walldürn als örtlicher Veranstalter allen Gau-Kinderturnfest-TeilnehmernInnen den ganzen Tag über ein sehr interessantes und recht abwechslungsreiches Rahmenprogramm - angefangen von der „Mobilen Kinderturnwelt“ der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg mit vielen kleinen Turn- und Geschicklichkeitsspielen über die „Air-Track-Station“ (ein aufgeblasener Sprungboden) und die „Slackline-Station“ bis hin zur klassischen Hüpfburg. Alle diese zusätzlichen sportlichen Rahmenveranstaltungs-Angebote wurden von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großer Begeisterung angenommen und sehr gut frequentiert.

Abschließender Höhepunkt war dann nach dem Antreten aller Wettkampfteilnehmer war dann die Siegerehrung dieses Gau-Kinderturnfestes 2012 des Main-Neckar-Turngaues für die Vereine des Altsportkreises Buchen. Diese Siegerehrung wurde gemeinsam vorgenommen von der Vorsitzenden der Main-Neckar-Turngau-Jugend, Christine Förtig, vom 1. Vorsitzenden des TV 1848 Walldürn, Leo Kehl und von den drei der Main-Neckar-Turngau-Jugendvorstandschaft angehörenden Jugendvorstandsmitgliedern Lena Seitz, Torben Goldschmitt und Dirk Michel.


Vor der eigentlichen Siegerehrung gab es von Seiten der Vorsitzenden der Main-Neckar-Turngau-Jugend, Christine Förtig zuvor noch ein dickes Lob für den örtlichen Ausrichter, den TV 1848 Walldürn mit dessen 1. Vorsitzenden Leo Kehl, Oberturnwart Dominik Englert und Jugendwartin Lisa Folhoffer an der Spitze, des Weiteren für die Stadt Walldürn für deren gezeigte Bereitschaft zur Bereitstellung der Sportanlagen am Auerberg, und schließlich für alle Kampfrichter, Helfer, Trainer und Betreuer sowie für die Verantwortlichen im Wettkampfbüro, Marco Michel und Sebastian Hermann, und last but not least für Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald sowie für das Main-Neckar-Turngau-Jugendvorstandsteam mit Lena Seitz, Torben Goldschmidt und Dirk Michel.
 
Aufnahmen: Stieglmeier
 

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Kinderturnfest in Zwingenberg am 17. Juni 2012

Voller Leben war am Sonntag den 17.06.12 das Sportgelände des SV Zwingenberg, das Kinderturnfest des Main-Neckar-Turngaus bot – in der Halle, auf dem Rasenplatz und drumherum – reichlich Bewegung und Bewegendes.
Begrüßt wurden die rund 200 Teilnehmer von Thomas Busch dem Jugendvorsitzenden des Main-Neckar-Turnerjugend, sowie vom Vereinsvorsitzenden des SV Zwingenberg Michael Gramlich. Das große Teilnehmerfeld stellten junge Turner aus den Vereinen SV Obrigheim, TV Aglasterhausen, Sportfreunde Haßmersheim, SV Zwingenberg, FC Asbach, TV Mosbach, SV Neunkirchen und Spvgg Neckarelz. Insgesamt waren 35 männliche und 165 weibliche Nachwuchsathleten in den verschiedenen Wettkampfklassen und – disziplinen aktiv. Pünktlich um 9:30 Uhr begann der Turnfesttag in der Turnhalle mit dem Gerätewettkampf, aufgrund des Regens startete der Leichtathletikwettkampf erst ein wenig später.
Nach den Einzeleinsätzen am Morgen standen am Nachmittag die Teamwettbewerbe auf dem Programm. Beim Schülergruppen-Wettstreit light traten der SV Zwingenberg, SV Neunkirchen uns SV Obrigheim  (zum Teil mit mehreren Teams) an.
Ehe man zur Siegerehrung schreiten konnte, war noch der beliebte Hindernislauf zu bewältigen. Am Ende gab`s nicht nur reichlich Urkunden, sondern auch Lob für den ausrichtenden Verein SV Zwingenberg, der Dank galt hier insbesondere Anne-Katrin Schuh, Silke Wunderlich sowie den vielen Helfern und den Kampfrichtern.
 


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Großes Kinderturnfest des Main-Neckar-Turngaus

Einladung zum großen Kinderturnfest am 15. Juni 2013 in Buchen

 
Ausrichter:
TSV Buchen in Zusammenarbeit mit der Main-Neckar-Turnerjugend
 
Ort:                 
Stadion, TSV-Halle, Sportzentrum Odenwald und evtl. Sport- und Spielhalle in Buchen
Die Eröffnung findet im Stadion statt.
 
Zeitplan:          
09.00 Uhr Kampfrichterbesprechung und Riegeneinteilung
09.30 Uhr Wettkampfbeginn
13.00 Uhr Nachmittagsprogramm / Mannschaftswettkämpfe
15.30 Uhr Siegerehrung
(Änderung des Zeitplans sind nach Meldungseingang möglich)
 
Meldungen:
Direkt per E-Mail an Jens Kugler (kugler_jens@gmx.de)
Das Anmeldeformular muss hier auf der Hompage des MNTG heruntergeladen werden.
Die Hindernis- und SGW-Mannschaften muss nicht zwingend namentlich gemeldet werden, ein Mannschaftsname ist allerdings notwending
Nach- und Ummeldung bis 45 min vor Wettkampfbeginn möglich.
 
Meldeschluss:
1. Juni 2013
 
Meldegeld:
wird gemäß Ausschreibung berechnet und direkt vom Vereinskonto abgebucht
 
Kampfrichter:
Gemäß Ausschreibung muss jeder Verein pro angefangene 10 Kinder einen Kampfrichter stellen, ohne Kampfrichter besteht kein Startrecht.
(Bitte teilt uns den Einsatzwunsch der Kampfrichter mit)

Wichtige Hinweise:
- Das WK-Büro befindet sich in der Jakob-Mayer-Grundschule (am Stadion)
- Das Nachmittagsprogramm findet im Stadion bzw. in der Kreissporthalle statt.
- Aufgrund der voraussichtlichen Meldezahlen werden die Hindernisstaffel und der SGW-Wettkampf zeitgleich durchgehrt (Ein Start in beiden Wettkämpfen ist daher nicht möglich)
 
MNTJ-Verantwortliche
Christine Söhner
 
 
 

 

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Liga-Wettkampf Hettingen

Hettinger Jugendkürturner erneut erfolgreich

 

Philippsburg/Hettingen. (CD) Auch im zweiten Jugendkürmannschaftswettkampf KM IV startete der FC Viktoria mit zwei starken Mannschaften in Philippsburg. Am Start waren die Mannschaft des SG Kirchheim, des TV Waibstadt, die SG Nussloch und der Gastgeber  TV Philippsburg. Den Zuschauern wurde ein spannender  Wettkampf auf einem hohen Niveau geboten.

Die Anspannung der Turner war deutlich spürbar, so hieß es doch, den bereits gewonnenen  Vorsprung vom Erstkampf auszubauen und zu verteidigen.

Hettingen I und Hettingen II begannen ihren Wettkampf am Boden. Für Hettingen II konnten Sebastian Dikel (11,10 P), Christof Mackert (11,10 P) und Dominik Linsler (10,70) Punkte sammeln. Für Hettingen I konnten Pascal Briem, Jonas Dosch (beide 11,20 P) und Nicolas Heck (10,95 P) mit Flick-Flack, Salto Vorwärts-Rückwärts und Überschlag, überzeugen. Neben den akrobatischen Übungsteilen wurden auch Hebeelemente gezeigt, die von den Turnern mit hoher Körperspannung geturnt wurden. Nach den gelungenen Kürübungen am Boden mussten die Turner nun an ihr ungeliebtes Gerät, dem Pauschenpferd antreten. Hier behielten aber alle die Nerven und kamen ohne Abstieg gut durch ihre Kürübungen. Beste Turner waren Pascal Briem (11,00 P) und Christoph Schmelcher (10,70 P) die mit Wanderspreizen, Scheren, Unterkreisen und Kreisflanken ihr Können bewiesen.

 

Nun konnten die Hettinger Turner etwas aufatmen.  Mit anspruchsvollen Elementen überzeugten die Turner die Kampfrichter am nächsten Gerät, den Ringen. Kraftelemente wie Hangwaage, Winkelstütz, Zugstemme und Kreuzhang wurden hier perfekt gezeigt. An diesem Gerät sammelten Sebastian Dikel (11,50 P) und Jonas Dosch (11,25P) die meisten Punkte. Nach den ersten drei Geräten gab es eine kurze Pause. Zu diesem Zeitpunkt lagen die SG Kirchheim auf Platz 1 (98,85 P), FC Hettingen I auf Platz 2 (97,70 P), TV Waibstadt Platz 3 (93,50 P) vor FC Hettingen II (93,00 P), TV Philippsburg Platz 5 (88,80 P) und SG Nussloch Platz 6 (81,45 P).

Nach dem Zwischenergebnis hieß es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um den Rückstand aufzuholen, und so zeigten die Turner am Sprung, wie gut sie trainiert hatten. Hocken, Handstützüberschlag / Handstützüberschlag mit ½ Drehung wurden mit hohen Flugphasen in den sicheren Stand geturnt. Sie erhielten durchweg gute Noten vom Kampfgericht. Christoph Schmelcher mit Tageshöchstwertung (12,00 P) und Nikolas Heck (11,80 P) dominierten an diesem Gerät. Für Hettingen II waren Maximilian Porrmann, Jermain Golasz, Christof Mackert und Sebastian Dikel erfolgreich. Der gelungene Auftakt nach der Pause zeigte den Zuschauern,  dass in diesem Wettkampf noch alles offen war.

Am vorletzten Gerät dem Barren turnten beide Hettinger Mannschaften ihre Übungen gekonnt auf den Punkt. Mit Schwungestemmen, Handstand, Winkelstütz, Grätschwinkelstütz, Oberarmstand, Rückfallkippe und Dreh-Hocke in den sicheren Stand punktete Christoph Schmelcher (11,60 P) am Besten und für Hettingen II Dominik Linsler (10,50 P). Als letztes Olympisches Gerät folgte nun das Reck, an dem noch einmal alles abverlangt wurde, was im Training hart erarbeitet wurde. Hier wurden sichere und elegant geturnte Übungen gezeigt. Die Zuschauer sahen Kippaufschwünge, Schwungstemme rückwärts, Hüftumschwung, Fallkippe, Hocke oder Salto als Abgang. Am Königsgerät zeigten Christof Mackert (10,70 P), Sebastian Dikl (10,50 P) und Christoph Schmelcher (10,50 P) die besten Leistungen.

Die insgesamt guten Resultate basieren auf ein kontinuierlich und vor allem qualitativ sehr gutes Training, das unter der Leitung von Michael Schmelcher  und dem gesamten Trainerteam wieder einmal zum Erfolg führte, denn trotz der gut aufgestellten gegnerischen Mannschaften ließen sich die Hettinger Turner nicht beeindrucken und so konnte Hettingen I den Vorsprung weiter ausbauen. Auch für das Team Hettingen II stehen noch alle Chancen offen, um den Titel zu kämpfen. Man darf also auf den dritten und letzten Wettkampf in dieser Runde sehr gespannt sein.

 

1 FC Hettingen I 196,95 P

2 SG Kirchheim 194,65 P

3 FC Hettingen II 188,40 P

4 TV Waibstadt 183,45 P

5 TV Philippsburg 174,15 P

6 SG Nußloch 154,85 P

 

Für den FC Hettingen turnten Pascal Briem, Jonas Dosch, Nikolas Briem und Mannschaftsführer Christoph Schmelcher. Für den FC Hettingen II starteten Jermain Golasz, Dominik Linsler, Christof Mackert, Maximilian Porrmann und Mannschaftsführer Sebastian Dikel. Die zweitbeste Tagespunktzahl erturnte sich Christoph Schmelcher (65,15 P) gefolgt von Jonas Dosch (64,95 P) und Sebastian Dikel (64,85 P).


Am 2. Februar findet in Hardheim das Forum Kinderturnen statt. An diesem werden ca. 100 Übungsleiter des Main-Neckar-Turngaues teilnehmen.


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Ergebnisse Gauliga Vorkampf weiblich

Tauberbischofsheim. Dass Wettkämpfe sportliche Höchstleistungen fordern, ist kein Geheimnis – jedenfalls wenn es um die teilnehmenden Turnerinnen geht. Dass aber auch die Übungsleiter ganz schön was leisten müssen, zeigte sich bei der Gauliga weiblich im Gerätturnen am Samstag, den 26. Oktober 2013. Denn wer den Blick durch die Tauberbischofsheimer Wört-Halle schweifen lies, konnte nicht nur die vier Turnerinnen beobachten, die gerade an den Geräten Boden, Balken, Barren und Sprung ihr Übungen dem Kampfrichtern präsentierten.

Man sah auch Trainerin Davina Keppler von der SpVgg Neckarelz, die mit einer ihrer Turnerinnen den Radwenden-Abgang – eigentlich für den Balken gedacht – von einem Kasten runter übte. Jedes Mal, wenn das Kind unten angekommen war, hob sie den kleinen Hüpfer wieder auf den hohen Kasten hinauf. Training für die Arme! Man sah ein kleines Mädchen, das so lang „Eins höher, eins höher“ rief, bis ihre Betreuerinnen die Reckstange – für die Vorgängerturnerin gerade tiefer gestellte – wieder nach oben schraubten. Man sah, wie Trainerinnen Sprungbretter schleppten, dicke Matten unter den Barren legten und in Notfall auch noch mal selbst zeigten, wie Handstand-Abrollen am Boden auszusehen hat.

Denn möglichst viele Punkte zu holen, das war das erklärte Ziel von Trainern und Turnerinnen. Die Mädels gingen dabei in vier Altersklassen an den Start. Die C- und D-Liga (Jahrgang 2001 und jünger bzw. 2004 und jünger) zeigten Pflicht-Übungen. Hier ist die Reihenfolge der Elemente für verschiedene Schwierigkeitsstufen exakt vorgegeben. Und so musste die ein oder andere Turnerin doch mal kurz innehalten, um sich wieder an den genauen Ablauf der Übung zu erinnern. In den meisten Fällen lief es jedoch glimpflich ab und die jungen Damen reihten gekonnt Räder, Sprünge und Drehungen aneinander, um Punkte für die Mannschaftswertung zu sichern.

Am Sprung waren vor allem Grätschen, Hocken und Handstützüberschläge zu sehen, während es am Balken bedächtiger zuging. Denn jeder Schritt musste sitzen. Umso ärgerlicher war es, wenn man dachte, nach Handstand, Spreizsprung und ganzer Drehung auf einem Bein die Übung schon sicher durchgeturnt zu haben und dann doch noch bei einem simplen Rückwärtsschritt das Gerät verlassen musste.

Die Turnerinnen der B- und A-Liga (Jahrgangsoffen) konnten im Rahmen ihres Kür-Wettkampfs die Übungen anhand bestimmter Kriterien selbst zusammenstellen. Besonders als sie am Boden Flick-Flacks, Salti, Überschläge, Bogengänge und Tanzpassagen auf Musik aneinanderreihten, brandete beim Publikum Applaus auf. Doch auch Kippen am Stufenbarren und Yamashitas am Sprungtisch waren für den fachkundigen Zuschauer ein besonderer Genuss.

Doch so sehr sich die Turnerinnen auch angestrengt haben: Gewonnen ist damit noch lange nichts.  Schließlich war das am Samstag nur der Vorkampf. Am 23. November wird ein zweites Mal geturnt. Beide Ergebnisse zusammen ergeben dann die Endplatzierung.

Dieses System gibt es im Main-Neckar-Turngau schon seit langem, erklärte die Vorsitzende der Main-Neckar-Turner-Jugend (MNTJ) Christine Söhner, die den Wettkampf in vertretung leitete. Die großen räumlichen Entfernungen – der Turngau geht von Mosbach bis Wertheim – sind schuld, dass keine normale Liga mit mehreren Wettkämpfen zwischen jeweils zwei Vereinen geturnt wird.  „Das System hat sich inzwischen bewährt“, sagt Söhner. Sie war mit dem Verlauf am Samstag durchaus zufrieden. Alles ging relativ rasch und vor allem ohne größere Verletzungen über die Bühne. Wie im vergangenen Jahr waren die Vereine TSV Tauberbischofsheim, TV Königshofen, TSG Reisenbach/Mudau, SpVgg Neckarelz und TV Wertheim am Start. „Lediglich Grünsfeld startete aufgrund eines Krankheitsfalles dieses Jahr nicht“, so Söhner. Dennoch waren mit 110 Teilnehmern in 17 Mannschaften zwei Teams mehr am Start als im vergangenen Jahr.

Erstmals turnten alle Altersklassen parallel, ergänzte Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald. Ob das beim Rückkampf wieder so sein wird, steht noch zur Diskussion. „Das erfordert von den Wertungsrichtern eine lange Konzentrationsphase und es ist nicht ganz einfach, von Kür- zu Pflichtübungen umzustellen“, erklärte sie. Grundvoraussetzung sei es aber, dass die Vereine genügend Leute stellen, die die Übungen der Mädchen fair und fachgerecht bewerten. ib

Hier die Ergebnisse


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Turnerjugendbestenkämpfe Gerätturnen weiblich 2012

285 Mädchen und junge Frauen zwischen sechs und 23 Jahren zeigten beim Gauentscheid weiblich in der Königshöfer Tauber-Franken-Halle ihr Können an den vier olympischen Geräten.
 
Grundsätzlich bildet der Gauentscheid den Auftakt der neuen Turnsaison. Aufgeteilt in Gau- und Bezirksklasse zeigen die Mädchen Übungen an Stufenbarren beziehungsweise Reck, Boden, Sprung und Schwebebalken. Die Anforderungen der Bezirksklasse sind jeweils etwas höher als die in der Gauklasse. So wird auch Mannschaften und Vereinen, die nur einmal pro Woche trainieren können, die Chance geboten, einen erfolgreichen Wettkampf zu absolvieren.
 
Den Anfang machten die Zehn- und Elfjährigen. Wie in allen Klassen bestand jede Mannschaft aus fünf Turnerinnen, wobei jeweils die besten drei Turnerinnen pro Gerät in die Wertung kamen. In der Gauklasse setzte sich die SpVgg Neckarelz mit großem Vorsprung gegen neun weiteren Mannschaften durch. Zwischen dem SV Neunkrichen und dem FC Grünsfeld gab es Zweikampf um die weiteren Treppchenplätze, den der SVN mit nur einem Zehntel Vorsprung für sich entschied. Die höchste Wertung sicherte sich Lara Leser (13,90 Punkte) am Sprungtisch.
 
In der Bezirksklasse sicherte sich der TV Mosbach I mit 166,80 Punkten den ersten Platz. Vor allem die solide vorgetragenen Balkenübungen der Mädchen machten hier den Unterschied, mit dem der TV Königshofen (163,60) und der SV Neunkirchen (160,30) sowie drei weitere Mannschaften auf die Plätze verwiesen wurden.
Am Barren zeigte Luisa Bierbaum (SV Neunkirchen) einen makellosen Felgaufzug sowie Um- und Unterschwung und wurde dafür mit der höchsten Wertung der Klasse (14,70) Punkte) belohnt.
 


Bei den jüngsten Turnerinnen, den Sechs- und Siebenjährigen, wurde nur in der Gauklasse geturnt. Dabei setzten sich die Turnerinnen des SV Neunkirchen gegen die Mannschaften aus Neckarelz und Grünsfeld durch.
 
Bei den acht- und neunjährigen Mädchengingen in der Gauklasse neun, in der Bezirksklasse fünf Mannschaften an den Start. Dies entsprach im Vergleich zum Vorjahr leider einem Rückgang.
 
In der Gauklasse können die Übungen P2 bis P3 geturnt werden. Die SpVgg Neckarelz I präsentierte sich in Bestform und konnte an jedem Gerät drei 12er Wertungen einstreichen. Damit sicherten sich die fünf Mädels den ersten Platz vor ihrer zweiten Mannschaft. Der TV Wertheim, aus dessen Reihen sich Maxi Weimert mit 12,80 Punkten am Sprung die höchste Wertung sicherte, kam auf den dritten Platz.
 
Im Bezirk gaben die guten Bodenübungen des TSV Tauberbischofsheim I den Ausschlag für den Sieg der Mannschaft vor der SV Germania Obrigheim und der zweiten Mannschaft aus Tauberbischofsheim.
 


In der Gruppe der Turnerinnen ab 12 Jahre gingen allein in der Gauklasse 12/13 elf Mannschaften an den Start. Die SpVgg Neckarelz setzte sich dabei deutlich klar durch (171,30 Punkte). Um Platz zwei wurde hingegen richtig gekämpft: Währen die Buchener ihre Stärken am Sprung ausspielten, zeigten die Neunkirchener Mädels am Boden viel Spannung, die von den Kampfrichtern belohnt wurde. Letztendlich sicherte sich der TSV Buchen mit 164 Punkten und drei Zehnteln Vorsprung den zweiten Platz.
 
Übungen der Leistungsstufe sechs waren im Bezirk der Altersklasse 11/12 zu sehen. Die höchste Wertung sicherte sich Isabell Ellwanger vom TV Mosbach am Barren. Sie überzeugte mit hohen Rückschwüngen und einem "flugstarken" Abgrätschen. Dennoch mussten sie und ihre Mannschaftskolleginnen sich schließlich dem TSV aus Tauberbischofsheim geschlagen geben. Auf Platz drei, gerade einmal sechs Zehntel hinter dem TV Mosbach, kam die Mannschaft des TV Königshofen.
 
Während im Bezirk in der Altersklasse 14/15 nur der TSV Tauberbischofsheim an den Start ging, traten im Gau fünf Mannshaften an. Auch hier siegte der TSV Tauberbischofsheim. Der TSV Buchen setzte sich knapp gegen den TV Königshofen durch. Zudem ging Isabell Bauer (SpVgg Neckarelz) als Einzelturnerin an den Start.
 
Die TSG Reisenbach/Mudau zeigte in der Altersklasse 16/17 saubere Übungen und glänzte vor allem am Barren. Leider hatten sich ihnen keine Gegner gestellt.
 
Dafür gingen in der offenen Klasse, in der alle über 14-Jährigen starten können, heiß her: Fünf Mannschaften kämpften um den Titel. Der TV Mosbach dominierte jedoch und machte allein am Sprung sechs Punkte gegenüber dem Zweitplatzierten, TSV Tauberbischofsheim, gut. Das lag nicht zuletzt an Vivian Briem und Alexandra Rommel, die einen Überschlag mit angehängter Schraube am Sprungtisch zeigten und sich dafür Wertungen im 18er Bereich sicherten. Dritter wurden die Mädchen des TV Königshofen. ib
 
 


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2011_Gauliga Gerätturnen weiblich

Tauberbischofsheim. Was im Fußball die Rückrunde ist, ist beim Gerätturnen im Main-Neckar-Turngau der „Rückkampf“. Dabei gehen exakt die Mannschaften an den Start, die bereits am Vorkampf gegeneinander angetreten sind. Beide Wettkämpfe zusammen ergeben dann das Gesamtergebnis. Um dieses zu ermitteln, trafen sich die Mädchen am vergangenen Samstag in der Tauberbischofsheimer Wörthalle. Neben Gastgeber TSV Tauberbischofsheim gingen dabei Mannschaften aus den Vereinen TSG Reisenbach/Mudau, SV Grünsfeld, TV Obrigheim, TV Neunkirchen und TV Königshofen an den Start.


In der „D-Liga“ zeigten die sieben- bis neunjährigen Mädchen, was sie an Reck, Boden, Schwebebalken und Bock schon alles gelernt haben. Wie in allen anderen Klassen bilden auch hier bis zu acht Mädchen eine Mannschaft. Davon können pro Gerät sechs turnen und die vier besten Wertungen bilden dann das Mannschaftsergebnis.
 
Beim Vorkampf hatte sich der TV Königshofen einen Vorsprung von 2,2 Punkten vor dem TSV Tauberbischofsheim erturnt. Die Mädchen des Gastgebers konnten beim Rückkampf jedoch vor allem an Sprung und Boden ihre Leistung steigern und die Königshöfer damit überholen.

Der dritte Platz wurde vom TV Neunkirchen gehalten, der seinen Vorsprung zum TSV Tauberbischofsheim 2 ausbauen konnte. Die TSG Reisenbach/Mudau konnte nicht ganz an ihre Leistungen vom Vorkampf anknüpfen und sicherte sich Platz fünf vor den Mädchen des SV Grünsfeld.


In der C-Liga bewiesen die Zehn- und Elfjährigen, dass sie bereits mit großer Konstanz turnen: Alle drei Mannschaften – aus Tauberbischofsheim, Königshofen und Reisennbach/Mudau – wichen beim Rückkampf maximal um einen Punkt von ihrem Vorkampf-Ergebnis ab. Dabei hatten die Tauberbischofsheimer stets die Nase vorne und siegten schlussendlich mit 449,40 Punkten vor dem TV Königshofen mit 226,60 und der TSG Reisenbach/Mudau mit 423,10 Punkten. Auch die höchste Einzelwertung der Klasse sicherte sich ein Mädchen der Hausherren: Marie-Eve Steinam erturnte sich 14,9 Punkte am Stufenbarren.

Nur zwei Mannschaften gingen in der B-Liga (15 Jahre und jünger) an den Start, in der Pflichtübungen bis zur Schwierigkeitsstufe sieben zu zeigen sind. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die A-Liga altersoffen ausgeschrieben ist und viele Mädchen diesen Alters die Möglichkeit nutzten, dort Kür-Übungen zu präsentieren. Wie in kaum einer anderen Liga dominierte hier der TSV Tauberbischofsheim. Die Mädchen des TV Königshofens musste verletzungsbedingt sowohl am Vor- als auch am Rückkampf jeweils auf eine ihrer stärksten Turnerinnen verzichten und konnten den TSV nur am Boden überbieten. Besonders am Barren spielten die Tauberbischofsheimerinnen ihre Stärke aus und belegten in der Gesamtwertung souverän den ersten Platz. In dieser Klasse wurde auch die höchste Wertung im Pflichtbereich erzielt: 15,7 Punkte erhielt Clara Zwerger vom TSV Tauberbischofsheim für ihre sauber geturnte Übung am Stufenbarren.

Spannend wie nirgends sonst ging es in der A-Liga zu: Fünf sehr unterschiedliche Mannschaften aus vier Vereinen lieferten sich hier einen harten Kampf um die Gunst der Kampfrichter. Die offene Ausschreibung führte zu einer enormen Altersspanne: Mit Jennifer Becker (Germania Obrigheim/TV Neunkirchen) und Dorothee Fischer (TSG Reisenbach/Mudau) waren die jüngsten gerade mal elf Jahre alt. Genauso erfreulich wurde jedoch die Teilnahme von Kristin Rüger (TSV Tauberbischofsheim) und Isabell Boger (TV Königshofen) gewertet, die mit 25 beziehungsweise 23 Jahren noch ihr Können an den Geräten zeigten.

Für die Zuschauer stellte der Wettkampf einen wahren Augenschmaus dar: Während am Boden bis hin zu den Kombinationen Flick-Flack – Salto rückwärts und Überschlag – Salto vorwärts alles zu sehen war, wurden am Barren Kippen und auf dem Balken Räder, Handstände und Salti-Abgänge gezeigt. Mit sauber geturnten Yamashitas – Überschlägen über den Sprungtisch mit Bücken und Strecken der Hüfte in der zweiten Flugphase – sicherten sich Angela Barthel und Sanisa Abedini (beide TV Germania Obrigheim/TV Neunkrichen) die Tageshöchstwertungen im Kürbereich.
 
Bereits beim Vorkampf hatten sich in dieser Wettkampfklasse der TSV Tauberbischofsheim und der TV Königshofen eine Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert: Bei einer Gesamtpunktzahl von 193,10 Punkten war der Vorsprung der Königshöfer von 0,4 Punkten wahrlich hauchdünn. Auch beim Rückkampf gab sich keine der beiden Mannschaften ein Blöße. Beide lieferten sauber ab, sodass ein gefühlter Gleichstand erzielt wurde.
 
Letztendlich hatten beide Vereine Pech: Der TSV Tauberbischofsheim, weil er sich mit einem Minimal-Rückstand von 0,1 Punkten mit Platz zwei begnügen musste und der TV Königshofen, weil die Turnerin Lena Fürst sich am dritten Gerät einen Bänderriss zuzog und wohl für einige Zeit ausfallen wird. Weniger knapp ging es auf den weiteren Plätzen zu: Die mit nur fünf Mädchen gestartete TSG Reisenbach/Mudau sicherte sich souverän Platz drei, gefolgt vom TV Germania Obrigheim/TV Neunkirchen und den Youngsters von der TSG Reisenbach/Mudau 2. ib

Siegerliste Vorkampf 2011
Siegerliste Rückkampf 2011
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2011_Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen weiblich

Gaueinzelmeisterschaften Gerätturnen: 120 Mädchen aus acht Vereinen gingen an den Start / Schwierige Elementkombinationen und stilvolle Bodenküren gezeigt

Titel in acht Klassen vergeben

Tauberbischofsheim. Nur zwei Wochen nach dem Beginn der Liga-Runde im Gerätturnen standen für die Turnerinnen im Main-Neckar-Turngau die Gaueinzelmeisterschaften an. 120 Mädchen aus den Vereinen TV Neunkirchen, TV Königshofen, TSV Tauberbischofsheim, SpVgg Neckarelz, SV Germania Obrigheim, FC Grünsfeld, TSG Reisenbach/Mudau, TV Mosbach und VfR Reicholzheim gingen am Samstag in Tauberbischofsheim an den Start. Dabei wurden Gaumeistertitel in acht Klassen vergeben.


Bereits am Morgen waren die Mädchen ab der Altersklasse 12/13 Jahre an der Reihe. Für die Turnerinnen ab 16 Jahre war dabei ein Kürwettkampf vorgeschrieben. Die jüngeren hatten die Wahl zwischen Kür und Pflicht. Bei zweitem müssen die Übungen an den Geräten Barren, Boden, Balken und Sprung in einer genau vorgeschriebenen Reihenfolge absolviert werden. Dabei galt es, die Schwierigkeitsstufen P4 bis P6 (12/13 Jahre) beziehungsweise P5 bis P7 (14/15 Jahre) zu turnen. In der P7 sind dabei beispielsweise schon Rad und Handstand auf dem Balken und ein Überschlag am Boden zu zeigen.
Bei den Kürübungen sind den Mädchen bestimmte Vorgaben gesetzt, innerhalb derer sie ihre Übungen individuell zusammenstellen können. Besonders die Bodenübungen, die auf Musik geturnt werden, weckten dabei das Interesse und den Zuspruch des Publikums.
In der Altersklasse W12/13 konnte sich im Pflichtbereich Chantal Reinhard vom TSV Tauberbischofsheim mit 58,30 Punkten gegen 14 Konkurrentinnen durchsetzten, gefolgt von ihren Vereinskameradinnen Clara Zwerger und den punktgleichen Klara Müller und Thea Wiltschek. Die Zweitplatzierte erreichte mit 15,70 Punkten am Barren die Höchstwertung in dieser Altersklasse.

Im Kürbereich legte Alexandra Rommel vom TV Mosbach einen nahezu fehlerfreien Wettkampf hin. Auch ihre Vereinskameradin Jasmin Krischke glänzte mit gut geturnten Übungen, musst sich mit sechs Zehnteln Rückstand aber der Erstplatzierten geschlagen geben.
Im Pflichtwettkampf der Altersklasse 14/15 erturnten sich Vanessa Link (SpVgg Neckarelz) und Cathrin Wohlfahrt (TSV Tauberbischofsheim jeweils drei „15er-Wertungen“ von 16 möglichen Punkten. Lediglich einige Wackler am Schwebebalken sorgten für Abzüge. Auch hier zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf innerhalb des siebenköpfigen Feldes ab, das letztendlich die Neckarelzerin mit 60,30 Punkten für sich entscheiden konnte.


Im Kürbereich dieser Altersklasse waren nur drei Turnerinnen am Start. Hier setzte sich Patricia Graf vom TV Mosbah durch. Bei den 16- und 17-Jährigen, die einen Kürwettkampf bestritten, bei dem nur die drei besten Geräte gezählt wurden, legte Lisa Hennegriff von der TSG Reisenbach/Mudau einen Start-Ziel-Sieg hin: Sie sicherte sich an Sprung, Barren und Boden die Höchstwertungen und setzte sich damit ganze 2,20 beziehungsweise 2,80 Punkte vor der Zweitplatzierten Theresa Barthel (TSV Tauberbischofsheim) und der Bronzemedaillen-Gewinnerin Bianca von Baumbach (TV Königshofen) ab, die allesamt eine Kippe am Barren und einen Flick-Flack am Boden zeigten.

Je älter die Mädchen werden, desto kleiner wird leider das Feld. Dennoch gebührt Larissa Volkert vom TV Königshofen eine besondere Ehre, da sie als einzige Turnerin „18+“ startete und ihren Wettkampf mit solider Leistung zu Ende brachte. Sie zeigte einen Bogengang rückwärts auf dem Balken und einen Überschlag über den Sprungtisch.


Ganz anders sah das Feld bei den jungen Turnerinnen aus, die am Nachmittag die Wörthalle bevölkerten: Mit 43 Starterinnen in der Altersklasse 8/9 und 35 Starterinnen in der Altersklasse 10/11 mussten sich die jungen Turnerinnen einer harten Konkurrenz stellen.
Bei den Jüngsten, die die Pflichtübungen P2 bis P4 den Kampfgerichtern präsentierten, ging es richtig eng zu: Zwischen den ersten achtplatzierten Mädchen lag nach vier Geräten nicht mal ein Punkt Unterschied. Die Mädchen aus Mosbach, Neunkirchen und Königshofen zeigte allesamt konstante Leistungen, die mit Wertungen nahe der Höchstpunktzahl belohnt wurden. Mit 13,9 Punkten am Barren erreichte Rebecca Greeuw die höchste Wertung und nicht zuletzt dadurch auch den ersten Platz in der Gesamtwertung. Platz Zwei teilten sich Alicia Lesch (TV Köngigshofen) und Sofia Dokukina (TV Mosbach). Außer dem VFR Reicholzheim waren in dieser Altersklasse alle Vereine am Start und sorgten dadurch für einen spannenden Wettkampf.


Die Zehn- und Elfjährigen zeigten Übungen der Stufe P3 bis P5. Dabei wurden beispielsweise am Barren Mühlumschwung und Unterschwung aus dem Stütz gezeigt. Durch solide Leistungen an allen vier Geräten konnte sich Sina Markert vom TV Königshofen einen Punkt vor der Konkurrenz absetzten. Sie nahm den Siegerpokal mit nach Hause. Auf die Plätze zwei und drei turnten sich Marie-Eve Steinam (TSV Tauberbischofsheim) und Kristin Hönig (TV Königshofen).
Die Siegerehrung, bei der es für jede Turnerin eine Medaille sowie für alle Erstplatzierten einen Pokal und für die weiteren Treppchenplätze Medaillen gab, wurde von Margarethe Stockmeister vom Main-Neckar-Turngau durchgeführt. Unterstützt wurde sie von Christine Förtig und Kristina Stockmeister von der Main-Neckar-Turnerjugend.

Stellvertretend für alle Trainer und Turner sprach Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald dem TSV Tauberbischofsheim einen Dank für die Organisation und die Durchführung des Wettkampfes aus. Auch hob sie hervor, dass ein solcher Wettkampf nicht ohne Kampfrichter zu bewerkstelligen wäre und sie zudem froh sei, dass immer noch genügend Menschen bereit seien, ihre Freizeit ehrenamtlich für das Trainieren von Kindern zu „opfern“. „Ein richtiges Opfer ist es jedoch nicht. Auch nach 30 Jahren macht mir diese Aufgabe Spaß. Und ich denke, damit spreche ich für alle“, schloss sie die Veranstaltung. Ib
Hier gibt es die Ergebnisse...
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Gauentscheid weiblich 2011

Einen neuen Rekord gab es beim Gauentscheid Gerätturnen am vergangenen Samstag in der Wörth-Halle in Tauberbischofsheim zu verzeichnen: Insgesamt 300 Mädchen aus 13 Vereinen zeigten an den olympischen Geräten ihr Können. Nie zuvor waren so viele Vereine aus dem Main-Neckar-Turngau angereist, um sich miteinander zu messe. Traditionell bildet der Gauentscheid den Auftakt der neuen Turnsaison. Aufgeteilt in Gau- und Bezirksklasse zeigen die Mädchen Übungen an Stufenbarren bzw. Reck, Boden, Sprung und Schwebebalken. Die Anforderungen der Bezirksklasse sind jeweils etwas höher als die im Gau. So wird auch Mannschaften und Vereinen, die nur einmal die Woche trainieren können, die Chance geboten, einen erfolgreichen Wettkampf zu absolvieren.
Den Anfang machten am Samstagmorgen die zehn- und elfjährigen. In der Gauklasse konnte sich der TSV Tauberbischofsheim gegen die starke Konkurrenz in Form von zehn teilnehmenden Mannschaften durchsetzten. Wie in allen Klassen und Altersstufen können fünf Turnerinnen antreten, pro Gerät kommen dann die besten drei in die Gesamtwertung. In der Bezirksklasse konnte sich der TV Mosbach den ersten Platz erturnen. Der TSV Tauberbischofsheim und der TV Königshofen folgten nur mit geringen Abständen. Die höchste Wertung in dieser Altersklasse ging an Felicia Fürst (Mosbach) und Marie-Eve Steinam (Tbb). Beide Turnerinnen zeigten am Barren markellose Felgaufzüge, Um- und Unterschwünge und wurden von den Kampfrichtern mit 14,8 von 15 möglichen Punkten belohnt.
Ab circa zwölf Uhr kehrte dann noch mehr Trubel in die Sporthalle ein. Während die Mädchen mittleren Alters bei der Siegerehrung gefeiert wurden, liefen die Wettkampfvorbereitungen für die Altersklassen 6/7 und 8/9 auf Hochtouren. Die jüngsten Turnerinnen starten allesamt in der Gauklasse. Fünf Mannschafen gingen hier an den Star. Als jüngste Starterin konnte sich die gerade mal fünf Jahre alte Emily Gutjahr zusammen mit ihrer Mannschaft von der SpVgg Neckarelz den ersten Platz sichern. Mit je nur einem Punkt Abstand folgten der SV Germania Obrigheim und der SV Neunkirchen. Beide Vereine nahmen zum ersten Mal am Gauentscheid teil und bereichern somit die Vereinslandschaft im Bereich Geräteturnen.
Bei den acht- und neunjährigen Mädchen gingen in der Gauklasse zehn, in der Bezirksklasse neun Mannschaften an den Star. In der Gauklasse können die Übungen P2 bis P3 geturnt werden. Tiana Kampp von der SpVgg Nackarelz erlaubte sich am Barren keinen Fehler und konnte stolz und mit voller Punktzahl (13.00 Pkt.) das Gerät verlassen. Dennoch musste sich ihr Team letztendlich dem TV Wertheim geschlagen geben, das mit 147,20 Punkten den Mannschafts-Sieg einfuhr. Auch in der Bezirksklasse lieferten sich die Mädchen harte Kämpfe um die Punkte. Sieger wurde der TV Mosbach, dicht gefolgt vom TV Königshofen, der mit nur vier Mädchen und somit mit einer Streichnote weniger an den Start ging.


Am Nachmittag wurden die Übungen schwerer, die Teile anspruchsvoller und die Turnerinnen älter. In der Gauklasse der Altersstufe 12/13 zeigt sich die TSG Reisenbach-Mudau stark und belegte mit ihren zwei Mannschaften den ersten und dritten Rang. Die Silbermedaille ging an TV Wertheim. Die höchste Wertung dieser Klasse konnte Lena Farrenkopf von der TSG Reisenbach-Mudau am Barren erzielen (14,9 Pkt.). Ihre Vereinskameradin Dorothee Fischer sicherte sich mit einer gekonnten Hocke über den Tisch (14,70 Pkt.) die beste Wertung am Sprung. Für Mädchen, deren Vereine keine ganze Mannschaft in einer Altersklasse stellen kann, gibt es die Möglichkeit, als Einzelstarter in der Gauklasse anzutreten. Wiebke Schifferdecker vom TV Aglasterhausen ließ die Konkurrenz hierbei hinter sich und siegte mit 56,70 Punkten. Auch in der Atlersklasse 14/15 konnte sich Aglasterhausen den Titel sichern: Johanna Bender setzte sich gegen vier Mitturnerinnen durch. Eine fehlerlose Balkenübung (15,00 Pkt.) zeigte die zweite Siegerin dieser Altersklasse, Christine Roos vom TSV Buchen. Einen guten Wettkampf, leider ohne Konkurrenz, lieferte auch Jenny Kuhn vom SV Neunkirchen in der Altresklasse 16+.
In der Bezirksklasse 12/13 wetteiferten der TV Mosbach und zwei Mannschaften des TSV Tauberbischofsheim. Die höchste Wertung konnte Ann-Sophie Menrath vom TSV Tauberbischofsheim mit 15,70 von 16 möglichen Punkten sowohl am Barre, als auch am Balken erzielen. Zusammen mit den starken Leistungen ihrer Teamkolleginnen konnte sich der TSV dadurch vor dem mit nur vier Turnerinnen gestarteten TV Mosbach absetzten. 3,2 Punkte Vorsprung hatten die Gastgeberinnen am Ende Vorsprung.
Eine Altersklasse darüber stellten in der Bezirksklasse nur der TV Königshofen und der TV Mosbach eine Mannschaft. Mit einer souveränen Darbietung und jeweils mindestens vier 16er Wertungen pro Gerät siegte de TV Mosbach am Ende. Marie-Kristin Wittmann (Mosbach) erzielte mit ihrer perfekt geturnten Bodenübung, die von den Kampfrichtern mit vollen 17 Punkten belohnt wurde, die Tageshöchstwertung. Sie zeigt auch sonst einen nahezu fehlerlosen Wettkampf: Im Einzelvergleich kommt sie auf 66,80 Punkte von 68 möglichen. Dies bedeutete Rang eins.


In der Gauklasse 14/15 gingen fünf Mannschaften an den Start. Hier zeigte der TV Wertheim seine Dominanz und sicherte sich die ersten beiden Plätze. Naomi Klingert erturnte sich am Boden mit 15,40 Punkten die höchste Wertung dieser Klasse.
In der Bezirksklasse 16/17 trat der TSV Tauberbischofsheim konkurrenzlos an. Die Turnerinnen lieferten jedoch eine homogene Teamleistung: Im Einzelvergleich liegen zwischen den Ergebnissen aller fünf Turnerinnen nur fünf Zehntel Differenz. Teresa Bartel siegte in der Einzelkonkurrenz jedoch hauchdünn vor Ramona Lutz, Cathrin Wolfahrt und Jana Hauke, die punktgleich liegen sowie Lisa Baum.
In der sogenannten „Offenen Klasse – 1997 und älter“ bietet sich den Vereinen die Möglichkeit, altersheterogene Mannschaften antreten zu lassen. In besonderer Weise wurde dies vom SV Königheim genutzt. Um ihre Mädchen zu unterstützen ging die Trainerin Claudia Bauer mit über 40 Jahren noch einmal an den Start. Sie glänzte an Boden und Barren und sicherte sich sogar die beste Wertung ihrer Mannschaft. In der Teamwertung musste der SV Königheim jedoch hinter dem TV Königshofen und der TSG Reisenbach-Mudau zurückstecken. Die Königshöfer Mädels siegten trotz kleinerer Patzer mit 187,60 Punkten. Larissa Volkert errang mit 16,70 Punkten für ihre sauber vorgetragene Übung am Schwebebalken mit Rad, ganzer Drehung auf einem Bein, Sprüngen und Salto Abgang die beste Wertung der Klasse. Die Turnerin des TV Königshofen siegte auch in der Einzelwertung vor Teamkollegin Bianca von Baumbach und der Reisenbach-Mudauerin Lisa Hennegriff, die an Boden und Sprung glänzte.
Die gebotene Faszination Gerätturnen verfolgten insgesamt circa 400 Zuschauer, verpflegungstechnisch bestens versorgt durch die Turnabteilung des TSV Tauberbischofsheim. Der nächste spannende Wettkampf steht jedoch schon kurz bevor: Der ausgetragene Gauentscheid dient in der Bezirksklasse zur direkten Qualifikation zum Bezirksentscheid. Schon in zwei Wochen gilt es für alle ersten und zweiten Sieger dieser Klasse, sich in Michelfeld erneut zu präsentieren. Am 10. April treffen dort die Mannschaften des Main-Neckar-Turngaus auf starke Konkurrenz aus den Turngauen Mannheim, Heidelberg und Elsenz-Sinsheim. In einem packendenden Wettkampf geht es dann weiter um die Qualifikation für das Landefinale.

Die Sieger der Gauklasse:
W6/7: 1. SpVgg Neckarelz (133,60 Pkt.), 2. SV Germania Obrigheim (132,60 Pkt.), 3. SV Neunkirchen (131,3 Pkt.)
W8/9: 1. TV Wertheim (147,20), 2. SpVgg Neckarelz (145,70 Pkt.), 3. TV Hardheim 1 (145,10 Pkt.)
W10/11: 1. TSV Tauberbischofsheim (159,50 Pkt.), 2. TSG Reisenbach-Mudau 1 (158,30 Pkt.), 3. TV Wertheim 1 (156,80 Pkt.)
W12/13: 1. TSG Reisenbach-Mudau 1 (171,90 Pkt.), 2. TV Wertheim 2 (167,90 Pkt.), 3. TSG Reisenbach-Mudau (164,10 Pkt.)
W14/15:1. TV Wertheim 2 (178,60 Pkt.), 2. TV Wertheim 1 (166,25 Pkt.), 3. SV Königheim 1 (164,00 Pkt.)
Einzelturnerinnen W12/13: 1. Wiebke Schifferdecker (TV Aglasterhausen, 56,70 Pkt.), 2. Katharina Fischer (TSV Buchen, 55,40 Pkt.), 3. Helena Paltzer (TSV Buchen, 54,4 Pkt).
Einzelturnerinnen W14/15: 1. Johanna Bender (TV Aglasterhausen, 58,9 Pkt.), 2. Christine Roos (TSV Buchen, 58,3 Pkt.), 3. Lena Mladek (57,7 Pkt.).
Einzelturnerinnen W16+: 1. Jenny Kohn (SV Neunkirchen, 55,70 Pkt.)

Die Sieger der Bezirksklasse (je die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich zum Bezirksentscheid):
W8/9: 1. TV Mosbach 1 (160,60 Pkt.), 2. TV Königshofen (157,60 Pkt.) 3. TSV Tauberbischofsheim 1 (156,30 Pkt.)
W10/11: 1. TV Mosbach (171,60 Pkt.) , 2. TSV Tauberbischofsheim (168,10 Pkt.), TV Königshofen (167,30 Pkt.)
W14/15: 1. TV Mosbach (197,70 Pkt.), 2. TV Königshofen (171,30 Pkt.)
W 12/13: TSV Tauberbischofsheim 1 (181,20 Pkt.), 2. TV Mosbach (177,90 Pkt.), 3. TSV Tauberbischofsheim 2 (170,50 Pkt.)
Offene Klasse (1997 und älter): 1. TV Königshofen (187,69 Pkt.), TSG Reisenbach-Mudau (183,70 Pkt.), 3. SV Königheim (157,40 Pkt.)

Ergebnisliste Gauklasse
Ergebnisse Bezirksklasse
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Gauentscheid männlich 2011

„Turnen lebt“ – frei nach diesem Motto wurden in der Königheim Brehmbachtalhalle der Gauentscheid männlich des Main-Neckar-Turngaues ausgetragen. Ähnlich wie bei den Mädchen (wir berichteten) gingen die Turner in sechs Altersklassen in Gau- und Bezirksklasse an den Start.
Die Jungen der Gauklasse zeigten bei ihren Wettkämpfen Übungen an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck. Hier lieferten sich die Vereine TV Königshofen, TSV Buchen und Gastgeber SV Königheim ein spannendes Kräftemessen. Bei den Jüngsten, den sechs- und siebenjährigen, bei denen nur in der Gauklasse geturnt wird, konnte sich der TV Königshofen mit131,70 Punkten den ersten Platz sichern. Die Siege in den Altersklassen 8/9 und 10/11 Jahre gingen hingegen an die Mannschaften des TSV Buchen.
In der Bezirksklasse liegen die Anforderungen höher als in der Gauklasse: Es müssen schwerere Übungen gezeigt werden und zudem alle sechs olympischen Geräte – also zusätzlich Seitpferd und Ringe – beturnt werden. 51 Teilnehmer aus 14 Mannschaften lieferten sich in dieser Klasse einen fairen Wettkampf um die begehrten Qualifikationsplätze. Jeweils die besten beiden Mannschaften jeder Altersklasse haben hier die Möglichkeit, sich zum Bezirksentscheid in Michelfeld (Elsenz-Turngau Sinsheim) zu qualifizieren. Besonders starkt präsentierte sich am Wettkampftag der FC Hettingen: In allen Altersklassen schaffte der Verein die Qualifikation. Nur in der Altersklasse 8/9 Jahre musste Hettingen sich dem TV Königshofen geschlagen geben. Verschuldet durch einige verletzungsbedingte Ausfälle in den Vereinen Königshofen und Königheim gingen die Jungs vom FC Hettingen in drei Altersklassen leider konkurrenzlos an den Start. Trotzdem zeigten sie einen souveränen Wettkampf mit höchsten Schwierigkeiten an allen Geräten. Was sie und alle anderen Qualifizierten drauf haben, werden sie dann am 10. April beim Kräftemessen mit den Turngauen Heidelberg, Mannheim und Elsenz Sinsheim demonstrieren. Die Siegerehrung wurde vom Vorsitzenden der Main-Neckar-Turnerjungend, Thomas Busch, sowie Natalie Kraus und Torben Goldschmidt (ebenfalls MNTJ) durchgeführt.



Qualifizierte Mannschaften für den Bezirksentscheid:

M8/9 TV Königshofen 239,5 P.
FC Hettingen1 233,5 P.

M10/11 FC Hettingen 250,3 P.
SV Königheim 244,8 P.

M 12/13 FC Hettingen 260,4 P.
TV Königshofen 259,2 P.

M14/15 FC Hettingen 247,2 P.

M16/17 FC Hettingen 282,5 P.

Offene Klasse FC Hettingen 198,1 P.

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Gaueinzelmeisterschaften weiblich 2010

Die Gaueinzelmeisterschaften im Gerätturnen weiblich fanden wir jedes Jahr in Tauberbischofsheim in der Sporthalle am Wört statt. Die Organisation und die Leitung unterlag der Fachwartin des Main-Neckar-Turngaues für das Gerätturnen Margarete Stockmeister und sie konnte in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung mit insgesamt 140 Turnerinnen aus den Vereinen TV Königshofen, TV Wertheim, TV Mosbach, TSG Reisenbach/Mudau, SpVgg Neckarelz, FC Grünsfeld und dem Ausrichter TSV Tauberbischofsheim, verzeichnen. Geturnt wurde ein Geräte-Vier-Kampf an den Olympischen Geräten Stufenbarren, Sprung, Schwebebalken und Boden im Alter von 8 bis 19 Jahren.

In der Altersklasse der 18+ gingen nur noch 3 Turnerinnen an den Start und diese waren alle vom TSV Tauberbischofsheim. Petra Keller konnte sich den Gaumeistertitel vor Julia Hauke und Julia Hönig im Kürwettkampf erturnen.
Bei den 16/17 Jährigen waren es auch nur noch 5 Turnerinnen und hier erkämpfte sich mit sauber geturnten Kürübungen den Gaumeistertitel Teresa Barthel vom TSV Tauberbischofsheim vor Bianca von Baumbach und Larissa Volkert vom TV Königshofen.
Im Wettkampf der 14/15 Jährigen starteten 16 Turnerinnen im Kürwettkampf und hier konnten sich die Turnerinnen vom TV Mosbach mit zum Teil perfekten Übungen die ersten drei Plätze teilen. Abedini Sanisa und Briem Vivien erturnten sich mit hochklassigen Kürübungen die gleiche Gesamtpunkzahl und teilten sich somit den Gaumeistertitel. Lea-Sophie Bödy vom TV Mosbach konnte sich die Bronzemedaille sichern.
Bei den 12/13 Jährigen Turnerinnen konnte man zwischen Kür und Pflicht-Wettkampf wählen. Im Kürwettkampf starteten 6 Turnerinnen und auch dieser Wettkampf wurde von den Mädchen vom TV Mosbach dominiert. Alexandra Rommel holte sich den Siegerpokal vor ihrer Vereinskameradin Jasmina Krischke. Ann-Sophie Menrath vom TSV Tauberbischofsheim konnte sich den dritten Platz erturnen und somit die Bronzemedaille. Im Pflicht-Wettkampf gingen 22 Mädchen an den Start. In diesem großen Teilnehmerfeld konnte sich mit konstanten Leistungen an allen Geräten Vanessa Link von der SpVgg Neckarelz den Titel erturnen vor Klara Müller und Chantal Reinhard vom TSV Tauberbischofsheim.


Insgesamt 37 Turnerinnen gingen im Pflicht-Wettkampf der 10 und 11 Jährigen an den Start. Hier war das Teilnehmerfeld sehr eng und es wurde um jedes Zehntel gekämpft. Am Ende konnte sich mit einem konstant geturnten Wettkampf an allen vier Geräten Sina Markert vom TV Königshofen den Titel erturnen vor Thea Wiltschek vom TSV Tauberbischofsheim und Isabell Bauer von der SpVgg Neckarelz, die gemeinsam sich die Silbermedaille holten.
Das stärkste Teilnehmerfeld mit insgesamt 42 Turnerinnen war der Wettkampf der acht und neunjährigen Mädchen. Sie turnten zum Teil das erste Mal einen Wettkampf mit den Pflichtübungen der Leistungsklasse vier. Auch hier entschied jedes Zehntel um Sieg oder Niederlage. Den Titel konnten sich Kristin Hönig vom TV Königshofen und Stojkaj Flora vom TV Mosbach teilen und den 3. Platz mit nur 0,05 Punkten dahinter ging an Selina Watzal von der SpVgg Neckarelz.

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Gauliga Vorkampf 2010

Am 30. Oktober 2010 fand in Tauberbischofsheim der Vorkampf der Gauliga des Main-Neckar-Turngaus statt. Hier nahmen der TSV Tauberbischofsheim, der TV Königshofen, die TSG Reisenbach/Mudau und die SpVgg Neckarelz teil.



Die jüngeren Turnerinnen der Jahrgänge 1998 u.j. starteten in der C-Liga. Sie turnten die Pflichtübungen der Leistungsstufe P3 bis P5.
Diese erfordern beispielsweise am Boden eine Radwende und einen Handstand, abrollen, am Balken einen Radwende-Abgang, am Barren einen Umschwung mit anschließendem Unterschwung und am Sprung eine Hocke über den Sprungtisch.

In der B-Liga starteten die Turnerinnen der Jahrgänge 1995 u.j. Sie turnten die Pflichtübungen der Leistungsstufe P5 bis P7.
Diese erfordern beispielsweise am Boden einen Schrittüberschlag, am Balken eine Rad, am Barren zwei Kippaufschwung und am Sprung einen Handstandüberschlag über den Sprungtisch.


In der A-Liga starteten die ältesten Turnerinnen, diese Liga ist altersoffen. Sie turnten Kürübungen der Leistungsstufe KM 4. In diesem Wettkampf müssen spezielle Elementgruppenanforderungen (EGAs) erfüllt werden. Dies sind beispielsweise am Barren eine 1/2 Längsachsendrehung, am Balken ein akrobatisches Element auf dem Balken und am Boden eine gymnastische Verbindung aus zwei unterschiedlichen Sprüngen. Ebenso zählt der Schwierigkeitswert zum Ausgangswert der Übungen dazu, dieser wird durch die Elementauswahl der Turnerin (Element der Nationalen Liste und des Code de points) ermittelt.
Der Rückkampf findet am 29. Januar 2010 ebenfalls in Tauberbischofsheim statt. Die Ergebnisse des Vor- und Rückkampfs werden addiert, damit steht der Sieger der Gauliga 2010/2011 fest.
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Gaueinzelmeisterschaften im Gerätturnen weiblich 2009

Ausrichter für die Gaueinzelmeisterschaften im Gerätturnen weiblich war wie in den vergangenen Jahren die Turnabteilung des TSV Tauberbischofsheim.
Fachwartin des Main-Neckar-Turngaues für das Gerätturnen weiblich, Margarete Stockmeister fungierte wiederum im doppelter Funktion und sie konnte in der Sporthalle am Wört die besten Turnerinnen aus den Vereinen TV Königshofen, TV Mosbach, TSG Reisenbach/Mudau, TV Wertheim und den Ausrichter TSV Tauberbischofsheim begrüßen. Erfreulich stellte sie fest, dass in diesem Jahr eine gute Beteiligung von fast 100 Turnerinnen zu verzeichnen war. Sie begrüßte Waltraud Grünwald, die als Gaukampfrichterwartin den Kampfrichterinnen an den Geräten Stufenbarren, Schwebebalken, Boden und Pferdsprung letzte Informationen gab und an den Geräten einsetzte.

Am Vormittag starteten die Jüngsten des Main-Neckar-Turngaues mit den Schülerinnen F und E. Sie turnten einen Pflicht-Vier-Kampf der Leistungsstufen 2 bis 5. Die Schülerinnen F, mit 28 Starterinnen, gerade mal 7 bis 9 Jahre jung zeigten bereits beachtliche Leistungen in der Leistungsklasse 4 und hier gingen alle gemeldeten Vereine an den Start und am Ende hatte Marie-Eve Steinam vom TSV Tauberbischofsheim den Meistertitel für sich entscheiden können vor Thalia Ebert vom TV Mosbach und Sina Markert vom TV Königshofen. Die jungen Damen lieferten sich bis zum Schluß einen spannenden Wettkampf, den sie lagen von Platz eins bis drei nur 0,6 Punkte auseinander. Bei den Schülerinnen E (10 und 11 Jahre) starteten insgesamt 29 Turnerinnen. Fast alle turnten die Leistungsstufe 5 und hier waren die Turnerinnen des TV Mosbach sehr stark und sie zeigten fast perfekte Übungen. Die Tageshöchstwertung in dieser Alterklasse erzielte Jasmina Krischke mit 14,80 Punken von 15 möglichen und sie konnte sich auch den Meistertitel in ihrer Altersklasse sichern vor ihren Vereinskameradinnen Julia Krüger und Stella Tziapkinakis.

In der Altersklasse der Jugendturnerinnen D und C konnten sich die Turnerinnen entweder für einen Pflicht-Vier-Kampf oder einen Kürwettkampf entscheiden. Bei den Pflichtübungen gingen 10 Turnerinnen aus allen gemeldeten Vereinen an den Start und sie turnten meistens die Leistungsstufe 6. Alexandra Rommel vom TV Mosbach turnte einen souveränen Wettkampf und konnte hier klar den Meistertitel für sich entscheiden, die höchste Wertung erreichte sie am Stufenbarren mit 15,60 Punkte von 16. Der zweite Platz ging an Vivien Söllner vom TSV Tauberbischofsheim und Platz drei an Lena Hört von der TSG Reisenbach/Mudau.
In der anspruchsvolleren Klasse der Kürübungen gingen 9 Turnerinnen aus den Vereinen TV Mosbach, TSV Tauberbischofsheim und TV Königshofen an den Start. Bei den Kürübungen sind besondere Kriterien zu beachten und es werden bereits hohe Anforderungen von den Turnerinnen verlangt. Alle Mädchen zeigten sehr schöne kreative Kürübungen und mit dem neuen Wertungssystem waren die Kampfrichterinnen sowie die Turnerinnen gefordert. Die beste Kürübung am Stufenbarren zeigt Jana Hauke vom TSV Tauberbischofsheim, am Schwebebalken oder Zitterbalken konnte Patricia Derr vom TSV Tauberbischofsheim die Kampfrichterinnen überzeugen, am Boden präsentierte Angela Barthel vom TV Mosbach mit Salti und Flick-Flack eine hervorragende Bodenübung und für ihren fast perfekt gezeigten Überschlag über den Sprungtisch wurde sie ebenfalls mit der höchsten Wertung belohnt. Angela hatte am Ende auch die Nase vor und sicherte sich den Titel vor ihrer Vereinskameradin Vivien Briem. Platz drei konnte sich Jana Hauke vom TSV Tauberbischofsheim sichern.

Bei den Jugendturnerinnen C gingen bei den Pflichtübungen nur noch 4 Turnerinnen an den Start und sie lieferten sich alle einen knappen Wettkampf wobei am Ende die drei Turnerinnen von der TSG Reisenbach/Mudau die drei ersten Plätze unter sich entscheiden konnten. Platz eins belegte Kristin Geier vor Lisa Hennegriff und Franziska Hartl.
Im Kürwettkampf gingen 6 Turnerinnen von den Vereinen TV Mosbach, TSV Tauberbischofsheim und TV Königshofen an den Start und hier ging es auch ganz schön eng zu. Alle zeigten sehr schöne und sauber geturnte Übungen. Bianca von Baumbach vom TV Königshofen konnte am Stufenbarren die höchsten Punkte erzielen, Teresa Bathel vom TSV Tauberbischofsheim zeigte die beste Schwebebalkenübung ohne Abstieg und mit ihrem Handstandüberschlag am Sprungtisch konnte sie ebenfalls die Kampfrichterinnen überzeugen. Die hochwertigste Bodenübung präsentierte Lea-Sophie Bödy vom TV Mosbach und sie holte sich am Ende auch den Gautitel vor ihrer Vereinskameradin Monique Elsäßer und Platz drei sicherte sich Teresa Barthel vom TSV Tauberbischofsheim.

Bei den Jugendturnerinnen B Jahrgang 1993/92 gingen nur noch 4 Turnerinnen an den Start, zwei von Tauberbischofsheim und zwei von Königshofen. Hier mussten die jungen Damen nur noch drei Geräte turnen bzw. sie konnten sich das schlechteste Gerät streichen lassen. Alle vier lieferten sich einen spannenden Wettkampf und am Ende erturnte sich Lena Fürst vom TV Königshofen den ersten Platz vor Julia Hauke und Julia Hönig vom TSV Tauberbischofsheim.

Bei den Jugendturnerinnen A startete nur noch Petra Keller vom TSV Tauberbischofsheim in dieser Alterklasse und sie turnte ohne Konkurrenz ihren Wettkampf sauber und gekonnt.

Bei der Siegerehrung erhielten alle Teilnehmerinnen für ihre Leistungen eine Urkunde von den Gaujugendfachwartinnen Kristina Stockmeister und Christine Förtig überreicht. Für die Erstplatzierten gab es erstmalig einen Pokal und für die Plätze zwei und drei eine Medaille. Gauoberturnwartin Leistung, Renta Kraus bedankte sich bei Fachwartin Margarete Stockmeister für die gute Vorbereitung und Durchführung des Wettkampfes und diese bedanke sich bei allen Helferinnen und Helfern, Übungsleitern, Kampfrichterinnen und bei den Zuschauern für den reibungslosen Ablauf dieses Wettkampftages und wünschte allen einen schönen Heimweg.
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2009: Gaueinzelmeisterschaft im Gerätturnen weiblich und Synchronwettkampf der Gymnastik

Gaueinzelmeisterschaft im Gerätturnen weiblich und Synchronwettkampf der Gymnastik

Bereits zum zweiten Mal finden die Gaueinzelmeisterschaft im Gerätturnen weiblich und der Synchronwettkampf der Gymnastik im Main-Neckar-Turngau gemeinsam statt. Ausrichter war wieder einmal in bewährter Weise der TSV Tauberbischofsheim und dies schon seit Jahrzehnten. Insgesamt waren 115 Turnerinnen und 38 Gymnastik-Teams zu dieser Veranstaltung gemeldet. Die Fachwartin für Gerätturnen Margret Stockmeister zeigte sich über die Teilnehmerzahlen sehr zufrieden. Denn soviel wie in diesem Jahr waren schon lange nicht mehr am Start und die eine Höchstzahl wurde erreicht. Ähnlich ist es bei der Gymnastik. Hier konnte die Fachwartin Beate Papp ebenfalls ein Ansteigen der Teilnehmerinnen verzeichnen.
Im letzten Jahr lag es sicherlich an der Einführung der neuen Übungen und des neuen Wertungssystems, dass weniger am Start waren, doch mittlerweile spielt sich langsam alles ein und die Vereine sind wieder verstärkt am Wettkampf dabei.

Im Turnen waren Teilnehmerinnen aus den Vereinen TSG Reisenbach/Mudau, SpVgg Neckarelz, TV Mosbach, TV Königshofen, TSV Tauberbischofsheim und TV Wertheim am Start. Die Gymnastinnen kamen aus den Vereinen ETSV Lauda, TSV Tauberbischofsheim und TV Mosbach.
Den Anfang des Wettkampftages machten bei den Turnerinnen die Schülerinnen F (Jahrgang 99/2000) und die E-Schülerinnen (Jahrgang 97/98). Hier waren Übungen der Schwierigkeitsstufen P2 bis P4 bei den Schülerinnen F und P3 bis P5 in der Altersklasse E gefordert. Hier zeigte sich wieder einmal dass die „Kleinen“ noch mit viel Spaß und Eifer bei der Sache sind, denn mit insgesamt 74 Turnerinnen waren diese Altersklassen am stärksten belegt. Sie alle turnten einen Gerätevierkampf an den Geräten Boden, Balken, Barren/Reck und Sprung.
Während im einen Teil der Halle Rollen, Handstand, Rad, Sprünge usw. gezeigt wurden, wurde auch im anderen Teil gerollt, allerdings mit dem Ball. Außerdem wurden Seile, Bänder und Keulen geschwungen. Anders als im Turnbereich gingen hier immer zwei Gymnastinnen gleichzeitig an den Start. Synchronität, Eleganz und Geschicklichkeit waren besonders gefordert und die 18 Teams der Altersklassen E (99/2000) und D (97/98) zeigten mit Eifer was sie in den unzähligen Übungsstunden im Verein gelernt haben. Jeweils mit zwei Geräten mussten die Teams auf die Fläche und ihr Können unter Beweis stellen.
Am Ende wurden alle mit einer Urkunde belohnt und die Besten drei erhielten zusätzlich noch eine Medaille. Diese wurden bei der Siegerehrung vom Turngauvorsitzenden Werner Wießmann und vom Vorsitzenden der Turnabteilung des TSV Tauberbischofsheim Hans Gräbner überreicht. Die einzelnen Leistungen wurden immer wieder auch von den zahlreichen Zuschauern auf der Tribüne mit Beifall belohnt.

Beim zweiten Durchgang des Wettkampftages wurde es in der Halle ruhig. Dies lag zum einen daran, dass bei den „Älteren“ die Wettkampfbeteiligung nicht mehr ganz so hoch sind und hier oftmals auch nicht mehr ganz so viele Eltern die Fankurven belagern. Ein weiterer Grund liegt sicherlich auch darin, dass in diesen Altersklassen teilweise ein Gerätevierkampf als so genannte Kürmodifizierte Übung (KM-Übung) geturnt wurden. Hier müssen bzw. dürfen sich die Turnerinnen ihre Übungen aus verschiedenen Elementen selbst zusammenstellen. Schwierig haben es dabei auch die Kampfrichter, denn zum einen müssen die einzelnen Elemente je nach Schwierigkeit bewertet werden und natürlich muss auch die Ausführung berücksichtigt werden. KM-Übungen wurden in den Altersklassen D(95/96), C (93/94) und A/B verlangt. Alternativ dazu wurden aber auch noch Wettkämpfe mit den Pflichtübungen der P-Stufe in der Alstersklasse D ausgeschrieben, sowie in der Klasse C, wobei hier nur ein Dreikampf gezeigt werden musste. Die Turnerinnen konnten sich selbst entscheiden an welchen drei Geräten sie turnen wollen, bzw. konnten die schlechteste Wertung streichen lassen.
Bei der Gymnastik gingen Teams in den Altersklassen C (95/96), B (93/94), A (91/92) und bei den Frauen 18+ (90 und älter) an den Start. Auch im Bereich der Gymnastik mussten im letzten Jahr neue Übungen erlernt und intensiv trainiert werden. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es machte richtig Spaß den Gymnastinnen zu zusehen.
Den Zuschauern wurden in allen Bereichen tolle Leistungen geboten. Ab und zu kam es zwar auch vor, dass die Wettkämpferinnen nicht ganz mit ihrer Leistung zufrieden waren und auch die eine oder andere Träne der Enttäuschung wurde vergossen. Doch am Ende dieses zweiten Durchgangs erhielten alle als Anerkennung ihrer Leistung eine Urkunde und für die Plätze 1-3 gab es zusätzlich noch Medaillen.
Die Verantwortlichen dieses Wettkampfes zeigten sich mit dem Verlauf zufrieden, auch wenn es zu Verzögerungen kam. Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald erläuterte nochmals die Problematik, mit der man bei diesem Wettkampf zurecht kommen musste. Denn erstmals wurden im Turngaubereich die neuen KM-Übungen geturnt. Sie bedankte sich bei den Kampfrichtern, die sich dieser Aufgabe gestellt haben. Es hat Spaß gemacht bei diesem Wettkampf dabei zu sein, ob als Aktiver oder als Zuschauer. Außerdem hat es beiden Sportarten gut getan, dass dieser Wettkampf gemeinsam ausgetragen wurde. Jeder hat davon profitiert.
Die Ergebnisse im Überblick:

Gerätturnen, Gaueinzelmeisterschaft:

Schülerinnen F:
1. Ludwig Lea und Wolf Chantal (beide TV Mosbach),
3. Markert Sina (TV Königshofen),
4. Burow Franziska (TV Mosbach),
5. Fürst Felicia (TV Mosbach) und Lemmen Amelie (TV Wertheim)

Schülerinnen E:
1. Menrath Ann-Sophie (TSV Tauberbischofsheim),
2. Link Vanessa (SpVgg Neckarelz),
3. Schulz Sarah (SpVgg Neckarelz),
4. Watzal Julia (SpVgg Neckarelz),
5. Krischke Jasmina (TV Mosbach)

Schülerinnen D:
1. Hauke Jana (TSV Tauberbischofsheim),
2. Wolfarth Cathrin (TSV Tauberbischofsheim),
3. Baum Lisa (TSV Tauberbischofsheim),
4. Kreis Lena (TSG Reisenbach/Mudau),
5. Hennegriff Lisa (TSG Reisenbach/Mudau)

Schülerinnen D (KM):
1. Barthel Angela (TV Mosbach),
2. Rommel Alexandra (TV Mosbach),
3. Seubert Lisa (TV Königshofen),
4. Weckesser Mona (TV Königshofen),
5. Grimm Vivian (TV Königshofen)

Schülerinnen C:
1. Barthel Teresa (TSV Tauberbischofsheim),
2. Lutz Ramona (TSV Tauberbischofsheim),
3. Hannes Kathrin (TV Mosbach),
4. Fischer Leonie (TV Wertheim),
5. König Svenja (TV Wertheim)

Schülerinnen C (KM):
1. Fürst Lena (TV Königshofen),
2. Seus Julia (TV Königshofen),
3. Michelbach Louisa (TV Königshofen),
4. Von Baumbach Bianca und Klingert Isabell (beide TV Königshofen)

Jugendturnerinnen A (KM):
1. Ihrig Julia (TV Königshofen)

Jugendturnerinnen B (KM):
1. Ehler Julia (TSV Tauberbischofsheim),
2. Hauke Julia (TSV Tauberbischofsheim),
3. Hönig Julia (TSV Tauberbischofsheim)


Gymnastik, Synchronwettkampf:

E-Jugend:
1. Kristina Kriegert und Karen Zimmermann (TV Mosbach),
2. Vanessa Müller und Henriette Zorn (ETSV Lauda),
3. Nadja Bürgel und Catrin Sautner (TSV Tauberbischofsheim),
3. Barbara Eckert und Marie-Eve Steinam (TSV Tauberbischofsheim),
5. Anna Geiger und Vanessa Müller (ETSV Lauda)

D-Jugend:
1. Franziska Janssen und Lea Ruf (TV Mosbach),
2. Jasmin Ising und Marlen Mottner (TSV Tauberbischofsheim),
3. Lara Köhler und Alina Kriegert (TV Mosbach),
4. Laura Peschel und Franziska Ernst (ETSV Lauda),
5. Alina Maaß und Jana Nigi (TV Mosbach)

C-Jugend:
1. Svenja Hummel und Rebecca Neubert (TV Mosbach),
2. Natali Cabraja und Kristin Wuckert (TV Mosbach),
3. Winta Girmay und Jessica Kuhnhäuser (ETSV Lauda),
4. Rebecca Woditzka und Monja Woywat (TV Mosbach),
5. Carolina Dewor und Luisa Förtner (TSV Tauberbischofsheim)

B-Jugend:
1. Patricia Gschwendner und Leonie Schwartz,
2. Judith Miller und Milla Windermud,
3. Viola Peschel und Christine Esau (alle ETSV Lauda)

A-Jugend:
1. Svenja Kraft und Janina Spang (TSV Tauberbischofsheim)

Frauen 18+:
1. Christin Rappert und Nicole Rappert (ETSV Lauda)
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2009: LBS-Team-Cup Gerätturnen weiblich in Königshofen

Die Main-Neckar-Turnerjugend fand mit dem TV Königshofen einen erfahrenen Ausrichter für den diesjährigen LBS-Team im Gerätturnen weiblich. Dadurch war die Tauberfrankenhalle optimal vorbereitet und einem guten Gelingen stand nichts im Wege.

Es war ein großes Teilnehmerfeld dass sich an diesem Tag in Königshofen einfand. Insgesamt gingen 77 Mannschaften, also 370 Turnerinnen, aus den Vereinen TV Aglasterhausen, TSV Buchen, FC Grünsfeld, TV Hardheim, FC Hettingen, SV Königheim, TV Königshofen, TV Mosbach, SpVgg Neckarelz, VfB Reicholzheim, TSG Reisenbach-Mudau, TSV Tauberbischofsheim und TV Wertheim an den Start. Doch nicht nur in der Halle war ein großes Getummel, nein auch auf den Zuschauerrängen war kaum noch ein Platz zu finden.
Die Jugendvorsitzende der Main-Neckar-Turnerjugend Patricia Vath begrüßte am Morgen zunächst die Wettkampfklasse W 10/11. In der Gauklasse waren Übungen der Stufe P1 bis P3 von den 12 Mannschaften gefordert und in der höhren Bezirksklasse Übungen der Stufe P3 bis P5. Hier waren 8 Mannschaften am Start. Die Wertungen wurden teilweise schwer erkämpft. Die Kamprichter mussten sich immer wieder beraten um eine gerechte Wertung verkünden zu können. Es kam dann allerdings zu Verzögerungen und dieser Durchgang dauerte länger als geplant.
Erwartungsvoll standen die Mädchen der Wettkampfklasse W 8/9 schon bereit um mit ihrem Wettkampf zu starten. Es waren die jüngsten die an diesem Tag an den Start gingen und für viele war es der erste Wettkampf überhaupt der bestritten wurde. Dementsprechend goß war die Aufregung. Voller Konzentration und mit viel Ergeiz wurde auch hier um jeden Punkt gekämpft. Ja nicht vom Schwebebalken fallen,! Klappt der Umschwung? War der Sprung hoch genug? Hätten die Beine noch mehr gestreckt werden müssen? Die Freude in den Gesichter, wenn die Übung gelungen ist war immer wieder zu sehen. Doch ab und zu gab es auch enttäuschte Mienen. Denn nicht immer hat alles so geklappt wie man es sich gewünscht hätte. In der Bezirksklasse stellten sich 7 Mannschaften der Herausforderung und in der Gauklasse war das größte Teilnehmerfeld mit 19 Mannschaften an diesem Tag am Start. Besonders in der Bezirksklasse ging es hier sehr eng zu. Dies zeigte am Ende der Blick auf die Siegerliste. Zwei Mannschaften teilten sich den zweiten Platz (155,80 Punkte) und nur 0.10 Punkte dahinter sind nochmals zwei Mannschaften mit der gleichen Punktzahl (155,70 Punkte).

Nach Beendigung des Wettkampfes W 8/9 kam dann der große Moment der Siegerehrung. Alle Teilnehmerinnen die ihren Wettkampf bereits abgeschlossen haben marschierten in die Halle ein, ebenso die Turnerinnen, deren Wettkampf noch bevorstand. Die Vorsitzende des TV Königshofen Waltraud Grünewald war sehr erfreut so ein großes Teilnehmerfeld hier in Königshofen begrüßen zu können. Ihr Dank galt allen Helfern , sowie den Trainerinnen und Trainern und auch den Kamprichtern die diesen Wettkampf erst möglich machen. Der Dank geht auch an die Stadt Lauda-Königshofen, denn die Halle wurde für diesen Jugendwettkampf kostenlos zur Verfügung gestellt, was mittlerweile nicht mehr oft der Fall ist. Der Vertreter der Stadt Karl Stark nahm diesen Dank entgegen und richtete ebenfalls noch ein paar Grußworte an die Aktiven und Zuschauer. Er zeigt sich erfreut über ein so großes Interesse. „Wir haben bereits viele Intessante Wettkämpfe gesehen“, so Stark. Turngauvorsitzender Werner Wießmann durfte nun das Wort ergreifen und gab seine Bewunderung über dieses große Interesse an diesem Wettkampf zum Ausdruck. Nun endlich hatte das Warten ein Ende und es folgte die Siegerehrung für die Altersklassen W 8/9 und W 10/11. Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen von Karl Stark und Werner Wießmann ihre Urkunden. Die besten drei durften dazu auch auf das Treppchen.
Doch mit der Siegerehrung war dieser Wettkampftag noch lange nicht zu Ende. Denn nun folgten die Turnerinnen der Wettkampfklassen W 12/13, W 14/15 und W 16+. Neben dem Start in der Mannschaft, war es in den Klassen W 14/15 und W 16+ auch möglich einen Einzelwettkampf zu absolvieren. Denn vor allem in diesen Altersklassen haben viele Vereine Probleme eine Mannschaft zu stellen. Hier waren nicht mehr „nur“ Rolle vorwärts und Rolle rückwärts gefordert, neben Handstandüberschlag und Flick-Flack waren auch noch Schrittsprünge, Rondat usw. zu sehen. Die Ansprüche waren hoch doch für die immer noch zahlreich anwesenden Zuschauer auch schön anzusehen. Es war mittlerweile 17.30 Uhr und die letzten Turnerinnen mussten noch ihre Sprünge über den Sprungtisch absolvieren. In der Zwischenzeit liefen die Arbeiten im Wettkampfbüro auf Hochtouren. Ein Teil der Wettkämpfe konnte bereits ausgewertet werden. Doch auch diese Turnerinnen durften am Ende alle ihre Siegerurkunden in Empfang nehmen.

S.D
Blick auf die Siegerliste:
Gauklasse
W 8/9: 1. TV Mosbach 1 (139,75 Punkte), 2. SpVgg Neckarelz (137,30 Punkte), 3. TV Königshofen 2 (136,85 Punkte)
W 10/11: 1. TV Wertheim 2 (149,85 Punkte), 2. TSV Buchen 1 (144,80 Punkte), 3. TV Wertheim 1 (144,45 Punkte)
W 12/13: 1. TV Wertheim 1 (161,20 Punkte), 2. SV Königheim 2 (159,60 Punkte), 3. TV Aglasterhausen (157,00 Pukte)
W 14/15: 1. SV Königheim (158,50 Punkte), 2. FC Grünsfeld (157,40 Punkte)
Einzel W 14/15: 1. Johanna Palzer, TSV Buchen (54,20 Punkte), und Teresa Bernhard, TSV Buchen (54,20 Punkte), 3. Vanessa Friedlein, TSV Buchen (46,70 Punkte)
W 16+: 1. TSV Tauberbischofsheim (177,70 Punkte), 2. TSG Reisenbach-Mudau (176,80 Punkte), 3. SV Königheim (166,30 Punkte)
Einzel W 16+: 1. Rebecca Renner, TV Königshofen (50,50 Punkte)

Bezirksklasse
W 8/9: 1. TV Mosbach 1 (159,70 Punkte), 2. TSV Tauberbischofsheim (155,80 Punkte) und Spvgg Neckarelz (155,80 Punkte)
W 10/11: 1. Spvgg Neckarelz (170,20 Punkte), 2. TV Mosbach (167,30 Punkte), 3. TSV Tauberbischofsheim 1 (166,10 Punkte)
W 12/13: 1. TV Mosbach (187,40 Punkte), 2. TSV Tauberbischofsheim (183,50 Punkte), 3. SpVgg Neckarelz 176,90 Punkte)
Einzel W 12/13: 1. Marie-Kristin Wittmann, TV Mosbach (62,90 Punkte), 2. Angela Barthel, TV Mosbach (62,40 Punkte), 3. Jana Hauke, TSV Tauberbischofsheim (62,30 Punkte)
W 14/15: 1. TSV Tauberbischofsheim (187,10 Punkte), 2. TV Mosbach (180,40 Punkte), 3. TV Königshofen (174,60 Punkte)
Einzel W 14/15: 1. Teresa Barthel, TSV Tauberbischofsheim (62,60 Punkte), 2. Ramona Lutz, TSV Tauberbischofsheim (62,50 Punkte), 3. Thea Abele, TSV Tauberbischofsheim (61,20 Punkte)
W 16+: 1. TV Königshofen (182,30 Punkte), 2. TV Wertheim (167,40 Punkte)
Einzel W 16+: 1. Lisa Fürst, TV Königshofen (63,00 Punkte), 2. Larissa Volkert, TV Königshofen (59,00 Punkte), 3. Julia Seus, TV Königshofen (58,50 Punkte)
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Baden-Württembergisches Finale Gerätturnen männlich

Turnen: Vierfacherfolg für den FC Viktoria Hettingen

Baden-Württembergischer Meister und Vizemeister mit der Mannschaft

Einzelwertung Tobias Schmelcher ebenfalls BW-Meister und Vizemeister

 

Waghäusel-Wiesental/Hettingen. (LS) Die Turner des FC Hettingen haben vergangenen Samstag und Sonntag ein Wochenende der Superlative hinter sich gebracht. Nach den hervorragenden Ergebnissen, die am Samstag beim Gauligavorkampf erzielt wurden, standen den Hettinger Turnern am Sonntag den 30.11. zwei Finalwettkämpfe bevor: Das Baden-Württemberg Finale in der offenen Klasse der KM III und das Baden-Württemberg Finale in der offenen Klasse der P-Stufe. Für beide Wettkämpfe haben sich jeweils 8 Mannschaften qualifiziert - die besten vier aus Baden und die besten vier aus Württemberg.
Am Vormittag stand somit der KM III Wettkampf an, bei dem bereits in der Einturnphase klar war, dass es wohl ein hauchdünnes Rennen um die ersten Platzierungen zwischen dem TV Philippsburg und dem FC Hettingen geben würde. Daher war es für die Turner des FC Hettingen umso brisanter, dass die Mannschaftsmitglieder Sebastian Dickel und Lukas Schmidt verletzungsbedingt ausfielen. Dennoch ließen sich die Turner davon nicht beirren und zeigten an den einzelnen Geräten ihre Bestleistung. Begonnen wurde am Boden und der FC Hettingen geriet trotz Spitzenwertungen mit Wertigkeiten von über 12 Punkten, die durch Marco Michel und Tobias Schmelcher erreicht wurden, in eine Punkterückstand. Dieser wurde am nächsten Gerät, dem Pauschenpferd, durch einen deutlichen Gerätesieg mit knappen 3 Punkten in einem Vorsprung verwandelt. Marco Michel, Christoph und Tobias Schmelcher turnten elegant und ohne Sturz.  An den Ringen jedoch kam es, wie erwartet zu einen denkbar knappen Ergebnis. Christoph Schmelcher und Tobias Mackert präsentierten an den Ringen hochwertige Übungen mit Kreuzhängen und gestreckten Rückwärtssaltos die jeweils perfekt geturnt wurden. Trotzdem war der TV Philippsburg mit nur 0,1 Punkten besser und verringerte somit den Vorsprung der Hettinger Turner.
Am Barren konnten Christof und Tobias Mackert durch anspruchsvolle Übungen die Traumwertungen von 12,7 und 12,9 Punkten erringen. Da der TV Philippsburg aber noch stärker dagegen hielt, konnte er seinen Rückstand weiter verringern. Somit sollte es sich nun an den letzten beiden Geräten entscheiden wer den Titel des Baden-Württembergischen Landesfinales gewinnen würde. Am Sprung bildeten Felix Müller und Marco Michel durch erstklassige Sprünge die Grundlage sich auf dem ersten Rang zu platzieren und bauten den Punktevorsprung weiter aus. Somit stand  der Sieg und damit auch der Titelgewinn für die Hettinger Turner in greifbarer Nähe. Trotzdem blieben sie am Reck hochkonzentriert und zeigten auch an diesem letzten Gerät eine starke Leistung.
Damit war die Platzierung des ersten Wettkampfes klar: Der erste Platz und damit der Sieg im Baden-Württembergischen Landesfinale wurde erreicht. Besonders für Tobias Schmelcher war dieser Wettkampf ein voller Erfolg, da er durch seine erturnten Wertungen von insgesamt 67,8 Punkten bester Turners des Tages war und somit seinen Titel als Baden-Württembergischer Meister in der Einzelwertung verteidigen konnte.
 
Bei dem nächsten Wettkampf, bei dem es sich um das Finale in der P-Stufe handelte, waren die Nachwuchsturner Pascal Briem, Nicolas Heck und Dominik Linsler die Leistungsträger, so dass die Mannschaft durch die Routiniers der KM Turner lediglich ergänzt wurde. Die Nachwuchstalente waren sich ihrer Verantwortung bewusst und zeigten sich daher an jedem Geräte hoch konzentriert. Nicolas Heck zeigte gleich anfangs am Boden, dass die neue Mannschaftsaufstellung durchaus gelungen war und errang als bester Hettinger Turner 16,55 Punkte am Boden. Pascal Briem turnte am Seitpferd und an den Ringen ähnlich starke Übungen und setzte mit seinen Wertungen von jeweils über 16 Punkten ein klares Ausrufezeichen. Am Königsgerät, dem Reck, waren Dominik Linsler und Nicolas Heck ebenfalls in Topform und sammelten wichtige Punkte für die Mannschaft. Ihre Übung (P7) war geprägt von elegant geturnten Schwungstemmen, Umschwüngen und Unterschwüngen.
An den Geräten Barren und Sprung zeigte sich dann, dass die extra Trainingseinheiten im  Leistungszentrum alles andere als Zeitverschwendung waren. Übungen mit einem sehr hohen Ausgang wurden perfekt geturnt und in technisch sauber präsentiert. Nicolas Heck zeigte am Sprung einen einwandfreien Handstützüberschlag mit einer sehr hohen 2. Flugphase, was mit einer Topwertung von 15,85 Punkten vom Kampfgericht belohnt wurde. Die Übung P7 am Barren wurde von allen drei Nachwuchsturnen in einer äußerst guten Ausführung präsentiert, was auch wichtige Punkte für eine gute Platzierung einbrachte.
Durch ihre durchweg starken Leistungen rechtfertigten so die Turner das Vertrauen, das ihr Trainerteam Tobias Mackert und Michael Schmelcher in sie gesetzt hatte. Am Ende verfehlten sie den ersten Platz auf dem Treppchen nur knapp mit 0,6 Punkten Rückstand und wurden so Baden-Württembergischer Vizemeister. In der Einzelwertung erreichte Tobias Schmelcher mit 96,55 Punkten ebenfalls den Vizemeistertitel.
 
Als lizenzierte Kampfrichter werteten an diesem Tag Klaus Glagau, Konstantin Scheuermann, Dirk Michel und Lukas Schmidt, die die starke Leistung der Mannschaft nur bestätigen konnten. So zeigten sich auch die Jugendleiter Jürgen Achilles und Michael Schmelcher, sowie Spartenleiter Marco Michel  mehr als zufrieden, dass der Titel Landesmeister bzw. Landesvizemeister gewonnen werden konnten.
 

 


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Gauliga Vorkampf männlich 2014 in Hettingen

Hettingen. (LS) Am vergangenen Samstag, den  29. November führte der Main-Neckar-Turngau seinen Gauligavorkampf beim Wettkampfausrichter FC Hettingen durch. Bei diesem Vorkampf galt es, möglichst viele Punkte zu erturnen um für den Rückkampf im Januar eine möglichst gute Ausgangssituation zu haben. Der Spartenleiter des FC Hettingen Marco Michel zeigte sich erfreut über die große Zuschauerzahl und übergab nach der Begrüßung der anwesenden Turner das Wort an den Gaukunstturnwart und Wettkampfleiter Dirk Michel. Dieser teilte die Tuner  des  SV Königheim, des TV Königshofen, des SV Neunkirchen und des FC Hettingen in die jeweiligen Turnriegen ein. Bei diesem Vorkampf traten die Teilnehmer in Teams mit einer Mannschaftsstärke von 3 bis 5 Turnern an. Während die Jungen der  Jahrgänge 2005 und jünger einen Vierkampf an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck absolvierten, zeigten die älteren Turnern bis hin zum Herrenbereich ein 6-Kampf mit den zusätzlichen Geräten Seitpferd und Ringe. So waren an diesem Samstagnachmittag die  unterschiedlichsten Übungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu sehen. Die insgesamt 45 Turner boten den Zuschauern somit Übungen der P-3 bis zur technisch anspruchsvollen Übung P-9.
Die jüngste Altersklasse 2003 und jünger, war zugleich auch die mit den meisten Turnern. Hier traten insgesamt 3 Mannschaften an: Der TV Königshofen, SV Neunkirchen und der FC Hettingen stellten je eine Mannschaft. Der  FC Hettingen errang mit knappen 0,9 Punkten Vorsprung auf den  SV Neunkirchen die höchste Punktzahl. An dritter Stelle kam der TV Königshofen mit 141,5 Punkten. Trotz des geringen Alters der Turner waren schön ausgeturnte Übungen mit z.B. Vorwärtsrollen am Boden zu sehen. Finn Pfeil vom FC Hettingen turnte am Barren die beste Übung mit 14,1 Punkten, am Reck blieb Leroy Veldhoen mit 13,6 Punkten in seiner Altersklasse ungeschlagen.
In der Altersklasse 2003 und jünger trat je eine Mannschaft des FC Hettingen und des SV Königheim an. Der FC Hettingen konnte an seine Leistung der vergangenen Runde anknüpfen und erturnte 251,9 Punkte, währen der SV Königheim, der in dieser Alterklasse durch 5 Turner vertreten wurde, mit 220,5 dagegen hielt.
In der nächsthöheren Altersklasse(2001 und jünger) nahm nur eine Mannschaft (FC Hettingen) am Wettkampf teil. Dennoch zeigten sich die Turner hoch konzentriert und lieferten durchweg eine erstklassige Leistung ab. Vor allem Jonas Dosch war an diesem Tag in Topform und erturnte so für seine Mannschaft insgesamt 93,9 Punkte.
In der 4. Riege (1999 und jünger) stellten ebenfalls drei Vereine je eine Mannschaft,  so dass die jeweiligen Sportler besonders motiviert an die Geräte gingen. Die Nachwuchsturner des TV Königshofen, SV Königheim des FC Hettingen zeigten durch erstklassige Übungen mit technisch einwandfreien Flick-Flacks und hohen Rückwärtssaltos, dass sie der ältesten Altersklasse durchaus gewachsen sind. Die meisten Punkte erlangte der FC Hettingen (282,9 Punkte) gefolgt vom TV Königshofen (254,4 Punkte) und dem SV Königheim (238,0 Punkte). Bester Turner dieser Altersklasse und des gesamten Wettkampfes war Nicolas Heck mit der überragenden Gesamtwertung von 96,6 Punkten.
In der ältesten Altersklasse traten vier Turner des FC Hettingen an. Risikoreiche Übungen mit dennoch hohen Wertungen wurden daher zum Besten gegeben, so dass die Gesamtpunktzahl 250,4 erreicht wurde.
Die beste Gerätewertung  errang  Pascal Briem am Seitpferd mit hervorragenden 17,2 Punkten.
Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse zeigte sich Dirk Michel aufgrund des reibungslosen Ablaufs sehr zufrieden, worauf er sich bei den Kampfrichtern und den Jugendtrainern der jeweiligen Vereine bedankte und zuversichtlich dem Rückkampf im Januar entgegenblickte. Außerdem verwies er auf die Unterstützung von den Organisatoren vor Ort.


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Gymnastik Synchronmeisterschaft

Rhythmische Sportgymnastik: 20 Team treten bei Synchronwettkampf des Main-Neckar-Turngaus gegeneinander an

 

Eingespielte Team haben die Nase vorn

 

Tauberbischofsheim. Mit Spannung im Körper, jeweils einen blauen Ball in der Hand, stehen die beiden Mädchen auf der Fläche. „Piep“, tönt es aus dem Lautsprecher, dann beginnt die Musik. Die Mädchen legen los, vollführen Drehungen und Sprünge, werfen ihren Ball gekonnt in die Höhe, fangen ihn wieder, lassen ihn aufdopsen. Kritisch schauen die Kampfrichterinnen ihnen zu. Sie achten darauf, ob die Übungsteile korrekt ausgeführt werden, ob der Ball verspringt – und ob die beiden Mädchen auch synchron ihre Übungen vollführen. Schließlich ist es der Synchronwettkampf der Gymnastinnen, der gerade in der Tauberbischofsheimer Wörthalle ausgetragen wird.

„Wir richten diesen Wettkampf alle zwei Jahre aus“, erklärt Beate Papp vom Main-Neckar-Turngau. Sie freut sich an diesem Tag über 20 gemeldete Teams aus den Vereinen TSV Tauberbischofsheim, ETSV Lauda und TV Mosbach. „Dass nur diese drei Vereine am Start sind, ist schon seit einigen Jahren so“, erklärt Papp. Anders als klassisches Gerätturnen werde Rhythmische Sportgymnastik nur noch in wenigen Vereinen angeboten.  Diese Tatsache lasse aber nicht auf die Qualität der gezeigten Übungen schließen: „Die Teams haben fast ausnahmslos gute Leistungen gezeigt“, so die Organisatorin.

Während die Kampfrichter noch die Wertung berechnen, erklärt sie auch die Modalitäten des Wettkampfs: Jedes Team, bestehend aus zwei Mädchen oder jungen Frauen, kann sich aus den Handgeräten Ball, Band, Seil, Reifen und Keule zwei aussuchen. In diesen Disziplinen werden dann Übungen eines bestimmten Schwierigkeitsgrades gezeigt. Je höher dieser ist, desto höher ist auch der Ausgangswert der Übung. „Letztendlich entscheiden aber vor allem die Ausführung und Synchronität“, sagt Papp. Bei einem Blick auf die Siegerliste stellt sie später fest: „Gerade an den Erstplatzierten sieht man, wie wichtig ein eingespieltes Team ist, das schon mehrere Wettkämpfe miteinander bestritten hat.“ (ib)

 

Infobox:
Die erstplatzierten Teams der verschiedenen Alterklassen:
AK8/9: Emely Derr und Ninke Rudolph vom ETSV Lauda (Ball und Seil)
AK10/11: Caitlin Mühling und Jolina Ebert vom ETSV Lauda (Ball und Seil)
AK12/13: Sandra Ritter und Nina Schneider vom ETSV Lauda (Ball und Seil
AK 14/15: Julia Waschitschek und Deborah Kohl vom TV Mosbach (Band und Reifen)
AK 16/17:  Lara und Pia Wünsch vom TSV Tauberbischofsheim (Keule und Reifen)
AK 18+: Viktoria Vierneisel und Annika Jaensch vom ETSV Lauda (Reifen und Band)


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Gauliga weiblich Rückkampf 2014

Gerätturnen: Mädchen kämpfen beim Rückkampf der Gauliga um weitere Punke

 

Tauberbischofsheim. Samstagvormittag, TV-Turnhalle in Königshofen. Auf dem Parkplatz steht eine kleine Ansammlung von Erwachsenen und Kindern. Die Mädchen sind in dicke Winterjacken gehüllt, darunter hervor gucken dunkle Sporthosen. „Ich bin schon ganz aufgeregt“, sagt eines von ihnen. „Das schaffen wir schon“, entgegnet seine Freundin. Dann kommt die Nachricht, die alles verändert. „Annika ist krank“, teilt die Trainerin mit. 
Der Gesichtsausdruck der Kinder verändert sich. Annika ist eine ihrer stärksten Turnerinnen. „Ohne sie haben wir keine Chance“, sind die Mädchen sicher. Noch vor der Abfahrt zum Rückkampf der Gauliga im weiblichen Gerätturnen, noch bevor sie den Schwebebalken bestiegen, eine einzige Übung den Kampfrichtern gezeigt haben, geben sie die Hoffnung auf den ersten Platz auf.
„Beim Turnen ist – wie wahrscheinlich bei jedem Sport – eben nicht nur die physische Stärke wichtig,  sondern auch die mentale“, wird ihre Trainerin Marianne Boger später sagen. Mit dieser Einschätzung ist sie nicht alleine. Ihre Kolleginnen aus Mosbach, aus Neckarelz, aus Neunkirchen, Tauberbischofsheim, Wertheim, Reisenbach/Mudau und Hardheim kennen das. Auch ihnen ist am Samstag die  eine oder andere Turnerin ausgefallen. Bei manchen  Kindern war vorher klar, dass sie aus terminlichen Gründen nicht am Wettkampf teilnehmen können. Und so manche der Trainerinnen   hörte seine Mädchen an diesem Samstag das Schlimmste befürchten, weil eine am Barren geplatzt hatte.  
Es sind Momente, in denen Trainer auch Antreiber sind, Mutmacher und Gut-Zureder. Denn sie wissen: Bei diesem Wettkampf können kleine Patzer ausgeglichen werden. Schließlich ist die Gauliga ein ganz besonderer Wettkampf: Verteilt auf zwei Termine absolvieren die Mannschaften zwei Geräte-Vier-Kämpfe. Maximal fünf  Turnerinnen dürfen pro Geräte „ran“, drei davon kommen in die Wertung. Am Ende wird alles zusammengezählt. 
„Unser Turngau ist einfach sehr groß – er reicht von Wertheim bis Aglasterhausen –, deshalb turnen wir keine vollständige Runde, sondern nur diese beiden Wettkämpfe“, erklärt Sonja Müller, Fachwartin für das weibliche Gerätturnen im Main-Neckar-Turngau (MNTG). Am Samstag konnte sie 20 Mannschaften in der Wörthalle in Tauberbischofsheim begrüßen. „Germania Obrigheim musste seine Mannschaft kurzfristig abmelden. Das ist natürlich schade“, bedauert Müller. Zusammen mit Christine Förtig von der Main-Neckar-Turnerjugend war sie für die Organisation und Durchführung des Wettkampfes zuständig.
Angetreten wurde in vier Altersklassen. In der D-Liga (2005 und jünger) und C-Liga (2002 und jünger) turnten die Mädchen einen Pflichtwettkampf in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die Elementfolge an den Geräten Boden, Barren, Balken und Sprung ist dabei exakt vorgegeben, und so musste die ein oder andere Turnerin doch mal kurz innehalten, um sich wieder an den genauen Ablauf der Übung zu erinnern. In den meisten Fällen lief es jedoch glimpflich ab und die jungen Damen reihten gekonnt Räder, Sprünge und Drehungen aneinander.
Sowohl A- als auch B-Liga waren jahrgangsoffen ausgeschrieben. Der Unterschied bestand darin, dass bei diesen Kür-Wettkämpfen unterschiedliche Anforderungen gestellt wurden: KM4 (leichter) für die B-Liga, KM3 (schwerer) für die A-Liga. „Dass es nicht einfach ist, die höheren Anforderungen zu erfüllen, zeigt sicherlich auch, dass in der A-Liga nur ein Team an den Start ging“, so Müller. Es war der TV Mosbach, dessen junge Damen bei den Zuschauern Staunen hervorriefen. Kippen und Längsachsendrehungen am Barren, aber auch Rückwärtselemente auf dem nur zehn Zentimeter breiten Schwebebalken und fetzige Bodenübungen mit akrobatischen Elementen waren hier zu sehen. Die Tageshöchstwertung sicherte sich Vivien Briem, die an Sprung und Boden jeweils 14 Punkte erzielte. Zwar konnten die jungen Frauen „nur“ 153,3 Punkte und damit 5,6 Punkte weniger als beim Vorkampf erturnen. Spitzenleistungen zeigten sie dennoch.
Mit Hocken und Überschlägen überwanden die jüngeren Turnerinnen den Sprungtisch. Von jeweils zwei Sprüngen wurde nur der bessere gezählt. „An diesem Gerät fällt ein Patzer also wirklich nicht ins Gewicht“, sagt Trainerin Boger. Sie begleitet ihre krankheitsgeschwächte C-Liga-Mannschaft von Gerät zu Gerät. Dass dabei kurze Wartezeiten entstehen und die Kampfrichter einen Moment brauchen, um über die Wertung einig zu werden, sind die Mädchen schon gewohnt. Sie kämpfen tapfer, doch ganz vergessen, dass ein Teammitglied fehlt, können sie dann doch nicht. Am Ende steht  für sie Platz 2 auf der Bilanz. „Das ist in Ordnung, wir haben unser Niveau einigermaßen halten können“, so Boger. Der erste Platz in der C-Liga ging an den TSV Tauberbischofsheim, der sich vor allem an Balken und Boden von den acht gegnerischen Teams absetzen konnte.
Sechs Mannschaften gingen in der B-Liga an den Start. Während sich der TV Mosbach hier relativ eindeutig auf Platz 1 turnte (insgesamt 302,2 Punkt), lagen zwischen SV Neunkrichen (294,0 Punkte) und dem TSV Tauberbischofsheim nur drei Punkte. Bei insgesamt 24 Wertungen, die eingehen (zwei Wettkämpfe mal vier Geräte und drei Turnerinnen), ist das nichts: Schließlich geben schon kleinste  Wackler auf dem Balken, eine nicht gestreckte Zehenspitze oder das Zurückstreifen der Haare kleine Abzüge.
Die D-Liga wurde von der SpVgg. Neckarelz dominiert: Ihr erstes Team setze sich gegen das zweite durch. Erst dahinter kommen punktgleich der TV Königshofen und der TSV Tauberbischofsheim. „In diesem Wettkampf ging es wirklich sehr eng zu, da entscheidet jedes Zehntel“, erklärt Müller. Gleichzeitig bedeute das, dass bei den Vereinen ein einheitlich hohes Niveau herrsche. Von der turnerischen Qualität her – und von der mentalen Stärke. Denn eine Mannschaft, bei der kein Kind fehlt oder kein Mädchen niedergeschlagen ist, weil es einen Fehler gemacht hat, gibt es an diesem Samstag kaum. Am Ende aber spielt das oft keine Rolle mehr. Vor allem, wenn die Turnerinnen dann doch auf dem Treppchen stehen – und selig strahlen. (ib)
 
Infobox
Ergebnisse
 
A-Liga: 1. TV Mosbach (153,3 Punkte im Rückkampf/312,20 Punkte insgesamt)
B-Liga: 1. TV Mosbach (152,5/302,20), 2. SV Neunkirchen (148,1/294,0), 3. TSV Tauberbischofsheim (127,9/291,0)
C-Liga: 1. TSV Tbb (179,2/358,0), 2. TV Königshofen 1 (177,1/355,8), 3. SpVgg Neckarelz (172,3/341,70)
D-Liga: 1. SpVgg Neckarelz 1 (162,9/126,6), 2. SpVgg Neckarelz 2 (158,1/318,5), 3. TV Königshofen (159,4/317,5).

 


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Gaueinzelmeisterschaft weiblich 2014

Gerätturnen: Gaumeisterinnen in acht Altersklassen ermittelt
 
Wenn ein kleiner Wackler entscheidet
 
Tauberbischofsheim.  Wenn Instrumentalmusiken durch die Halle schallen, Trainer am Mattenrand die Übung fast mitturnen und jeweils vier Kampfrichter pro Gerät gebannt einer Turnerin zuschauen, dann sind das sichere Indizien dafür, dass es sich um einen wichtigen Wettkampf handelt.
Und der ist die Gaueinzelmeisterschaft im Gerätturnen allemal. Schließlich gilt es für jede Turnerin, sich an vier Geräten in Bestform zu präsentieren. Sonst besteht wenig Chance auf den wichtigsten Einzeltitel des Turngaus. „Gausiegerin“ heißt er. Um ihn kämpften am Wochenende rund 110 Mädchen zwischen sechs und 18 Jahren in insgesamt acht Wettkampfklassen. Parallel dazu traten auch die Gymnastinnen gegeneinander an.
Erstmals wurde eine Alterklasse (AK) 6/7 Jahre eingeführt. „So sind die Kleinen unter sich und haben auch eine Chance“, sagt Sonja Müller, Fachwartin Geräteturnen weiblich des Main-Neckar-Turngaus. Denn gerade in diesem jungen Alter, betont sie, sei der Leistungsunterschied noch deutlich. Wie auch in der AK8/9 Jahre wurden die Pflichtübungen P2 bis P4 geturnt. Bei den Kleinsten lieferten sich Jette Zimprich (SpVgg Neckarelz) und Alissa Druschbin (TV Mosbach) einen Zweikampf um den Titel. Am Ende gab vor allem die Bodenübung den Ausschlag. Jette glänzte mit Rad links, Rad rechts, Handstand und Rollbewegungen, sicherte sich 13,5 von 14 möglichen Punkten und am Ende Platz eins.
In der AK8/9 demonstrierte die SpVgg Neckarelz ihre Dominanz: Mit konstanten Leistungen an Reck, Boden, Balken und Sprung setzte sich Hannah Schumacher (53,9) gegen ihren Vereinskameradinnen  Jemima Morsch und Emily Gutjahr (beide 53,3) durch. Insgesamt gingen in dieser Klasse 36 Mädchen an den Start. „Das ist traditionell die stärkste Altersklasse“, erklärt Müller, mit den Meldungen in diesem Bereich zufrieden. „Allgemein ist die Teilnehmerzahl allerdings etwas zurückgegangen“, sagt sie.
Das liegt vor allem daran, dass sich viele junge Frauen nicht mehr dem Wettbewerb stellen wollen. „Wir bieten deshalb künftig nur noch eine Altersklasse 16+ und dann wieder eine AK25+ an“, stellt Müller in Aussicht. Die Älteren müssen dann nur noch zwei Geräte turnen – und das mit geringeren Anforderungen (KM4 statt KM3) als die 16-Jährigen. „Wir hoffen, damit einen neuen Anreiz zu schaffen und für das kommende Jahr wurden mir schon einige Meldungen zugesagt“, so die Fachwartin erwartungsvoll.
Dieses Mal freute sie sich vor allem darüber, das in der AK16+ noch Mädchen aus drei Vereinen an den Start gingen: TSV Tauberbischofsheim, TV Mosbach und TSG Reisenbach/Mudau. Was sie an den Geräten zeigten, war für die zahlreich erschienen Zuschauer ein wahrer Augenschmaus: Kippen und Riesenfeldaufschwünge am Barren, Flick-Flack, Salti und tänzerische Passagen am Boden oder einen Bogengang rückwärts auf dem Balken gab es da etwa zu sehen. Die mit Abstand höchste Wertung (14,1 Punkte) erzielte Vivien Briem vom TV Mosbach mit ihrem „Halb ein, halb aus“ über den Sprungtisch. Sie wurde Gaumeisterin vor  Jasmina Krischke (Mosbach) und Ann-Sophie Menrath (Tbb).
Je vier Kampfrichter pro Gerät überwachten genau, ob sie genügend Teile geturnt, welchen Schwierigkeitsgrad sie gezeigt oder ob sie technische Fehler eingebaut hatten. „Ab AK14/15 Jahre bieten wir nämlich einen Kürwettkampf an“, erklärt Christine Söhner, Vorsitzende der Main-Neckar-Turnerjugend und mit Müller im Wettkampfbüro aktiv. Dabei, sagt Söhner, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Zusätzlich dazu wird die Ausführung bewertet.
„Diese Übungen sind nicht einfach zu bewerten“, macht Kampfrichterwartin Waltraud Grünewald deutlich. Deshalb sind – anders als im Pflichtbereich – auch vier Wertungsrichter im Einsatz. Das jedoch führt zu Problemen: „Es ist nicht einfach, genügend Leute zusammenzubekommen“, sagt Müller. Sie kann es Vereinen nicht wirklich übel nehmen, weil sie aus Personalmangel keine Kampfrichter stellen. Begeistert ist sie aber auch nicht. „Geklappt hat es nur, weil andere Vereine auf einen noch größeren Teil ihrer Trainer und Helfer  verzichtet hat“, sagt sie.
Am Ende wurden alle Mädchen nach bestem Wissen und Gewissen bewertet. In der AK14/15 zeigte sich dabei, dass es am Sprungtisch am leichtesten fällt, den hohen Anforderungen gerecht zu werden: Sieben von acht Starterinnen erzielten an diesem Gerät ihre beste Wertung. Besonders glänzte Stella Tziapkinakis (Mosbach), die sich mit einem Gesamtwert von 51,5 Punkten auch den Gaumeister-Titel sicherte. Dieser ging parallel dazu an Nicole Müller (TV Hardheim), die in dieser Altersklasse einen Pflichtwettkampf absolviert. Weil sie die einzige Starterin der Klasse und auch im Vorjahr die Resonanz hier eher schlecht war, soll dieses Angebot überdacht werden.
In der AK12/14 hingegen, sagt Müller, wird diese Doppelzügigkeit auf jeden Fall erhalten bleiben. „Schließlich wollen wir auch Vereine ansprechen, die nicht so häufig trainieren können.“ Und für diese sei es einfacher, Pflichtübungen einzustudieren als sich eigene Kürprogramme zusammenzustellen. Im Kürbereich siegte Klara Schmelcher (Mosbach), im Pflichtbereich Alicia Lesch (TV Königshofen).
Um Zehntel ging es bei der Vergabe der Treppchenplätze in der AK10/11, wo 26 Mädchen an den Start gingen. Nur ein halber Punkt trennte die Siegerin Kristina Hofmann von der Drittplatzierten Alicia Zander. Auf dem zweiten Rang fand sich beider Vereinskollegin Anna Wamser vom TSV Tauberbischofsheim ein. „Da können ein Wackler auf dem Balken oder eine nicht gestreckte Zehenspitze entscheiden“, weiß auch Kampfrichterwartin Grünewald.
Bei der Siegerehrung aber strahlten dann alle, die einen Pokal oder eine Medaille mit nach Hause nehmen konnten. „Und wer heute nicht mit sich zufrieden war, der hat die Möglichkeit, beim anstehenden Mannschaftswettkampf zu punkten“, verspricht Müller. Sie zeigte sich zufrieden mit dem Wettkampfverlauf und dankt den Vereinen aus Mosbach, Neunkirchen, Obrigheim, Hardheim, Reisenbach/Mudau, Königshofen für ihre Teilnahme. Ein besonderer Dank ging an den Ausrichter TSV Tauberbischofsheim, der wieder für beste Bedingungen und eine gute Bewirtung gesorgt habe. Isabell Boger (ib)
INFO-i:  Hochklassigen Turnsport gibt es wieder am Samstag, 29. November, ab 9.30 Uhr beim Rückkampf der Gauliga weiblich in der Tauberbischofsheimer Wörthalle zu sehen.
 
Für die Infobox:
AK6/7:
1.
Zimprich
Jette
SpVgg Neckarelz
52,40
2.
Druschbin
Alissa
TV Mosbach
52,00
3.
Oldenburger
Lana
SpVgg Neckarelz
50,70
 
AK 8/9:
1.
Schumacher
Hannah
SpVgg Neckarelz
53,90
2.
Morsch
Jemima
SpVgg Neckarelz
53,30
2.
Gutjahr
Emily
SpVgg Neckarelz
53,30
 
AK10/11:
1.
Hofmann
Kristina
TSV Tauberbischofsheim
60,10
2.
Wamser
Anna
TSV Tauberbischofsheim
59,90
3.
Zander
Alicia
TSV Tauberbischofsheim
59,60
 
AK 12/13 Pflicht:
1.
Lesch
Alicia
TV Königshofen
58,50
2.
Otter
Lisa
TSV Tauberbischofsheim
57,30
3.
Niedermayer
Lea
TV Königshofen
56,50
 
AK 12/13 Kür:
1.
Schmelcher
Klara
TV Mosbach
51,20
2.
Stojkaj
Flora
TV Mosbach
50,90
3.
El-Bougi
Aischa
TV Mosbach
49,70
 
AK 14/15 Pflicht:
1.
Müller
Nicole
TV Hardheim
51,40
                 
AK14/15 Kür:
1.
Tziapkinakis
Stella
TV Mosbach
51,50
2.
Becker
Jennifer
SV Neunkirchen
49,90
3.
Fischer
Dorothee
TSG Reisenbach/Mudau
49,80
 
AK  16plus:
 
1.
Briem
Vivien
TV Mosbach
41,60
2.
Krischke
Jasmina
TV Mosbach
38,70
3.
Menrath
Ann-Sophie
TSV Tauberbischofsheim
37,20

 

 


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Gauliga Vorkampf weiblich 2014

Vorkampf der Gauliga weiblich in Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim. Den Auftakt der neuen Turnsaison bildete für die Gerätturnerinnen im Main-Neckar-Turngau am Samstag der Gauliga-Vorkampf in Tauberbischofsheim. Anders als in anderen Turngauen (zum Beispiel Mannheim), wo eine Vielzahl an Vereinen mehr oder weniger „Tür an Tür“ trainiert, wird im Main-Neckar-Turngau seit Jahren keine richtige Runde mehr geturnt. Der großen räumlichen Entfernung geschuldet wurde ein Vorkampf-Rückkampf-System eingeführt: Alle beteiligten Vereine aller Ligen treffen sich an zwei Terminen und absolvieren somit zwei Wettkämpfe, deren Ergebnisse am Ende addiert werden.

Unter der Wettkampfleitung von Gerätefachwartin Sonja Müller und Christine Söhner, Vorsitzende der Main-Neckar-Turnerjugend, wurde der Wettkampf mit 137 Teilnehmern, aufgeteilt in 20 Mannschaften aus 9 Vereinen aus dem gesamten  Turngau durchgezogen. Als erstes waren die älteren Mädchen  an den  Geräten Spannbarren, Sprungtisch, Schwebebalken und Boden zugange. Hierbei wurde in zwei unterschiedlichen Ligen geturnt:  der A- und der B-Liga.

Die Turnerinnen stellen sich dabei ihre Übungen selbst zusammen, dabei hat jedes Übungsteil seinen eigenen Schwierigkeitswert. Der Unterschied zwischen den Ligen besteht darin,  dass in der A-Liga mehr und schwerere Elemente gefordert werden als in der B- Liga. Dass es nicht einfach ist, Längsachsendrehungen am Stufenbarren zu  oder akrobatische Rückwärtselemente auf dem Balken zu vollführen, zeigt die Tatsache, dass in der A-Liga lediglich ein Team (TV Mosbach) gemeldet war.

Die höchsten Wertung erzielte Flora Stojkai mit 14,3 Punkten am Schwebbalken. Kunstvolle Längs- und Querachsendrehungen vollführten  Vivien Briem und Stella Tsiapkinakis  am Spruchtisch und sicherten sich damit 13,3 Punkte. Am Spannbarren gelangen  Vievien Briem hervorragende 13,7 Punkte. Auf rhythmische Musik zeigte Vivien Briem am Boden Flick-Flack, Salti und tänzerische Passagen. Die Kampfrichter belohnten sie mit 13,5 Punkten.

In der B-Liga gingen sechs Vereine an den Start. Dabei gelang Rebekka Remmler vom TV Mosbach die höchste Punktzahl am Sprungtisch und Stufenbarren mit 13,8 und 13,1 Punkten . Am Schwebebalken kann Pia Moser von der TSG Reisenbach/Mudau  mit 12,5 Punkten stolz auf sich sein. Den Boden eroberten mit Streckung und Spannung  Jennifer Becker vom SV Neunkirchen sowie Ann- Sophie Menrath vom TSV Tauberbischofsheim mit jeweils 12,2 Punkten.

Am Nachmittag folgten die jüngeren Jahrgänge. Acht Mannschaften waren es in der C-Liga (Jahrgang 2002 und jünger), sechs in der D-Liga (Jahrgang 2005 und jünger). In dieser Altersklasse turnen die Mädchen  vorgegebene Pflichtübungen,  bei denen nichts vergessen oder hinzugefügt werden darf.  In der C- Liga erreichte am Sprungtisch  Alicia Lesch  vom TV Königshofen die Tageshöchstleistung mit  14,8 Punkten.  Das Reck eroberte Alicia Zander vom  TSV Tauberbischofsheim mit 15,6 Punkten.  Die Balance am Schwebebalken hatte Anna Wamser ebenfalls  vom TSV Tauberbischofsheim und erreichte damit 15,50 Punkte. Die vorgegebene P-Übung am Boden wurde laut den Kampfrichtern am besten von  Alina Semke  vom TV Königshofen (15,6 Punkte) gezeigt. 

In der D-Liga sprangen die Mädels über den Sprungbock und hierbei war Hannah Schumacher  von der SpVgg Neckarelz mit 13,8 Punkten die Wettkampfstärkste. Sie holte auch Tageshöchstpunktzahl am Schwebebalken mit 13,7 Punkten und am Boden mit 13,8 Punkten. Jemina Morsch und Johanna Haag von der SpVgg Neckarelz sowie Naemi Wolz vom TV Königshofen erlangten am Reck die Tagesbeste Punktzahl mit 13,9 von 14 möglichen Punkten.

„Ihr habt tolle Leistungen gezeigt“, lobte Gerätefachwartin Sonja Müller bei der Bekanntgabe der  Zwischenstände. Sie ermahnte, nicht enttäuscht zu sein, wenn etwas nicht geklappt habe. Schließlich hätten alle Teams beim Rückkampf am 28. November die Möglichkeit, noch einmal alles zu geben und die Reihenfolge zu verändern. Dem ausrichtenden Verein, dem TSV Tauberbischofsheim, dankte Müller für die Vorbereitungen und die tolle Bewirtung.

 

INFOBOX Zwischenergebnisse (jeweils erste drei)

A-Liga: 1. TV Mosbach (158,90)

B-Liga: 1. TV Mosbach (149,70), 2. SV Neunkirchen (145,90), 3. TSG Reisenbach-Mudau (143,80)

C-Liga: 1. TSV Tauberbischofsheim 1 (178,80), 2. TV Königshofen 1 (178,70), 3. SpVgg Neckarelz (169,4)

D-Liga: 1. SpVgg Neckarelz 1 (163,70), 2. SpVgg Neckarelz 2 (160,40), 3. SV Germania Obrigheim (158,4)

 

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Gaueinzelmeisterschaft männlich 2014 in Hettingen

Turnen: Gaueinzelmeisterschaften der männlichen Turnerjugend des Main-Neckar-Turngaues                                                                                      

Wettkampf auf hohem Niveau

Hettingen. (LS) Der Main Neckar-Turngau führte am vergangenen Samstag, 25. Oktober in Hettingen seine jährlichen Gaueinzelmeisterschaften durch.  Als Hausherr begrüßte Spartenleiter Marco Michel vom FC Viktoria Hettingen die große Zuschauerzahl und bedankte sich gleichzeitig beim Main-Neckar-Turngau für die harmonische Zusammenarbeit. Gaukunstturnwart und Wettkampfleiter Dirk Michel begrüßte die Turner aus den Vereinen TV Mosbach, SF Haßmersheim, SV Neunkirchen, SV Königheim, TV Königshofen und FC Hettingen.                                                          
Wie der Name „Einzelmeisterschaften“ schon sagt, traten die Turner hier nicht als Mannschaft an, sondern jeder Wettkampfteilnehmer versuchte für sich, durch die sogenannten P-Übungen möglichst viele Punkte zu ergattern. Während die Turner der Jahrgänge 2005 und jünger einen Vierkampf an den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck absolvierten, zeigten die älteren Turner bis hin zum Herrenbereich einen Sechskampf mit den zusätzlichen Gräten Pauschenpferd und Ringen. So sahen die Zuschauer die unterschiedlichsten Übungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf hohem Niveau.                                                                                                        In der jüngsten Altersklasse M8/9 war das größte Teilnehmerfeld an Turnern zu sehen. Für viele war es gleichzeitig der erste Wettkampf und es galt Erfahrungen zu sammeln. Julian Lesch vom TV Königshofen holte sich den Gaueinzelmeistertitel mit 54,50 Punkten. Er turnte Übungen bis hin zur P 5 mit hoher Körperspannung und Konzentration. Den zweiten Platz sicherte sich Finn Pfeil (53,2P) vor Melvin Onos (52,5P) beide vom FC Hettingen. Einen Podest Platz verpasste Colin Fischer vom SV Neunkirchen mit 51,9 Punkten knapp.                                                                         In der nächsten Altersklasse war Nachwuchstalent Noah Wörner vom FC Hettingen mit 94,80 Punkten absoluter Punktesammler und gewann souverän den Gaueinzelmeistertitel. Er turnte durchweg den Schwierigkeitsgrad P 7 in perfekter und eleganter Ausführung. Den zweiten Platz sicherten sich punktgleich Jonas Meixner und Lennart Svoboda mit 78,4 Punkten. Den dritten Platz verfehlte Leonhard von Wedel mit 77,6 Punkten. Es folgten Marius Crnjak (75,2P) TV Mosbach und Jonas Glock (74,9P) SV Königheim.                                                                                      Bei der Altersklasse M 12/13 war Ausnahmetalent Jonas Dosch vom FC Hettingen mit 97,8 Punkten in Bestform und holte den Gaueinzelmeistertitel. Jonas turnte technisch auf sehr hohem Niveau, mit enormer Körperspannung und sicher an den einzelnen Geräten. Die hervorragende Jugendarbeit beim TV Königshofen macht sich in dieser Altersklasse bemerkbar, denn mit Laurin Beichert zweiter Platz (84,3P), Timm Hagen dritter Platz (84P), Noah Klingert vierter Platz (83,9P) und Thomas Steinhauer fünfter Platz (83,2P) sicherten sie sich die Folgeplätze und werden beim nächsten Wettkampf in der Gauliga eine starke ausgeglichene Mannschaft stellen. Simon Hönninger vom SV Königheim konnte mit 82,6 Punkten in dem ausgeglichenem  Teilnehmerfeld gut mithalten.                                                            In der nächsten Altersklasse M 14/15 konnte Nicolas Heck vom FC Hettingen mit 97,9 Punkten den Gaueinzelmeistertitel klar für sich entscheiden. Er turnte hoch konzentriert, auf den Punkt genau die einzelnen Elementgruppen sicher und nahezu abzugsfrei. Vor allem am Boden konnte Nicolas mit Doppelflick-Flack, Schweitzer, Salto vorwärts und rückwärts gestreckt die Kampfrichter überzeugen und erhielt 17,3 Punkte. Den zweiten Platz belegte Florian Gramlich (80P) FC Hettingen vor Lukas Hönninger (78,9P) SV Königheim und Marcel Friedlein (67,1P) FC Herttingen. Leider mussten in dieser Altersklasse verletzungsbedingt drei Turner absagen und konnten somit in das Wettkampfgeschehen nicht eingreifen.                                                                        
In der Jugend M 16/17 waren die drei Turner Sebastian Dikel, Christoph Schmelcher und Christof Mackert auf Augenhöhe und die Tagesform entschied hier das Rennen. Mit 98,8 Punkten holte Sebastian Dikel den Gaueinzelmeistertitel mit nur 0,3 Punkten vor Christoph Schmelcher (98,5P) und Christof Mackert (91,3P), alle vom FC Hettingen. Hier sahen die Zuschauer beachtliche Leistungen bei denen die kleinste Unsicherheit ausschlaggebend sein konnte. Mit Salto vor- oder rückwärts am Boden, Schwungstemme vor- oder rückwärts am Barren, Handstützüberschlag mit halber Drehung am Sprungtisch hätten die Turner noch gut in der Männerklasse mithalten können.                                                                                                                        
Bei den Männern war Spitzenturner Tobias Schmelcher vom FC Hettingen in Topform. Er turnte mit 102,6 Punkten das Tageshöchstergebnis und wurde somit Gaueinzelmeister, dabei traute Tobias an die höchsten Schwierigkeitsgrade, wie Handstützüberschlag mit Salto am Sprungtisch, Handstand am Barren, Kreisflanken am Pauschenpferd, Salto rückwärts gestreckt am Boden, Riesen am Reck und Handstand an den Ringen. Den zweiten Platz sicherte sich Felix Müller (92,4P) vor Michael Schmelcher (86,4P) beide FC Hettingen.                                                                                                
Nach der Siegerehrung zeigte sich Gaukunstturnwart Dirk Michel aufgrund des reibungslosen Ablaufs sehr zufrieden und dankte den Kampfrichtern und Trainern für ihr Engagement. Sein besonderer Dank ging an das Wettkampfbüro mit Lisa Mackert und Anika Berberich sowie an die Jürgen Achilles und Michael Schmelcher für die Organisation vor Ort.

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Ligarunde Endkampf KM III

FC Hettingen: Kürmannschaft holt Bronzemedaille bei den Badischen Meisterschaften KM III
Tobias Schmelcher Badischer Meister in der Einzelwertung
 
Gengenbach/Hettingen. (MS) Eine weite Anreise hatten die Hettinger Kürturner zum Finale der Badischen Liga KM III nach Gengenbach im Schwarzwald. Am Start waren alle 14 Ligamannschaften und es herrschte eine tolle Atmosphäre in der Kinzigtalhalle. Unter extrem heißen Temperaturen bekamen die über 300 Zuschauer Leistungsturnen auf höchstem Niveau an den olympischen Geräten zu sehen. Mannschaftsführer Marco Michel konnte verletzungsbedingt nicht starten, war aber dafür mit Konstantin Scheuermann als Kampfrichter im Einsatz. Vizekapitän Tobias Schmelcher übernahm die Verantwortung und führte die Mannschaft mit den Turnern Dirk Michel, Tobias Mackert, Lukas Schmidt, Felix Müller, Christoph Mackert und Christoph Schmelcher durch den Wettkampf. Den Endkampf konnte Jugendturner Sebastian Dikel auf Grund von schulischen Verpflichtungen nicht bestreiten und Trainer Michael Schmelcher musste Mannschaftsumstellungen vornehmen.
Die Hettinger Kürturner starteten mit ihrem direkten Konkurrenten TV Erzingen in einer Riege am Pauschenpferd. Wie schon in der gesamten Vorrunde machte sich das intensive Training an diesem Gerät bemerkbar und die FC-Turner erwischten mit 33,3 Punkten einen optimalen Start. Dirk Michel (10,8), Tobias Mackert (11,1) und Tobias Schmelcher (11,4) begannen strak und zeigten elegante Übungen mit enormer Spannung. Die Elementgruppen Unterkreisen, Wanderspreizen, Double Swiss, Wandern, Kreisflanken und Scheren vor- und rückwärts wurden mit flüssigem Übungsablauf und ohne Stopp gezeigt. Lediglich der TV Bühl (36,9) holte mehr Punkte als die FC-Turner.
Beim nächsten Durchgang folgte das Spezialgerät der Hettinger Turner die Ringe. Christoph Schmelcher (10,7), Lukas Schmidt (11,3) und Tobias Schmelcher mit Tageshöchstwertung von 11,5 Punkten trauten sich an Schwierigkeitsgrade welche von keiner anderen Mannschaft gezeigt wurden. Mit Hangwaage, Einkugeln, Doppelschleudern, Schwungstemme vor- und rückwärts, Spitzwinkelstütz, Handstand, Kreuzhang und gestrecktem Salto mit ½ Drehung als Abgang ging der Gerätesieg mit  33,5 Punkten an die „Viktorianer“. Die Zuschauer belohnten die starken Leistungen mit viel Beifall.
Mit diesem Aufwind ging es nun an den Sprung. Christoph (10,2) und Tobias Schmelcher (11,1) zeigten einen Handstandüberschlag mit hoher Flugphase in den sicheren Stand. Den Gerätesieg mit 32,8 Punkten machte Routine Dirk Michel mit Handstandüberschlag ganzer Schraube und Tageshöchstwertung von 11,5 Punkten klar.
Der Wettkampf verlief bis zu diesem Zeitpunkt optimal für die Hettinger Turner und es galt die Konzentration aufrecht zu halten, sowie bei den noch kommenden Geräten das komplette Leistungspotenzial abzurufen.
Am vierten Gerät dem Barren turnten die FC-Turner sicher und überzeugend ihre Kürübungen. Mit 35,05 Punkten waren sie die drittbeste Mannschaft. Christoph Schmelcher (11,5), Lukas Schmidt (11,65) und Tobias Schmelcher turnten ruhig und sauber die Elemente Schwebekippe, Handstand, Winkelstütz, Oberarmstand, Rückfallkippe und Salto als Abgang.
Nun folgte das fünfte Gerät das Reck. Um einen Podestplatz zu ergattern mussten die Übungen flüssig ohne Stopp und in technisch eleganter Ausführung geturnt werden. Tobias Schmelcher (9,1), Tobias Mackert (9,3) und Dirk Michel (9,3) turnten sicher ihre Kürübungen mit Riesen, Kippen, Freie Felge und Salto gestreckt als Abgang. Mit 27,7 Punkten war man an diesem Gerät viertbeste Mannschaft.
Am letzten Gerät dem Boden galt es noch mal alle Kräfte zu mobilisieren und den Wettkampf sicher zu Ende turnen. Alle Hettinger Turner zeigten starke Leistungen, Tobias Mackert (11,6), Christoph Mackert (11,6), Christoph Schmelcher (11,7), Tobias Schmelcher (12,2) und Dirk Michel mit Tageshöchstwertung von 12,7 Punkten waren drittbeste Mannschaft mit 36,6 Punkten. Die Kürübungen wurden mit enormer Körperspannung und Sprunghöhe gezeigt. Dirk Michel turnte den höchsten Schwierigkeitsgrat an Elementgruppen und bekam hierfür viel Applaus vom Publikum.
Bei diesem Endkampf erreichten die Hettinger Turner einen hervorragenden 2. Platz mit 198,95 Gesamtpunkten hinter dem TV Bühl (201,9). Die Turnfreunde der SG Kirchheim (195,2) landeten auf dem 3. Platz und konnten nicht ihr Leistungspotenzial abrufen. In der Gesamttabelle, Vorrunde und Endkampf, belegten die Hettinger Turner den 3. Platz und holten somit die Bronzemedaille mit einem Punkt Rückstand hinter der SG Kirchheim und zwei Punkten Rückstand zum TV Bühl. Insgesamt waren beim Endkampf 95 Turner an den olympischen Geräten zu sehen. Tobias Schmelcher war bester Einzelturner mit 67,2 Punkten und errang somit den Badischen Meistertitel. Sein Bruder Christoph (63,35) errang den 7. Platz und Tobias Mackert (62,8) belegte den 8. Platz.
Mit der Mannschaftsleistung der Kürturner über die gesamte Saison war Trainer Michael Schmelcher hoch zufrieden, denn hatte man zu Beginn der Runde einen personellen Umbruch eingeleitet und konnte noch nicht abschätzen welche Platzierung erreicht wird. Für die kommende Saison wird der Verjüngungsprozess fortgesetzt und die nächsten Nachwuchstalente in die Mannschaft eingebaut.
 
Tobias Schmelcher, der Badische Meister, am Barren:

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Ligarunde Endkampf

Nordbadische Ligarunde Endkampf der Jugendkürmannschaften in Kirchheim
FC Hettingen I Meister und FC Hettingen II 3. Platz
 
Kirchheim/Hettingen. (CD) Zum Finale der Jugendkürmannschaften KM IV lud die SG Kirchheim die Mannschaften des FC Viktoria Hettingen, dem TV Waibstadt, dem TV Philippsburg und der SG Nussloch ein. Nach der Begrüßung durch den Gastgeber wurden die Mannschaften in folgende Riegen eingeteilt: Hettingen I/SG Kirchheim, Hettingen II/Waibstadt und TV Philippsburg/SG Nussloch.
Schon beim Einturnen war die Anspannung den Turnern anzumerken. Ging es doch für beide Hettinger Mannschaften um die Verteidigung der in den Vorkämpfen erreichten Punkte. Jedem war im Vorfeld klar, dass man sich keine Fehler erlauben durfte um das knappe Punktepolster zu verteidigen. So musste mit noch höherer Konzentration, Präzession und Disziplin geturnt werden.
Am ersten Gerät für Hettingen I, dem Boden, wurden auch von der SG Kirchheim anspruchsvolle Übungen gezeigt und die Turner beeindruckten mit Flick-Flack, Handstandüberschlag, Salto, Standwaage und Winkelstütz. Bestnoten gab es für Nicolas Heck (11,15 Punkte) und Jonas Dosch (10,95 P). Für Hettingen II begann der Wettkampf am Pauschenpferd. Alle Turner konnten hier ohne Abstieg an dem ungeliebten Gerät ihre Übungen gut durch turnen. Hier punktete erfolgreich, Dominik Linsler (10,4 P).  Nun ging es für Hettingen I an diesem Gerät weiter. Während der SG Kirchheim hier Fehler unterliefen konnten alle Hettinger Turner ohne Sturz ihre Übungen absolvieren und durch atmen. Mit Unterkreisen, Scheren, Suisse und Kreisflanken holten sich Pascal Briem (11,1 P) und Jonas Dosch (10,9 P) die meisten Punkte.
An den Ringen konnte Hettingen II mit auf den Punkt geturnten Kraftelementen, wie Winkelstütz,  Zugstämme und Hangwaage ihr Können beweisen. Alle Turner zeigten gute Leistungen und wurden mit entsprechenden Bewertungen belohnt. Sebastain Dikel (11,0 P)  und Christof Mackert (10,2 P) erhielten die besten Wertungen. Auch für die noch jüngeren Turner von Hettingen I  lief es an diesem Gerät sehr gut und so konnten die erhofften Punktzahlen erreicht werden. Hier war der „Herr der Ringe“ Noah Wörner (11,2 P). Als drittes Gerät vor der Pause turnte Hettingen II mit beachtlichen Leistungen am Boden. Es  dominierten an diesem Gerät Christof Mackert (11,2 P), Dominik Linsler (10,5 P) und Maximilian Porrmann (10,35 P).
In der Pause motivierten sich die Turner erneut, Christoph Schmelcher, Mannschaftsführer FC Hettingen I und Sebastian Dikel, Mannschaftsführer FC Hettingen II, machten ihren Teamkollegen Mut, denn bis dato war noch kein Zwischenergebnis bekannt, was die Spannung weiter steigerte. Auch die Stimmung bei den Zuschauern passte sich dem weiteren Verlauf des spannenden Wettkampfes an.
Nach der Pause ging es für den Hettingen II am Barren weiter. Konzentriert gelang allen Turnern ihre Übungen mit Schwungstemmen, Handstand, Grätschwinkelstütz und Kreishockwende als Abgang zum sicheren Stand erreichten Sebastin Dikel (10,9 P) und Christof Mackert (10,8 P) das beste Ergebnis an diesem Gerät. Zwischenzeitlich sorgte Hettingen I für zwei Schrecksekunden am Sprung, da bei zwei Turnern der erste Versuch mit einem Sturz endete. Dennoch konnten sich die Turner im zweiten Versuch verbessern und so war man wieder etwas erleichtert. Die schönsten und besten Handstandüberschläge mit ½ Drehung gelangen Christoph Schmelcher (12,55 P) und Nicolas Heck (11,10 P). Den Gegner immer im Blick ging es für Hettingen I am Barren weiter. Das Team kam mit perfekt geturnten Übungen über die Holme. Es dominierten hier Christoph Schmelcher (11,2 P) und Jonas Dosch (10,7 P). Währenddessen trat der Hettingen II am Olympischen Königsgerät, dem Reck an. Hier überzeugten die Turner mit Kippaufschwung, Hüftumschwung, Hocke oder Salto. Beste Punktesammler für das Mannschaftskonto waren Sebastian Dikel und Christof Mackert (beide 10,6 P). Auch  Hettingen I konnte am letzten Gerät, dem Reck, nicht nur das Kampfrichterteam, sondern auch die Zuschauer, die die Turner mit guten Wertungen und gebührendem Applaus belohnten. Die Mannschaft hatte nochmals alle Kräfte mobilisiert und gezeigt, was sie drauf haben. Unterdessen turnte Hettingen II noch am letzten Gerät dem Sprung, um einen Platz auf dem Treppchen. Mit exzellenten Handstandüberschlägen mit und ohne Drehung, beendete Hettingen II seinen Wettkampf. Nun hieß es abwarten und bangen. Hat es gereicht, um einen Platz auf dem Podest zu ergattern? Nach der Auswertung der einzelnen Punkte aus den Vorkämpfen stand es fest: obwohl die Gastgeber, SG Kirchheim (200,70 P) an diesem Tag die höchste Punktzahl erreichten, gelang den Hettinger Turnern die Überraschung. Hettingen I (195,10 P) konnte seinen Punktevorsprung jedoch halten und somit als Gesamtsieger vor der SG Kirchheim aus dieser Wettkampfrunde hervorgehen. Über einen tollen dritten Platz durfte sich ebenfalls der FC Hettingen II (186,30 P) freuen. Das Trainerteam unter Leitung von Michael Schmelcher und Dirk Michel, sowie das ganze Betreuerteam freuten sich mit den Mannschaften über diese gelungene Wettkampfrunde. Die Meisterschaft für Hettingen I und der 3.Platz für Hettingen II waren die Belohnung für die professionelle und harte Trainingsarbeit. Überglücklich nahmen die Jugendkürturner die Pokale, Plaketten und Urkunden entgegen.
 
Endergebnis der Ligarunde:
 
1.) Hettingen I 28:2 Punkte
2.) SG Kirchheim 24:6 Punkte
3.) Hettingen II 20:10 Punkte
4.) TV Waibstadt 14:16 Punkte
5.) TV Philippsburg 6:26 Punkte
6.) SG Nussloch 0:30 Punkte
 
Auch die Einzelwertungen zeigten, dass sich das Training und das Engagement von Trainer und Turner lohnten, denn auch dass  konnte sich sehen lassen, so erreichte die zweithöchste Tagespunktzahl, Christoph Schmelcher  (65,75 P) gefolgt von Jonas Dosch (64,15 P) und Christof Mackert (63,30 P).
Für die Mannschaften FC Hettingen I turnten, Pascal Briem, Jonas Dosch, Nikolas Heck, Christoph Schmelcher, Noah Wörner. Bei FC Hettingen II starteten Sebastian Dikel, Jermain Golasz, Dominik Linsler, Christof Mackert, Maximilian Porrman.
Am Ende des Wettkampfes bedankte sich der Gastgeber bei den anwesenden Kampfrichtern, ohne die ein Wettkampf nicht auszutragen wäre. Hier fungierten für den FC Viktoria Hettingen, Anita und Vivien Briem, Konstantin Scheuermann und Klaus Glagau.

 


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